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0 [Rezension] "Bluthexe" von Kim Harrison (Rachel Morgan #12)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: The Undead Pool
Reihe: Rachel Morgan, Band 12
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seiten: 688
ISBN: 9783453315761
Erschienen: 09/2014
Preis: 14,99 € [D]
Leseprobe


Klappentext
Rachel Morgan hat ein Problem: Elfenfürst Trent Kalamack hat sie als seine persönliche Leibwächterin engagiert, und verbotenerweise verliebt sich Rachel prompt in ihren neuen Aufraggeber. Trent erwidert ihre Liebe zwar, ist aber eigentlich einer anderen versprochen und lässt Rachel einmal mehr im totalen Gefühlschaos zurück. Doch das ist noch lange nicht ihre einzige Sorge, denn in Cincinnati passieren eigenartige Dinge: Unbekannte magische Kräfte sind in der Stadt zu spüren, Zaubersprüche schlagen fehl und das Misstrauen unter den Inderlandern wächst. Gemeinsam mit ihren besten Freunden Ivy und Jenks stürzt Rachel sich in die Ermittlungen und findet heraus, dass eine mysteriöse Vampirsekte hinter den Ereignissen steckt. Rachel hat die Möglichkeit sie aufzuhalten, doch der Preis dafür ist hoch: Sie muss die uralte Magie der Elfen entfesseln – eine Macht, die so groß ist, dass sie Rachels Leben und das ihrer Freunde für immer zerstören könnte .. 
FOLGEBAND! ACHTUNG: SPOILERGEFAHR!!!!

0 [Rezension] "Blutseele" von Kim Harrison


Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Into The Woods
Genre: Urban Fantasy, Kurzgeschichten
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seiten: 848
ISBN: 978-3-453-31510-5
Erschienen: 03/2014
Preis: 14,99 €
Leseprobe


Klappentext 
Wohin sind Trent und Jenks auf ihrer Elfenqueste in "Blutdämon" verschwunden? Nun wird das Rätsel, das Tausende von Fans beschäftigt, endlich gelöst, und die beiden dürfen ein fantastisches Abenteuer bestreiten. Doch das ist nur eine von sieben, zum Teil bereits erschienenen Geschichten, in denen Kim Harrison erzählt, was Rachel, Ivy, Jenks und Co. erleben, wenn sie nicht gerade gemeinsam Fälle lösen. Außerdem entführen uns vier brandneue Storys in Welten jenseits von Rachel Morgan und machen Blutseele zu einem Muss für jeden Fantasy-Fan.

ACHTUNG! DIES IST EIN SONDERBAND ZUR RACHEL MORGAN REIHE! SPOILERGEFAHR!!!

0 [Rezension] "Blutschwur" von Kim Harrison (Rachel Morgan #11)



Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Ever After
Reihe: Rachel Morgan, Band 11
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seiten: 700 
ISBN: 9783453314740
Erschienen: 10/2013
Preis: 14,99 € [D]
Leseprobe


Klappentext:
Erdhexe Rachel Morgan steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten: Eine ihrer Kraftlinien, die sie zwischen der Realität und dem Jenseits, dem Reich der Dämonen, erzeugt hat, ist aus dem Gleichgewicht geraten – mit möglicherweise katastrophalen Folgen für Menschen, Vampire, Hexen und Dämonen. Doch noch bevor Rachel die Kraftlinie reparieren und so das Ende der Welt verhindern kann, wird ihr Patenkind Lucy von wütenden Dämonen entführt. Der Vater des Kindes ist ausgerechnet Trent Kalamack, der mächtigste Elfenfürst Cincinnatis und nebenbei der bestaussehendste Typ, dem Rachel je begegnet ist. Ihr bleibt also nichts anderes übrig, als sich selbst auf den Weg ins Jenseits zu machen, Lucy zu befreien und die Apokalypse aufzuhalten. Doch dann taucht ein alter Bekannter aus Rachels Vergangenheit auf und droht, all ihre Pläne zunichte zu machen ..

Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

0 [Rezension] "Blutsbande" von Kim Harrison (Rachel Morgan #10)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: A Perfect Blood
Reihe: Rachel Morgan, Band 10
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 607 | ISBN: 9783453529519
Erschienen: 10/2012
Preis: 14,99 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 5 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Rachel Morgan hat kein Problem – nein, sie hat viele: An ihren neuen Status als frischgebackener Dämon und die zahlreichen Nachteile, die dieser in der dämonenfeindlichen Inderlandergesellschaft Cincinnatis mit sich bringt, muss sie sich erstnoch gewöhnen. Als ob das nicht schon stressig genug wäre, wird die Stadt auch noch von einer Serie grausamer Morde erschüttert: Seltsame Mischwesen – halb Mensch, halb Tier – werden tot aufgefunden und bereiten Rachel und ihren Freunden Ivy und Jenks Kopfzerbrechen. Sie finden heraus, dass die Leichen das Ergebnis geheimer Experimente sind, hinter denen eine radikale Gruppe menschlicher Wissenschaftler steckt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die magische Bevölkerung aus Cincinnati zu vertreiben. Doch um ihre Mission erfolgreich abschließen zu können, brauchen die Wissenschaftler eine allerletzte Zutat: Rachels Blut …

Meine Meinung
Kim Harrison ist eine gnadenlose Autorin! Sie hat mich längst mit all ihren dicken Rachel Morgan Schinken geködert und ich habe jedes Buch regelrecht verschlungen! Band zehn heißt "Blutsbande" und wieder kennt Harrison keine Gnade mit ihrer Hauptprotagonistin. Doch Rachel weiß sich zur Wehr zu setzen: Sie ist nämlich ziemlich zäh und dickköpfig!

Rachel Morgan hatte schon viele, viele Feinde. Bösartige Kreaturen, die sich an ihr rächen wollten, die I.S. und das F.I.B. die ihr schon so manches anhängen wollten. Ganz zu schweigen von den ganzen Dämonen und dem Hexenzirkel, die Rachel wegen ihres dämonischen Ichs am liebsten eine Lobotomie verpassen würden.
Doch das sie sich irgendwann auf einer Kfz-Stelle Feinden gegenüberstehen sehen würde, war dann mal was ganz neues. Rachel ist keine Hexe, sondern ein Dämon - auch wenn sie sich weigert diese Identität anzunehmen - was es ihr ziemlich schwer macht überhaupt eine Zulassung, geschweigedenn einen Bibliotheksausweis zu bekommen. Für alles braucht man Unterlagen, die von wem anders ausgestellt werden müssen, die wiederum... Blahblah, Bürokratie!
Im letzten Band hat Rachel mit einem Fluch dafür gesorgt, dass das Jenseits schrumpft und besonders die Dämonen dürften deswegen nicht gut auf sie gestimmt sein - allein voran Al, ihr "Lehrer", vor dem sie sich nun versteckt. Mit Hilfe eines Armbandes, was ihr der Elf Trent Kalamack gegeben hat, ist sie vom Jenseits abgeschnitten, kann aber auch keine Kraftlinienmagie mehr bewirken.

"Blutsbande" wäre kein Rachel Morgan Buch, wenn ihr nicht wieder alle sabbernd nach dem Leben trachten würden. Die einzige Frage, die sich meist noch stellt ist die, wer der Gegner diesmal ist. Eins vorweg: Obwohl es in jedem Buch so ist, ist es nie langweilig oder identisch - dafür sorgt schon Rachel!

In dieser Geschichte werden entstellte Inderlander tot aufgefunden. Ihr Aussehen ist bei weitem nicht mehr menschlich. Hufen, Pelz und Ziegenaugen deuten darauf hin, dass an ihnen dämonische Flüche ausprobiert wurden. Rachel wird als Unterstützung hinzugezogen - zumindest offiziell, denn Rachel merkt schnell, dass man sie nur mit den Morden in Verbindung bringen will. Für solche Taten kommen nicht viele in Frage, die das bewirken können und wieder einmal mehr muss sie ihre Unschuld beweisen.
Als sich herausstellt, dass eine geheime Untergrundgruppierung, die sich MegPag nennt, dahinter steckt, wird es auch für Rachel gefährlich. Denn diese Gruppe von Menschen will alle Inderlander ausrotten und Rachels Blut ist perfekt für eine neue Seuche geeignet...

Dieses 607-seitige Urban Fantasy-Abenteuer hat es wieder echt in sich. Viel Witz und Charme (allein schon durch den Pixie Jenks, meinem absoluten Lieblingscharakter!!) gepaart mit reichlich Action, Zerstörung und Kampf. Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, dachte ich auch erst das ist wieder ein ziemlicher Schinken, aber jetzt, wo es Zuende ist, will ich mehr davon. Rachel Morgan ist eine hammerharte Protagonistin, mit der ich als Leserin schon viel durchgemacht habe. Mal habe ich sie geliebt und manchmal hätte ich sie am liebsten geköpft, aber der Beweis wurde wieder in diesem Buch erbracht, dass es tödlich enden kann, wenn man sich ihr in den Weg stellt. Sie ist einerseits eine zuvorkommende und nette Person mit viel Sarkasmus, die ihre verletzliche Seite gut kaschieren kann, aber sie ist vorallem tödlich. Ihr starrköpfigkeit hat mir manchmal richtige Gänsehaut bescherrt, denn das ist der Modus, in dem man auf einfach alles gefasst sein muss. Rachel macht nichts grundlos und die Verständigung zwischen ihr und ihren Freunden ist oft mit wenigen Worten verbunden - was es wieder spannender macht, weil man sich als Leser manchmal erst selbst was zusammenreimen muss, bis alles ans Licht kommt und einen umhaut.
Jenks ist sowieso der Beste! Dieses kleine vorlaute Pixie bringt mich immer zum lachen und seine Schimpfungen auf Tink ("Tinks Titten!" - "Tinks Tampons!") sind immer wieder einfach nur herrlich!!
Besonders interessant finde ich auch Rachels Gedankengänge, wenn es um Trent geht. Zu Beginn dieser Serie hat er Rachel genügend Gründe gegeben, dass sie ihn hasst. Er hat sie in einen Nerz verwandelt und an Tierwettkämpfen teilnehmen lassen. Dann die Jagdhunde, die hinter ihr her waren. Ganz zu schweigen von den Erpressungen, dass sie für ihn arbeiten sollte. Doch seit ein paar Büchern hat sich vieles geändert. Wieso Trent früher so zu Rachel war, ist mir noch nicht ganz klar, aber fest steht, dass sie ihm nun ihr Leben verdankt, dass er sofort da ist, wenn sie in Gefahr schwebt und für viele ihrer Probleme eine Lösung präsentieren kann. Ich finde die Beiden würden ein gutes Paar abgeben, aber ob es dazu kommt steht wohl noch in der Zukunft...

Ban elf wird im September 2013 erscheinen - bis dahin heißt es warten und Nägel kauen. ._.

Bisher erschienen:
"Blutspur"
"Blutspiel"
"Blutjagd"
"Blutpakt"
"Blutlied"
"Blutnacht"
"Blutkind"
"Bluteid"
"Blutdämon"

"Blutwelten" [Sonderband: Alles über die Welt der Rachel Morgan]
 
Fortsetzungen:
Bald erhältlich
 "Blutschwur" (09/13)

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar. 
Kim Harrison's Homepage

Quellen:
Foto: © Nalla
Inhalts- & Autorenbeschreibung: randomhouse.de

0 [Rezension] "Böse Mädchen sterben nicht" von Kim Harrison (Madison Avery #3)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Something Deadly This Way Comes
Reihe: Madison Avery, Band 3
Verlag: Loewe | Format: Paperback
Seiten: 315 | ISBN: 9783785571989
Erschienen: 03/2012
Preis: 12,95 € [D]
Leseprobe 

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!
Inhalt:
Madison hat es nicht leicht, seit sie ihren neuen Job als Zeitwächterin angetreten hat. Wie soll sie die dickköpfigen Todesengel auch mal eben so davon überzeugen, nicht mehr die Sense zu schwingen, wenn sie doch seit Jahrtausenden darin Vollprofis sind? Als hätte sie damit nicht schon genug zu tun, findet Madison auch noch ihren Körper wieder. Das gefällt zwar ihrer Flamme Josh, versetzt die ihr anvertrauten Todesengel jedoch in große Panik. Hatte Madison doch geschworen, dass sie, sobald sie wieder lebendig wäre, ihren Job an den Nagel hängen würde. Kann sie die geflügelten Killer doch noch dazu bringen, nach ihrer Pfeife zu tanzen? Und würde ihr ohne ihren himmlischen Chefposten der himmliche Irrsinn nicht wahnsinnig fehlen?

Lieblingszitat:
Wäääh, wäääh!, dachte ich bei mir. Madison hat gemogelt! Laut sagte ich bloß: "Gut!"

Meine Meinung:
Kim Harrison beweist wieder einmal enorm großen Humor, gepaart mit dem Talent Himmel und Hölle durcheinander zu bringen, so dass man als Leser nicht mehr weiß was nun besser ist: Dunkel oder Licht?
In ihrem dritten Madison Avery Roman "Böse Mädchen sterben nicht" hat ihre gleichnamige Hauptprotagonistin nicht mehr viel zu lachen - zumindest auf den ersten Blick.

Madison Avery und ihre beiden Todesengel Barnabas und Nakita sind wieder auf einer Mission. Während Madison den Seraphim versuchen will den Freien Willen klar zu machen und ihrem Gegenspieler - dem weißen Zeitwächter Ron - ein Schnippchen zu schlagen, zanken sich Barnabas und Nakita immer noch. Es liegt ihnen einfach im Erbgut. Weiß gegen Dunkel, dabei stehen beide auf Madisons Seite und unterstützen sie. Barnabas glaubt immer mehr an Madisons Überzeugung, dass man eine menschliche Seele bekehren kann und sie auf den richtigen Pfad des Schicksals zu lenken, statt sie einfach zu sensen und die noch unbefleckte Seele zu retten. Auch Madisons Freund Josh ist mit von der Partie, auch wenn er menschlich ist. 
Während Madison quer durch's Land fliegt, getragen von ihren Todesengeln, muss ihr ehemaliger Schutzengel und treue Begleiterin Grace sich schwer ins Zeug legen um die göttliche Mission vor Madison's Vater geheim zu halten. Würde Grace die Uhren nicht vorstellen und Handyakkus leer saugen, würde Daddy Zuhause nach dem nächsten Telefonanruf einer Polizeiwache in einem anderen Bundesstaat nämlich einen Herzinfarkt bekommen. Madison, die einfach nur eine Seele retten will, wird nämlich genau von der beschuldigt ihr Haus in Brand gesteckt zu haben...

Kim Harrison hat wieder ein humorvolles, himmliches Buch geschrieben. Sie ist einfach eine unglaubliche Autorin, die flüssig, klug und fantasievol schreibt. Wie eine Feder bin ich durch dieses Buch geglitten, besonders weil die Unklarheiten, die ich bei Band eins und zwei hatte, nun etwas besser erklärt werden. Denn bei der verdrehten Welt Madison's ist es nicht leicht Gutes und Schlechtes voneinander zu trennen. Im Grunde steht Madison auf der Guten Seite, aber sie ist nunmal die schwarze Zeitwächterin und steht bei dem weißen Zeitwächter auf der Abschussliste. Sie verfolgen in etwa das selbe Ziel, nur mit unterschiedlichen Ausgängen. Beide Seiten sind so verbohrt, dass sie den gesunden Mittelweg einfach nicht finden. Madison macht einem Hoffnung, denn sie könnte es schaffen alle zu vereinen, aber vorerst wird es immer noch heißen: Schicksal oder freier Wille?

Ich habe mich in diesem Buch erneut in Madison verliebt. Sie hat die richtigen Ansichten und bekommt kaum die Chance sich zu beweisen. Sie ist der Boss, aber kann doch nicht tun was sie will. Ihre Ansichten sind erfrischend und haben mich oft zum nachdenken angeregt. Zu lesen welchen Stellenwert die Seele hat, lässt einen über die eigene nachdenken und ich muss sagen, dass Harrison den Nagel gut auf den Kopf getroffen hat! So eine Person wie Madison Avery fehlt der wirklichen Welt!!!

Was ich hingegen etwas irritierend fand, war die Beziehung zwischen Madison und Josh. Sie sind seit kindesbeinen an befreundet und in Band eins hat man schon die romantischen Gefühle gespürt, die sich langsam entwickelt haben. In Band zwei war er dann auf einmal komplett mit von der Partie, aber es wurde nie darauf hingewiesen, dass sie eine gefestigte Partnerschaft haben. Und nun in Band drei werden ungezwungen Küsse ausgetaucht. Den Sprung hab ich wohl nicht ganz mitbekommen. ^^

Zusammenfassend hat mir dieses Buch genauso gut gefallen, wie alle anderen Bücher, die ich je von Kim Harrison gelesen habe, aber es sticht nicht heraus. Es war unterhaltsam und Harrison-typisch erfrsichend, aber ein wenig mehr Action hätte dem Buch gut gestanden.

Fazit: 
Wer Kim Harrison nicht kennt, hat die Welt verpennt!!! Die Bücher rund um Madison Avery muss man einfach gelesen haben. Sie öffnen einem die Augen und machen deutlich wofür Menschen eigentlich stehen sollten und wie verrückt sie ihr Leben selbst gestalten und kaputt machen können.
Mich hat es wirklich nachdenklich gemacht, aber auch erfreut. Ich stehe voll und ganz hinter Madison!

Bisher erschienen:
"Totgeküsste leben länger"
"Der Tod trägt Turnschuhe"

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
Böse Mädchen sterben nicht ist der dritte Band ihrer Madison-Avery-Reihe.
 Kim Harrison's Homepage


Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

1 [Rezension] "Der Tod trägt Turnschuhe" von Kim Harrison (Madison Avery #2)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Early to Death, Early to Rise
Reihe: Madison Avery, Band 2
Verlag: Loewe | Format: Einband
Seiten: 292 | ISBN: 9783785571972
Erschienen: 01/2011
Preis: 12,95 € [D]
Leseprobe
 
Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Eigentlich findet Madison ihren neuen Job viel spannender als Schule. Immerhin muss sie verhindern, dass ein Schüler einen Computervirus verbreitet, der die halbe Stadt lahmlegt. Das Problem ist nur: Sie soll das Übel quasi mit der Wurzel beseitigen – sprich, den Jungen aus dem Weg räumen, damit er nichts Böses anstellt. So lauten die himmlischen Regeln, schon seit Jahrtausenden. Doch Madison will beweisen, dass es auch anders geht – und steckt schon bald im tiefsten Chaos: Leider hat sie nämlich keinen Schimmer, wer der Typ ist und wie sie ihm verdammt noch mal erklären soll, wer sie ist. Und obendrein sitzt ihr auch noch ein mordgieriger Todesengel im Nacken, der nur eins will: nämlich die Sense schwingen!

Lieblingszitat:
"Wenn gut sein so einfach wäre, dann wäre es ja jeder."

Meine Meinung:
Also erstmal muss ich dem Verlag wiedermal ein riesengroßes Kompliment machen, für die tolle Covergestaltung und dem originellen Buchtitel! "Der Tod trägt Turnschuhe" ist eine Anspielung auf die Hauptprotagonistin Madison Avery, die mit 17 Jahren eigentlich bei einem Autounfall hätte sterben sollen. Doch sie stahl ihrem Mörder ein Amulett, was ihr die Illusion eines Körpers bescherrte, jedoch ohne Herzschlag und Puls, für andere Menschen aber sichtbar.
Im ersten Band "Totgeküsste leben länger" habe ich ja schon enorm viele Sympathien für das Mädchen mit den lila Haarspitzen und den gelben Totenkopfsneakers entwickelt und auch in Band zwei kann ich nicht anders als sie zu lieben!

Madison ist die neue schwarze Zeitwächterin, auch wenn sie keine Ahnung hat wie sie ihren Job zu machen hat. Sie kann keine Zeitsprünge und zweifelt sehr stark an dem System, dem sie dienen soll. Madison glaubt an den freien Willen der Menschen und das man sie wieder auf den richtigen Weg bringen kann, statt sie zu sensen.
Sensen finde ich ehrlich gesagt das ulkigste Wort der Buchreihe, denn schlißelich wird hier davon geredet Menschenleben zu opfern!

Wie ich nach Band eins ja schon sagte, muss man sich stark konzentrieren um alles verstehen zu können, da Kim Harrison - anders als in ihren Rachel Morgan Büchern - nicht sehr detailliert auf die Geschehnisse eingeht. Als Leser bekommt man Tatsachen vorgesetzt. Was mir den Einstieg - nachdem Band eins bei mir ein bisschen weiter zurückliegt - ziemlich schwer gemacht hat. Aber der Erzählstil ist so flüssig und fesselnd, dass ich doch wieder schnell zurück war und über Nikita und Barnabas lachen musste. Ein schwarzer und ein weißer Todesengel, die sich nur zanken und irgendwie in einer Identitätskrise stecken. Und mittendrin Madison, die einem nur leid tun kann, weil ihr ehemaliger Schutzengel Grace über sie hinweg fliegt und einen witzigen Reim nach dem nächsten vom Stapel lässt. Zu köstlich. Ich durfte diesmal wieder viel lachen.

"Der Tod trägt Turnschuhe" ist genauso wie ich es von Kim Harrison gewohnt bin: Flüssig, humorvoll, sarkastisch und ungemein unterhaltsam. Sie ist ja nicht umsonst eine meiner Lieblingsautorinnen!

Fazit: 
Ich war wieder einmal mehr als begeistert! Kim Harrison hat mit Madison Avery eine wundervolle Protagonistin erschaffen, die sich einen festen Platz in meinem Herzen gesichert hat. Am lustigsten war die Szene, in der Madison als Ablenkungsmanöver sich tot stellen muss und in der Leichenhalle landet. Es war einfach so typisch Madison, dass sie sich darüber aufgeregt hat wo ihre Schuhe sind und wer ihre Ohrringe gestohlen hat.
"Der Tod trägt Turnschuhe" ist ein vielversprechender Titel, der wirklich hält was er verspricht und ich kann jedem Fantasy-Fan nur nahelegen Madison Avery zu entdecken!

Bisher erschienen:
"Totgeküsste leben länger"

Fortsetzung:
"Böse Mädchen sterben nicht"


Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
Der Tod trägt Turnschuhe ist der zweite Band ihrer Madison-Avery-Reihe.
 Kim Harrison's Homepage


Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

2 [Rezension] "Blutflüstern" von Kim Harrison

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Two Ghosts For Sister Rachel
Verlag: Heyne | Format: Taschenbuch
Seiten: 144 | ISBN: 9783453528864
Erschienen: 01/2012
Preis: 5,99 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Inhalt:
Eigentlich wollte die achtzehnjährige Rachel Morgan nur den Geist ihres toten Vaters beschwören, stattdessen steht plötzlich der attraktive Pierce vor ihr. Dessen Seele ist von ewiger Verdammnis bedroht, gelingt es ihm nicht, eine letzte Aufgabe auf Erden zu erfüllen. Rachel setzt alles daran, Pierce zu helfen, und ehe sie sichs versieht, hat sie ihr Herz an ihn verloren ...

Meine Meinung:
"Blutflüstern" ist ein kleines, aber feines 144 Seiten umfassende Buch. Kim Harrison serviert den Fans ihrer Rachel Morgan Serie eine Kurzgeschichte, in der sie ihre Heldin als neunzehnjähriges Mädchen präsentiert und uns daran teil haben lässt, wie Rachel ihren Weg zur I.S. fand...

Wer die Bücher rund um Rachel Morgan nicht kennt, hat die Welt verpennt. Rachel's Geschichte beginnt in "Blutspur". Sie ist eine Hexe, die bei der Inderland Security - der Polizei, die für die Paranormalen zuständig ist - als Kopfgeldjägerin arbeitet.
Und da jede Karriere irgendwo ihren Ursprung hat, lässt uns Kim Harrison nun auch hinter die Kulissen blicken...

Rachel Morgan, 19, ist eine Hexe. Genau wie ihre Mutter. Doch auf eine Uni zu gehen und Zaubersprüche zu lernen ist ganz und gar nicht das, was sie will. Nach ihrer langen Krankheit in der Kindheit und dem langen Unterricht durch ihre Mutter ist Rachel weiter als andere Kinder in ihrem Alter und hat Probleme mit den älteren zu denen sie in die Klasse kommt. Die meisten sehen in ihr nur ein kleines, schwaches Mädchen und haben keinen Respekt vor ihr. Um sich behaupten zu können, nimmt Rachel Karateunterricht und hat sogar den schwarzen Gürtel.
Als ihr Bruder Robbie vier Jahre nach seinem Fortgehen zu Besuch kommt, will er sie unbedingt überreden ein paar Zauberkurse zu belegen und schlägt vor, dass sie und ihre Mutter ihn nach Portland begleiten. Als Rachel ihm dann eröffnet, dass sie zur I.S. will, wo auch ihr Vater gearbeitet hat, ist Robbie strickt dagegen. Schließlich hat seinem Vater dieser Job das Leben gekostet und man bindet sich auf Lebenszeit, ohne Chance je wieder auszusteigen. Doch Rachel ist sich ihrer Sache mehr als sicher und so handeln die beiden einen Deal aus.
Ihr Vater soll entscheiden! Da dieser Tod ist, kommt also nur ein Gespräch mit seinem Geist in Betracht und Robbie hat auch schon den passenden Zauber parat. Jedoch verlangt er, dass Rachel den Zauber ohne jegliche fremde Hilfe windet.
Als der Zauber offensichtlich gelingt und einen splitterfasernackten Mann vor ihren Füßen landet, ist nicht nur Rachel überrascht, sondern vorallem ihr Bruder. Denn der Zauber ist einer der schwersten überhaupt...

Ich habe dieses Buch fast in einem Ruck ausgelesen. Viele Seiten hat es ja nicht, dafür ist es aber wieder randvoll mit jeder Menge toller Rachel-Power!
Ich kenne Rachel bisher nur aus den anderen Büchern und in denen ist sie eine erwachsene Kopfgeldjägerin, die sich allen möglichen Gefahren schon gestellt und immer wieder mit einem saloppen Spruch auf den Lippen sicheren Hauptes entflohen ist. Sie ist eine großartige Persönlichkeit, der ich aber hin und wieder gerne mal die Leviten lesen würde...
In "Blutflüstern" ist sie neunzehn Jahre alt und hat ein Ziel vor Augen, woran sie noch leichte Zweifel hat. Sie muss noch ihren Weg finden und im Laufe dieser Geschichte, wo sie zusammen mit einem Geist aus dem 19. Jahrhundert ein kleines Mädchen aus den Fängen eines pädophielen jahrhundertalten Vampirs retten muss, erlangt sie die ein oder andere Selbsterkenntnis und festigt ihre wahre Berufung.

Bislang hatte man in der Romanreihe zwar Einblicke auf Rachel's Familie, aber es hat Spaß gemacht mal ihren Bruder und ihre Mutter in Aktion zu sehen.
Und auch Gordon Pierce, der Geist, den Rachel durch ihren Zauber beschwört, ist ein lustiger Geselle. Sein Sprachgebrauch verleiht der Geschichte etwas exotisches. Es hat unglaublichen Spaß gemacht auf der einen Seite Pierce' Wortgewandtheit und auf der anderen Seite Rachel's Schimpfkanonaden verfolgen zu können.

"Blutflüstern" hat eine kurze, aber sehr spannungsgeladene und tolle Geschichte offenbart. Ich blicke gerne auf Anfänge eines Charakters zurück und es wäre wirklich wünschenswert, wenn es noch mehr solcher kleinen Einblicke in die Welt rund um Rachel Morgan geben würde. Nachdem in "Blutmagie" Ivy Tamwood - Rachel's spätere Partnerin bei der I.S. und Mitbewohnerin - eine Vergangenheit bekam, würde ich mir wünschen auch sowas über Jenks, den kleinen Pixie, lesen zu können.
Warum nicht? Kim Harrison würde das garantiert schaffen!

Fazit:
Für jedes Buch von Kim Harrison bin ich mehr als dankbar! Sie war für mich mit eine meiner besten Neuentdeckungen und ich würde kein Buch von ihr verpassen wollen. Sie hat mit Rachel Morgan eine verdammt sympathische und mitreißende Person erschaffen, dessen Abenteuer immer ein Genuss sind und ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass wir Rachel noch oft begleiten dürfen.

Lesen Sie auch:
Die Rachel Morgan Serie
"Blutspur"
"Blutspiel"
"Blutjagd"
"Blutpakt"
"Blutlied"
"Blutnacht"
"Blutkind"
"Bluteid"
 "Blutdämon"
Andere Novelle
"Blutmagie"



Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
 Kim Harrison's Homepage


Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

1 [Rezension] "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison (Madison Avery #1)


Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Once Dead, Twice Shy
Reihe: Madison Avery, Band 1
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Loewe
Format: Paperback
Seiten: 294
ISBN: 9783785571415
Erschienen: 2010
Preis: 12,90 € [D]
Leseprobe


Klappentext:
Jeder muss mal. Sterben meine ich. Das durfte ich am eigenen Leib erfahren, als ich an meinem 17. Geburtstag bei einem ziemlich freakigen Autounfall das Zeitliche segnete. Eigentlich war es gar kein Unfall. Sondern eine sorgfältig geplante Vollstreckung, nur ein kurzer Augenblick im Kampf zwischen weißen und schwarzen Engeln, zwischen Himmel und Hölle, freiem Willen und Schicksal. Doch ich habe nicht so endgültig aus meinem Leben ausgecheckt wie die meisten anderen Leute. Dank eines Fehlers sitze ich hier auf der Erde fest. Tot.

0 [Rezension] "Blutdämon" von Kim Harrison (Rachel Morgan #9)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel:: Pale Demon
Reihe: Rachel Morgan, Band 9
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 718 | ISBN: 9783453528482
Erschienen: 2011
Preis: 15,00 € [D]
Leseprobe 

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Rachel Morgan hat ein Problem: Der Hexenzirkel klagt sie an, eine schwarze Hexe zu sein, und sie hat genau drei Tage Zeit, um von Cincinnati nach San Francisco zu reisen und vor dem mächtigen Rat Rede und Antwort zu stehen. Kommt sie zu spät, droht ihr ein längerer Aufenthalt in Alcatraz oder –  im schlimmsten Fall – gleich in der Hölle. Ausgerechnet Trent Kalamack, mit dem Rachel in innigster
Hassliebe verbunden ist, bietet ihr an, sie im Auto nach San Francisco zu begleiten. Rachel bleibt nichts anderes übrig, als sein Angebot anzunehmen, denn seit der Hexenzirkel sie mit einem Bann belegt hat, ist sie aus der magischen Gesellschaft ausgeschlossen und infolgedessen ist ihr auch der Gebrauch öffentlicher Verkehrsmittel verwehrt. Als wäre ein Roadtrip mit ihrem Intimfeind quer durch die USA für Rachel noch nicht schlimm genug, taucht plötzlich ein wütender Dämon auf, der nur eines will: Rachels Seele …


Meine Meinung
Kim Harrison lässt die Dämonen wieder los. Rachel Morgan muss sich in Band neun "Blutdämon" wieder einigen Feinden stellen. Die einen wollen sie auf ihrer Gehaltsliste und ihnen ist kein Mittel unvertraut, auch Drohungen sind nicht fremd, die anderen wollen ihren guten Ruf in den Schmutz ziehen und als wäre das noch nicht genug muss Rachel beweisen, dass sie kein Dämon ist.

"Blutdämon" fängt wie immer da an, wo alle Geschichten rund um die quierlige Hexe enden: Im Chaos!
Der altvertraute Trent Kalamack ist auf Rachels Sympathieliste ziemlich weit unten und doch treffen die beiden direkt zu Anfang ganz bedeutend aufeinander.
Rachel wird weiterhin vom Hexenzirkel verfolgt. Erst im letzten Band hat Oliver, ein mächtiges Mitglied des Zirkels, Rachel ihre Freiheit versprochen. Ihre Bannung, die sie wegen ausübung schwarzer Magie schon seit langem mit sich herumschleppen muss, soll aufgehoben und ihr Name reingewaschen werden. Und Rachels Druckmittel - der Welt zu erzählen die Hexen würden von Dämonen abstammen - bringt den Hexenzirkel arg in Bedrängnis. Es kann also nur eine Lösung geben: Rachel muss sterben!

Auf der Flucht vor Meuchelmördern gibt es aber noch weitere Probleme, angezogen von Trent Kalamack. Drogenbaron, einflussreicher Politiker und Elf, der auf einer Elfenqueste ist. Andere Elfen sind ihm auf den Fersen und scheuen die Öffentlichkeit für ihre üblen Anschläge kein bisschen.

Und als dann noch ein unter der Sonne wandelnder Dämon Rachel das Leben schwer machen will, genau zu dem Zeitpunkt wo sie als Dämon verurteilt wird, passiert etwas absolut unvorstellbares. Ich sage nur: Kalamack und ein Baby???

Die Rachel Morgan Reihe umfasst verdammt tolle und einzigartige Charaktere. Es existieren so viele Bücher und zehnfach, wenn nicht sogar tausendfach mehr Charaktere und doch habe ich noch keinen ähnlichen in einem anderen Buch gelesen, wie sie in den Harrison Romanen dargestellt werden.
Harrison schreibt klug, zusammenhängend, witzig und intelligent.

Im Februar 2012 dürfen wir uns auf "Blutwelten" freuen - einen Sonderband zur Rachel Morgan Reihe., worauf ich mich sehr freue. :-)

Alle, die die Hollows noch nicht entdeckt haben: Ran an die dicken Schinken. Es sind viele Seiten, aber sie lohnen sich und die Spannung bringt das Ende meist viel zu schnell...

Fazit:
Anfangs ähnelt es allem was man kennt, es gibt keine großen Überraschungen, doch dann passieren so viele unsagbar schreckliche Dinge und ich fing echt an zu schwitzen. Da ich nichts über eine Folgeband weiß hatte ich zwischenzeitlich Angst, dass es das letzte Buch war und Rachels Ende gekommen ist. Zum Glück hat aber auch dieses Buch ein Happy End. Und "Blutdämon" ist mit einigen witzigen "Oooh-Eeeecht-Effekten" ausgestattet. Viel Spannung, Dramatik, Sieg und Niederlage. Alles ist drin! Spitze!
Danke Kim Harrison für ein weiteres Lesevergnügen!!!!! =)

Bereits erschienen:
"Blutspur" erschienen 2007
"Blutspiel" erschienen 2007
"Blutjagd" erschienen 2009
"Blutpakt" erschienen 2009
"Blutlied" erschienen 2009
"Blutnacht" erschienen 2009
"Blutkind" erschienen 2010
"Bluteid" erschienen 2010

Fortsetzungen:
Bald erhältlich
 "Blutwelten" Sonderband, erscheint im Februar 2012

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
 Kim Harrison's Homepage


Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

0 [Rezension] "Blutmagie" von Kim Harrison

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Undead in the garden of good and evil
Verlag: Heyne | Format: Taschenbuch
Seiten: 133 | ISBN: 9783453527874
Erschienen: 02/2011
Preis: 5,99 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥ (4/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)



Inhalt:
Ivy Tamwood, ihres Zeichens sexy Vampir und ehrgeiziger Cop der Inderlander Security, sieht sich mit dem bisher schwierigsten Fall ihrer Karriere konfrontiert: Als sie am Tatort eines Mordes eine Banshee-Träne findet, scheint der Fall klar zu sein. Sie muss nur die Besitzerin der Träne ausfindig machen, um den Täter zu überführen. Doch dann findet sie heraus, dass ihre Hauptverdächtige seit drei Jahren tot ist und die Träne aus der Asservatenkammer der Inderlander Security stammt. Während sich Ivy auf die Suche nach dem Verräter in den eigenen Reihen macht, muss sie sich zusätzlich mit ihrem smarten Boss Art herumschlagen. Er droht, ihre Beförderung zu sabotieren, sollte sie nicht auf sein unmoralisches Angebot eingehen. Und da gibt es noch Kisten, den Stellvertreter des ortsansässigen Vampirmeisters, der Ivys Herz verbotenerweise höher schlagen lässt ...

Meine Meinung:
"Blutmagie" ist eine Novelle von Kim Harrison dessen zeitliches Geschehen noch vor "Blutspur", dem ersten Rachel Morgan Roman, spielt und uns Lesern Einblicke in Ivys Leben und Psyche gewährt bevor die beiden Partnerinnen und Freundinnen werden.
Die bisher erschienenen acht Bücher der Reihe haben mich ja schon vollkommen gefesselt und ziemlich hungrig auf weitere Abenteuer der Helden gemacht. Umso glücklicher war ich über das Erscheinen von "Blutmagie". Endlich eine eigene Geschichte von Ivy!

Ivy Tamwood kennen wir als noch einzigen lebenden Vampir seiner Familie, die unter Piscarys Einfluss, dem Meistervampir Cinncinatis, zu etwas leicht verkorksten geworden ist. Piscary hat versucht sie zu formen und das auf eine kranke und perverse Art, was Ivy einen manchmal schwer zu  verstehenden Charakter verliehen hat. Mit "Blutmagie" habe ich mir mehr Einblicke in ihre Psyche erhofft und wurde absolut nicht enttäuscht.

Die Geschichte führt Ivy zu einem Mordfall, an dem eine Banshee beteiligt zu sein scheint. Eine andere Banshee, Mia Harbor (auch eine alte Bekannte) stichelt Ivy bei einem Gespräch an und schärft ihr Selbstbewusstsein. Dieses Gespräch ist für mich der Schlüssel der Geschichte. Es ist unheimlich was Mia alles über Ivy weiß und das Prickeln wurde richtig auf mich übertragen.

Alte Bekannte, so wie Kisten und das dreckige Arschloch Art spielen neben Ivy weitere Hauptrollen. Wobei Kisten für mich nicht der gewohnte Kerl ist, an den ich mich aus den anderen Büchern erinneren kann. Er wirkt vollkommen verweichlicht. Art tauchte in den anderen Büchern ja nur kurz als "Racheengel" auf und jezt weiß man auch warum...

Kim Harrison schreibt gewohnt fesselnd und verständlich. Den Machtkampf zwischen Ivy und ihrem Boss Art ist deutlich zu spüren. Vampirkämpfe auf höchstem mentalen Niveau.

Die Beschreibung des Verlages "schnell, packend, sexy" trifft es ziemlich genau.

Ein paar Fragen bleiben aber noch, weswegen das Buch keine fünf Sterne von mir bekommen hat.
Worauf zielt die Story ab? Was soll die Geschichte darstellen? Soll man einfach nur erfahren wie Ivy tickt? Da gab es keine so großen Überraschungen oder Enthüllungen.
Dann der Mordfall. Wer war es jetzt? Das wurde gar nicht richtig aufgedeckt.
Und zu guter Letzt fehlt das Ende. Man kann sich das selbst zusammendichten, aber es fühlt sich nicht nach einem Ende an.

Zum Schluss musste ich jedoch ziemlich schmunzeln. Ivy  erfährt, dass sie eine Partnerin bekommen soll, für die sie im wahrsten Sinne des Wortes den Babysitter spielen soll. Man ahnt von wem hier gesprochen wird. ^^

Fazit:
Es war toll endlich auch mehr über Ivy zu lesen, aber letzendlich war es defnitiv zu kurz! Ich habe mir wohl mehr davon versprochen.
Als Bonus gab es noch ein Interview mit Rachel Morgan, wo zwar nichts neues zu erfahren war, aber es war gewohnt amüsierend und genau das soll ein Buch tun: Unterhalten! Und Kim Harrison weiß wie sie ihre Leser unterhalten muss....

Die Rachel Morgan Reihe:
"Blutspur"
"Blutspiel"
"Blutjagd"
"Blutpakt"
"Blutlied"
"Blutnacht"
"Blutkind"
"Bluteid" 
Bald erhältlich
 "Blutdämon" erscheint Juni 2011


Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
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Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

0 [Rezension] "Bluteid" von Kim Harrison (Rachel Morgan #8)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Black Magic Sanction
Reihe: Rachel Morgan, Band 8
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 733 | ISBN: 9783453527508
Erschienen: 2010
Preis: 14,00 € [D]
Leseprobe 

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Rachel Morgan hat ein Problem. Wegen ihres regelmäßigen Umgangs mit Dämonen (oder zumindest mit einem Dämon) hat der Hexenzirkel für ethnische und moralische Standards, der das Sozialleben aller Hexen überwacht, sie gebannt. Nun lebt sie als Ausgestossene außerhalb der Gesellschaft. Doch als wäre das noch nicht genug, muss Rachel nun auch noch um ihr Leben führchten, denn der Hexenzirkel hetzt ihr plötzlich Killer auf den Hals. Und ehe sie sich versieht, ist Rachel der Spielball zwischen den Fronten: Da nun bekannt geworden ist, dass sie mit Dämonenmagie umgehen kann und eine Art Missing Link zwischen den Arten ist haben es alle auf sie abgesehen – entweder als Zielscheibe oder als Gebärmaschine. Aber Rachel wäre nicht Rachel, wenn sie nicht einen Plan entwickeln würde, wie sie sich aus diesem Dilemma befreien kann. Doch dazu braucht die die Unterstützung ihres Erzfeindes Trent Kalamack. Und um die zu bekommen muss sie nicht nur bei ihm einbrechen, sondern sie muss sich auch den düsteren Schatten ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen…

Meine Meinung:
"Bluteid" ist das achte und bisher letzte erschienene Buch in der Rachel Morgan Reihe, welches schon ganz zu Anfang so viel an Spannung aufbaut als würde man in den letzten Seitenzügen lesen...
Alles geht knall auf Fall. Der Hexenzirkel für ethnische und moralische Standards hat Rachel nicht nur gebannt - sie wollen Rachel sogar töten. Und das nur, weil Rachel Dämonenmagie entzünden kann. Die Angst des Hexenzirkels vor Dämonen zeigt sich in jeder agressiven Angriffsphase und sie scheuen keine Mühe um an ihr Ziel zu gelangen. Sie schrecken vor nichts zurück und lassen Rachel und den Lesern keine Minute zum verschnaufen.
Man ist sofort mitten im Geschehen, es gibt kein großes Vorgeplänkel wie in den anderen Bänden, was ich einerseits ganz ok fand, andererseits auch ein wenig Schade.
Alt bekannte Charaktere, wie z.B. Nick Sparagmos, Rachels Ex-Freund, tauchen wieder auf und machen einen skeptisch. Trent, Rachels Erzfeind, wie man ihn guten Gewissens nennen kann, spielt auch wieder eine Versteckspielrolle. Sobald er auftaucht weiß ich nicht mehr was ich glauben soll.
Ivy, Rachels vampirische Kollegin und Mitbewohnerin ist mir leider zu sehr in den Schatten gerückt und Al, Rachels Dämonenlehrer, war fantastisch, Irgendwie mag ich ihn.
Wen ich absolut nicht mag ist Pierce. Er war ein Mitglied des Hexenzirkels und wurde von ihnen lebendig bergraben. Es ist wieder so eine typische Sache. Pierce ist auch ein Rachel-Bonbon! Total gefährlich mit einer düsteren Vergangenheit und passt daher gut in ihr Beuteschema. Das ist eine Sache, die ich an den ganzen Bänden nicht leiden konnte. Von der ersten Seite an kämpft Rachel gegen irgendetwas in ihr an. Gefühle, die sie besser nicht haben sollte. Sie weiß was besser für sie ist und man muss sich zweihundert Seiten ihren inneren Konflikt reinziehen um am Ende zu lesen, dass sie ja von Anfang an wusste, dass es nichts bringt sich dagegen zu wehren. Toll gemacht, Rachel, meinen Glückwünsch, dass hätte dir echt eher einfallen können. ^^ Hätte uns allen Zeit und Nerven erspart. ^^
Aber sie wäre nicht Rachel, wenn sie den leichteren und unkomplizierteren Weg gehen würde. Und das macht sie schon ein Stück symphatisch. Im Grunde ist sie kein schlechter Mensch. Sie trifft halt nicht immer nur kluge Entscheidungen, dass ist alles.

Fazit:
"Bluteid" hatte viel zu bieten und leider auch viel trauriges. Armer Jenks... Wie nicht anders von Kim Harrison zu erwarten war es wieder ein grandios geschriebenes Buch was mich als Leser mehr als zufrieden zurücklässt und Freude auf Band neun macht.

Bereits erschienen:
"Blutspur" erschienen 2007
"Blutspiel" erschienen 2007
"Blutjagd" erschienen 2009
"Blutpakt" erschienen 2009
"Blutlied" erschienen 2009
"Blutnacht" erschienen 2009
"Blutkind" erschienen 2010

Fortsetzungen:
Bald erhältlich
 "Blutdämon" erscheint Juni 2011

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
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Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

0 [Rezension] "Blutkind" von Kim Harrison (Rachel Morgan #7)


Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: White Witch, Black Curse
Reihe: Rachel Morgan, Band 7
Genre: Urban Fantasy, Hexen, Vampire, Dämonen
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seiten: 781
ISBN: 9783453533523
Erschienen: 2010
Preis: 15,00 € [D]
Leseprobe



Klappentext:
Noch immer konnte der Mörder ihres geliebten Kisten nicht gefasst werden. Zeit, um sich an die Fersen des Unbekannten zu heften, bleibt Rachel jedoch kaum, denn in Cincinnati häufen sich mysteriöse Überfälle auf die menschlichen Mitbürger. Ihrer Aura beraubt, überleben die Opfer die Angriffe nur schwer verletzt - oder gar nicht. Als Rachel an einem Tatort eine Banshee-Träne findet, wird ihr klar, dass die Bevölkerung Cincinnatis in allerhöchster Gefahr schwebt. Rachel nimmt die Verfolgung auf, doch schon bald gerät sie selbst ins Visier der Banshee ...

Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

1 [Rezension] "Blutnacht" von Kim Harrison (Rachel Morgan #6)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: The Outlaw Demon Wails
Reihe: Rachel Morgan, Band 6
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 702 | ISBN: 9783453526167
Erschienen: 2009
Preis: 14,00 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Rachel muss unbedingt herausfinden,wer ihren Vampirfreund Kisten umgebracht hat - doch dummerweise fehlt ihr jede Erinnerung an die Nacht seiner Ermordung, zwischen ihr und ihrer vampirischen Mitbewohnerin Ivy besteht ein fraglicher Frieden, der Rachel aber so nicht gefällt und Halloween steht vor der Tür... Rachel hat eine Menge auf ihrer Agenda. Und dann taucht auch noch Algaliarept wieder auf, der Dämon, der Rachel seine Verbannung verdankt und um jeden Preis Rache will - und ein wütender Dämon ist kein leichter Gegner, nicht einmal für Rachel. Als neben ihrem eigenen plötzlich noch zwei weitere Leben auf dem Spiel stehen, muss sie sich entscheiden: Wagt sie ein weiteres Mal einen Handel mit einem Dämon?

Meine Meinung:
"Blutnacht" ist der mittlerweile sechste Band aus der Rachel Morgan Reihe und war für mich wieder einmal ein Genuss zu lesen. Meine Begeisterung der Ich-Erzählung schwankte zwischen den einzelnden Bänden, aber in diesem Buch war es wieder okay. Rachel Morgan bleibt ihrem Motto - tapfer geht die Welt zugrunde - treu und rettet nicht nur sich selbst öfter als ihr lieb ist das Leben.

Von Anfang an spielt auch Rachels Mutter Alice eine tragende Rolle, sie rückt aus dem Hintergrund vor und man erfährt einiges mehr aus Rachels Vergangenheit wo mit jedem Band eine neue dünne Scheibe Wahrheit abgeschnitten wurde. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber wer ist wer? Man rät wirklich mit.

Rachel ist immer noch schwer angeschlagen wegen Kistens Tod - immerhin war er ihr Freund und sie ist an seinem Tod Schuld. Zumindest redet sie sich das immer wieder ein und das ist ein bisschen zähflüssig. Manche schlechten Emotionen kommen immer wieder hoch und werden neu aufgekocht, was streckenweise schon an Langeweile grenzt.
Ich finde Rachels Umgang mit Männern aber verdammt reif. Sie stürzt sich nicht in das nächste Abenteuer, obwohl sie sich schmerzlich nach Anerkennung und Liebe sehnt.

Im groben und ganzen haben sich die Charaktere aber nicht verändert und es gibt keine großen Neulinge, was schade aber ganz okay ist. Man hat so viel mehr Überblick bei den anderen Charakteren. Und jede Figur besitzt eine enorme Tiefe, ist individuell charakterisiert, auch von der Sprechweise. Am liebsten gefällt mir nach wie vor Jenks' unglaublich großes Maul.

Fazit:
Wer die Rachel Morgan Reihe bis jetzt immer noch verpasst hat: Ran an die Seiten. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Bereits erschienen:
"Blutspur" erschienen 2007
"Blutspiel" erschienen 2007
"Blutjagd" erschienen 2009
"Blutpakt" erschienen 2009
"Blutlied" erschienen 2009

Fortsetzungen: 
bereits erschienen
"Blutkind"
"Bluteid"
Bald erhältlich
 "Blutdämon" erscheint Juni 2011

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
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Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

2 [Rezension] "Blutlied" von Kim Harrison (Rachel Morgan #5)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: For A Few Demons More
Reihe: Rachel Morgan, Band 5
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 765 | ISBN: 9783453524729
Erschienen: 07/2009
Preis: 14,00 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Rachel ist nach wie vor im Besitz des "Fokus", des uralten geheimnisvollen Artefakts der Werwölfe und scheint damit Ärger magisch anzuziehen. Doch konkurrierende Werwolfrudel sind nicht ihr einziges Problem: Mithilfe ihres Pixie-Partners Jenks schlägt sich Rachel ebenso mit ihrem Lieblingsfein Trent Kalamack und Meistervampir Piscary herum, die ebenfalss hinter dem magischen Gegenstand her zu sein scheinen. Zudem zieht ein Serienmörder seine blutige Spur durch Cincinnati, und Rachels guter Freund und Alpha-Werwolf David wird zum Hauptverdächtigen...

Meine Meinung: 
"Blutlied" ist das fünfte Buch aus der Rachel Morgan Reihe und ich habe es genauso verschlungen wie die Bände davor. Nachdem Band 4 ("Blutpakt") mein Lieblingsbuch wurde, habe ich mir von dem fünften Buch wohl ein wenig zu viel versprochen, denn die Geschichte lässt nach. Auch wenn wieder geballte Aktionen im Gange sind - das Flair des Kampfes, der Leidenschaft -all das kam diesmal bei mir als Leser nicht an.

Die Hauptprotagonistin Rachel Morgan ist nach wie vor die selbe: Stark, mutig, trotzig und unglaublich naiv. Da die Bücher aus ihrer Sicht geschrieben sind bekommt man nur ihre Einblicke, ihre Gedanken und das war gerade in diesem Buch verdammt unbefriedigend. Die anderen Charaktere haben durch die Dialoge auch eine innere Stimme sprechen lassen, aber dennoch hatte ich das Gefühl, das es zu wenig war. Manchmal musste man rumraten oder einfach 50 Seiten weiterlesen um den Sinn eines Dialoges erstmal nachvollziehen zu können.

Die Geschichte hat ziemlich vor sich hingeplänkelt, aber ich konnte dennoch gut folgen, was mir bei anderen Büchern schonmal weniger gelungen ist. Teilweise hatte ich Probleme und wusste die Beziehungen der Charaktere nicht einzustufen. Es taucht wieder Ivys Freundin Skimmer - die ja auch Piscarys Anwältin ist - auf und wieder einmal wird die Frage nach dem "Wo stehen wir" zwischen Rachel und Ivy deutlicher. Ivy ist ein lebender Vampir und will mehr von Rachel als nur ihr Blut. Sie vermischt Sex mit Blut, und nur die Intimität hält Ivy davon ab zum Raubtier zu werden, was nur den Hunger kennt. Dass Rachel ein "Adrenalinjunkie" ist, ist mittlerweile klar und jetzt will sie nur, dass Ivy sie beißt, aber keinen Sex. Es ist so eine Art Kindergartenszenario. Will die eine, will die andere nicht - was diesmal ziemlich nervig war. In den anderen Bänden - und wie ja auch in der Rezension zu "Blutpakt" gesagt - störte es nicht. In Band 5 reichte es dann aber doch mal damit.

Die Konfrontation der beiden Frauen - Rachel und Skimmer - die unterschiedlich für Ivy empfinden und doch beide das gleiche wollen wurde gut beschrieben, auch wenn die Auseinandersetzung zu plötzlich kam und eher wortkarg war von den Dialogen her.

Das ist ein weiterer Punkt, der mich an Rachel gewaltig stört und weshalb ich sage sie ist naiv: Sie greift erst an und kennt dabei weder Freund noch Feind, hinterfragt aber alles zehnmal, wo es dann doch keine Antwort drauf gibt. Sie erscheint mir wie ein Teenager, dabei ist sie erwachsen. Und so reißt sie sich von einer Scheiße in die nächste. Ihr fehlt ein bisschen die Vernunft. Aber jede Heldin brauch Macken. ^^

Fazit: 
"Blutlied" hat nicht schockiert oder mich betroffen gemacht, selbst als eine meine mittlerweile liebgewonnen Charaktere gestorben ist. Es war ein etwas schwächerer Band, aber Jenks - mein Lieblingspixie - hat entschädigt, weshalb ich das Buch auf jeden Fall nochmal lesen werde.

Bereits erschienen:
"Blutspur" erschienen 2007
"Blutspiel" erschienen 2007
"Blutjagd" erschienen 2009
"Blutpakt" erschienen 2009

Fortsetzungen: 
bereits erschienen
"Blutnacht"
"Blutkind"
"Bluteid"
Bald erhältlich
"Blutdämon" erscheint Juni 2011

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
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Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

0 [31 Tage und 31 Bücher] #30 - Dieses Buch lese ich derzeit...

Tag 30: Dieses Buch lese ich derzeit...

Ihr Name: Rachel Morgan.
Ihr Job: Kopfgeldjägerin.
Ihre Aufgabe: Auf den Straßen von Cincinnati Vampire, Hexen und andere finstere Kreaturen zur Strecke zu bringen.
Ihr Problem: Sie selbst hat eine düstere Vergangenheit …

Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten. Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher. Dies sind die Abenteuer der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Rachel ist nach wie vor im Besitz des "Fokus", des uralten geheimnisvollen Artefakts der Werwölfe und scheint damit Ärger magisch anzuziehen. Doch konkurrierende Werwolfrudel sind nicht ihr einziges Problem: Mithilfe ihres Pixie-Partners Jenks schlägt sich Rachel ebenso mit ihrem Lieblingsfein Trent Kalamack und Meistervampir Piscary herum, die ebenfalss hinter dem magischen Gegenstand her zu sein scheinen. Zudem zieht ein Serienmörder seine blutige Spur durch Cincinnati, und Rachels guter Freund und Alpha-Werwolf David wird zum Hauptverdächtigen...

0 [Rezension] "Blutpakt" von Kim Harrison (Rachel Morgan #4)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: A Fistful of Charms
Reihe: Rachel Morgan, Band 4
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 728 | ISBN: 9783453532908
Erschienen: 01/2009
Preis: 13,00 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Rachel Morgan kommt nicht zur Ruhe. Gerade von ihrem menschlichen Liebhaber verlassen, könnte sie jetzt in ihrer Beziehung mit dem lebenden Vampir Kisten glücklich sein. Doch jemand will ihren Platz in dem Werwolfrudel, in dem sie die Leitwölfin ist. Und auchihr Exfreund Nick bleibt nicht verschwunden, sondern verführt den Sohn ihres Pixie-Partners Jenks zu einem Diebeszug. So muss Rachel nach Michigan, um ihn zu retten, begleitet von Jenks, der Dank Dämonenmagie menschliche Größe annimmt. Doch dann stellt sich heraus, dass Nick ein unschätzbares Werwolf-Artefakt gestohlen hat und Rachel um ihr Leben und das all ihrer Freunde bangen muss…

Lieblingszitat:
Der Paintball-Laden war am schwersten zu finden gewesen, da die Beschreibung folgendermaßen gelautet hatte: "Links, wo früher mal das Postamt war, an der Baptistenkirche vorbei, die 1975 abgebrannt ist, und dann an Highans Farm rechts. Könnt ihr nicht verfehlen.

Meine Meinung: 
"Blutpakt" ist das vierte Buch rund um Kim Harrisons Hexenheldin Rachel Morgan, Ivy und dem vorlauten Pixie Jenks, was nahtlos an den drittel Teil anknüpft.
Der Rudelpakt zwischen Rachel und dem Versicherungsangestellten David Hue, der in "Blutjagd" geschlossen wurde und einen guten Vorteil für beide bringt, zeigt Rachel nun auch die Schattenseiten und was es heißt ein Alpha in einem Werwolfrudel, aber selbst kein Wolf zu sein.
Die beiden geraten in eine packende Auftaktszene zu einem wieder mal völlig fesselnden Buch von Harrison und man ist sofort wieder in Cincinnatis Unterwelt.

Was mich am meisten fasziniert ist diese Langlebigkeit dieser Geschichte. Bisher haben mich drei Bücher völlig sprachlos zurück gelassen und durch die detalierten Beschreibungen der Gefühle fühlt man sofort mit. Es gibt keinen Moment wo man das Buch weglegen kann oder über Rachels Moralvorstellungen zu grübeln oder über Jenks Witze zu lachen. Man versucht eben loszulassen um in die Realität zurück zu gelangen, aber dieses größenwahnsinnige Pixie lässt es einfach nicht zu. :-) Und das es dann noch so eine spannende Geschichte ist, wo man auf das Platzen der Bombe wartet, tut sein übriges dazu. Wie eine Suppe wo zuviel Pfeffer drin ist, aber dennoch nachvollziehbar und zu keiner wirklichen Zeit unwirklich.

Die Geschichte zwischen Ivy und Rachel und dem ganzen Blutsaugen, ja oder nein, ist noch lange nicht zu Ende und ihre Beziehung bekommt immer wieder genug Nahrung um zu explodieren, aber sie tut es nicht. Bei jeder anderen Geschichte hätte mich die Länge dieses Szenarios (immerhin sind jetzt vier Bücher gelesen und die beiden sind nur ein winziges Stück vorrangekommen, aber mit ziemlich vielen Gänsehaut- und Angstmomenten) wahrscheinlich schon genervt, aber hier muss es einfach so sein - das fühlt man.

Es passieren einige Sachen mehr als in den vorherigen Bänden. Die Spannung saugt einen förmlich aus und es passieren soviele unvorhergesehene Dinge, dass man auf alles gefasst sein muss. Richtig "schockiert" war ich, als Ivy Rachel als Adrenalinjuckie beschimpft hat, die den Kick der Gefahr in einer Beziehung braucht.

Die Tatsache, dass Nick, dass dämliche "Dreck-statt-Hirn" (O-Ton Jenks!) von Rachels menschlichem Ex-Freund wieder auftaucht hat mir zunächst das Gefühl gegeben zu Beten, weil ich keine Lust auf eventuelle Überkreuz- und Vierecksbeziehungen á la House of Night (Die Bücher von P.C. Cast und Kristin Cast d.Red) hatte, aber zum Glück ist Rachel erwachsen genug und die Geschichte enthüllt genug von Nicks Fehlern, Lügen und Betrügereien, dass diese Sorge schnell ins Nichts verpufft ist. Zum Glück. Was für ein Drecksarsch!
Gegen Ende des Buches wechselt der Punchingball zwischen Rachel und Nick so stark, dass man gar nicht weiß wer jetzt eigentlich am längeren Hebel sitzt - das gibt den zusätzlichen Kick!

Auch in diesem Buch war ich wieder ein absoluter Jenks-Fan! Mein Liebling! *hach* Um seinen Sohn retten zu können, den Dreck-statt-Hirn mit in seine krummen Geschäfte gezogen hat, nimmt Jenks einen Dämonefluch auf sich, aber das Ergebnis war gar nicht dämonisch böse!
Aus Jenks wurde ein 1,90 m großer Pixie, der normalerweise so groß ist wie ein Zahnstocher, mit strahlendem blonden Haar und giftgrünen Augen. Allein die Vorstellung... Bei Jenks menschlichem Anblick musste sich sogar Rachel den Sabber vom Mund wischen. Mich wundert's nicht. ^^

"Blutpakt" kann die anderen drei Bände an Witz und Charme echt in den Schatten stellen!

Ich habe auch ein absolutes Lieblingszitat, auch wenn es echt schwer überhaupt eines auszuwählen.

Das Buch bekommt aber nicht nur durch Ivy und Kisten besonderen Biss, sondern auch durch den deutlichen Gebrauch an Kraftausdrücken. Es wird nicht mit "Hure", "Hurensohn" und "Bastard" gespart. Man könnte glatt den Eindruck gewinnen es gäbe Schimpfwörteraktien. ^^

Gegen Ende des Buches wurden die Kapitel ein wenig kürzer, was die Spannung deutlich gesteigert hat, aber das Ende selbst - zwar, wie immer, unvorhergesehen und gut geschrieben - war etwas knapp geraten. Leider.

Letzendlich habe ich großen Hunger! Auf Band 5! xD

Extras:
"Pixies und Fairys. Ja, es gibt einen Unterschied" von Rachel Morgan

Fazit:

Bisher ist "Blutpakt" mein Lieblingsbuch in der Rachel Morgan Reihe und ich kann es kaum erwarten "Blutlied" in die Hände zu bekommen (ich habe es bereits bei eBay ersteigert ^^) und weiterzulesen. Kim Harrisons Bücher haben definitiv Suchtpotenzial und ich bin schon tief genug drinnen - kann meinen nächsten (Bücher-)Schuss nicht mehr abwarten^^
Es ist wirklich eine grandiose Reihe, die man unbedingt gelesen haben muss und ich kann den ersten Band "Blutspur" nur jedem ans Herz legen.
Lesen! Unbedingt! Und direkt den Suchtberater vorbestellen^^

Bisher erschienen:
"Blutspur" erschienen 2007
"Blutspiel" erschienen 2007
"Blutjagd" erschienen 2009

Forsetzungen:
Bereits erschienen
Blutlied
Blutnacht
Blutkind
Bluteid
Bald erhältlich
Blutdämon, erscheint im Juli 2011

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
 Kim Harrison's Homepage


Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne

1 [Rezension] "Blutjagd" von Kim Harrison (Rachel Morgan #3)

Autorin: Kim Harrison
Originaltitel: Every Which Way But Dead
Reihe: Rachel Morgan, Band 3
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 676 | ISBN: 9783453532793
Erschienen: 09/2008
Preis: 13,00 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Ein Dämon, der ihre Seele in Besitz nehmen will, ein Werwolf der mit ihr ein Rudel gründen will und ein Vampir, der ihr den Schlaf raubt - Rachel Morgan hat jede Menge Probleme. Und neben diesen privaten Schwierigkeiten muss sie auch noch einen Krieg verhindern, der ihre Heimatstadt Cincinnati zu zerreißen droht. Denn ihr alter Bekannter Trent Kalamack wird von einem Feind bedrängt, der mächtige Verbündete auf seiner Seite hat - und er engagiert ausgerechnet Rachel als seine persönliche Leibwache. Doch der Gegner kämpft mit harten Bandagen und plötzlich sieht sich Rachel in einen Kampf verwickelt, der nicht nur ihr Leben sondern auch das ihrer Freunde für immer verändern könnte.

Meine Meinung:
Von Anfang an ist man wieder mitten drin in Rachels Schlamassel rund um ihren Pakt mit dem Dämon. Ihre Situation scheint - wie immer - völlig aussichtslos, ehe sie ihren Kopf wundersamerweise aus der tödlichen Schlinge ziehen kann.
Es wird eine neue Person namens Ceri eingeführt, die Rachel in Sachen Dämon und Selbsterhaltungstrip sehr gut zur Seite steht. Auch Charaktere, die im zweiten Band kaum Beachtung fanden werden wieder aus der Truhe gezogen. Keasley, die alte Hexe von gegenüber wird wieder zum Medizinmann. Nick, Rachels (sollte man sagen Ex?) Freund wird nach und nach nur eine Erinnerung. Er ist gegangen und Rachel ist sich im klaren, dass er wahrscheinlich nie zurück kommen wird. Und schon wird Kisten wieder interessanter. Rachel muss sich eingestehen, dass sie sich nach Aufmerksamkeit und Geborgenheit sehnt, was sie einerseits verletzlich macht, aber dennoch vergisst sie ihre Grenze nicht und weiß sich schlimmstenfalls zu verteidigen.
Sie scheint sich weiterentwickelt zu haben, kommt manchmal aber zu selbstgefällig und naiv rüber.

Während man mitten in Rachels Vergleichen zwischen Nick und Kisten steckt bekommt sie einen merkwürdigen Auftrag von Trent Kalamacks Sicherheitschef. Sie soll Kalamack beschützen.
Endlich erfährt man auch mehr über den ganzen Unterweltkrieg, der in Cinncinati herrscht.

Die Spannung baut sich immer wieder auf, fällt aber auch wieder und dann ist es ein Geplänkel und man muss warten bis es zum nächsten Spannungsgeladenen Moment kommt.
Richtig schlimm fand ich diesen ganzen "Yeah", die auch in unpassenden Momenten gesagt wurde. Ich denke dabei handelt es sich um eine schlechte Übersetzung, die den Dialogen manchmal was groteskes haben anhaften lassen.

Man erfährt mehr über die einzelnen Charaktere, z.B. auch die Hintergrundgeschichte von Ivys Familie. Ivy wehrt sich nach wie vor Piscarys Nachkomme zu werden, muss sich aber eingestehen, dass er Einfluss auf ihren Kopf hat. Sie bittet ihren Vater mit Piscary zu verhandeln, denn wehrt Ivy sich weiter muss ihre Schwester Erica die Konsequenzen tragen.
Diese Familieneinblicke waren ganz interessant und durch Erica kam dann auch endlich mal eine Klarheit in die Vampirgeschichte. Es wird zum ersten Mal erwähnt, dass Vampire "Kappen" tragen sollten.
Und es taucht Ivys frühere Freundin Skimmer auf - die noch dazu Piscarys Anwältin ist und ihn aus dem Gefägnis holen will. Jedoch verschwindet diese direkt wieder im Erdboden.

Und dann kommt es zu einem ganz schweren Fehler! Rachel vetreibt Jenks, meinen Lieblingspixie! Rachel hat seinem Partner vorenthalten zu welcher Rasse Kalamack gehört, was den Pixie, der sowas sonst immer schnell erkennen kann, nicht konnte.
Jenks kehrt ihr und Ivy den Rücken und verschwindet von der Bildfläche, was einiges an Humor rausnimmt. Ich habe ihn schmerzlich vermisst.

Kisten ist im Vergleich zu sonst auch ein anderer Vampir. Er zeigt sich sinnlich und macht einen auf Frauenversteher, was aber nicht überdreht oder falsch ist. Er wird mir sogar symapthisch.
Rachel muss sich selbst hinterfragen. Ihren Drang zu den falschen Männern.

Im letzten Drittel kam es dann richtig Spannungsdick. Langsam aufgebaut und dann Booom, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte war nicht vorhersehbar und hat einiges an Überraschungen mit sich gebracht.

Das Ende war richtig schön geschrieben, kam nicht zu aprubt und hat an Happy End nicht zu dick aufgetragen. Jenks glänzt immer noch mit Abwesenheit.

Extras:
"Hollows-Chronologie" und "Von lebenden (und untoten) Vampiren"

Fazit:
Blutjagd hat mich wieder ganz in ihren Bann gezogen. Das ganze Szenario zwischen den Kriegsparteien zu stehen hatte einige Action in sich und ich fühlte mich selbst mittendrin.
Die Ich-Form aus Rachels Sicht hat mich manchmal aber etwas unbefriedigt zurückgelassen, weil an manchen Stellen keine klaren Erklärungen durch kamen.

Bisher erschienen:
"Blutspur" erschienen 2007
"Blutspiel" erschienen 2007

Forsetzungen:
Bereits erschienen
Blutpakt
Blutlied
Blutnacht
Blutkind
Bluteid
Bald erhältlich
Blutdämon, erscheint im Juli 2011

Die Autorin:
Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.
 Kim Harrison's Homepage


Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Heyne