Autorin: Poppy J. Anderson
Reihe: New York Titans, Band 17
Genre: Liebesroman, Football
Format: eBook
Seiten: 440
ISBN: 979-8644665938
Erschienen: 05/2020
Preis: 3,99 €
Leseprobe
Klappentext:Das darf doch nicht wahr sein! Gleich an ihrem ersten Arbeitstag bei den New York Titans findet sich Riley Manning mit niemand Geringerem als mit Hunter Stone in einer ziemlich peinlichen Situation wieder, die alles andere als professionell ist. Hunter, der wohl talentierteste und heißeste Spieler des Teams, ist nicht nur mit anbetungswürdigen Bauchmuskeln ausgestattet, sondern auch mit einem übergroßen Ego, und er lässt keinen Zweifel daran, dass er nur allzu gern bei Riley punkten würde. Die hat jedoch ganz andere Sorgen, als sich über die Flirtversuche eines Footballspielers Gedanken zu machen, auch wenn dieser Footballspieler sehr hartnäckig vorgeht und sie alles andere als kalt lässt. Aber auch Hunter sollte sich eigentlich auf seinen Job konzentrieren, immerhin ist er der Neue im Team und findet dort mit seiner großspurigen Art nicht nur Freunde.
Wenn er außerdem wüsste, wer Riley wirklich ist, würde er erst recht die Finger von ihr lassen! Oder auch nicht …
In "Verlieben auf eigene Gefahr" steht der gerade erst zu den Titans gewechselte Hunter Stone im Mittelpunkt, der aus Denver kam um näher bei seinem Halbbruder zu sein, aber auch, weil er mit seinem gewaltigen Selbstbewusstsein weiß, dass er das Zeug hat mit den begnadeten Quarterbacks der Titans - Brian Palmer und Kelly Slade - mitzuhalten. Der siebenundzwanzigjährige galt als Wunderkind und wurde von unzähligen Scouts umgarnt. Ebenfalls neu in der Stadt ist auch die fünfundzwanzigjährige Riley Manning, die als Physiotherapeutin das medizinische Team erweitert. Weil Hunter weiß, dass es in dieser Welt des Männersport immer wieder Aufnahmerituale gibt, geht er bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit Riley davon aus, dass seine Teamkollegen ihm einen Streich spielen und die scharfe Physiotherapeutin mit den sexy Beinen eigentlich eine Stripperin ist, weshalb er sich mit seiner Übergriffigkeit direkt bei mir als Leserin unbeliebt gemacht hat. Und auch wenn Anderson mit Riley eine starke Frau, die Kontra gibt, als Gegenstück präsentiert, blieb während des weiteren Buches irgendwie ein seltsamer Beigeschmack.
Irgendwie finde ich, wenn man bedenkt, dass diese Charaktere Mitte bis Ende zwanzig sind, die Geschichte unreif und kindisch. Eigentlich ist diese Art in dem Titan Universum ja nicht neu, da es genug Charaktere gibt, die gerne mal über die Strenge schlagen und sich dabei total blamieren. Warum sich dieses Buch also etwas anders anfühlte, kann ich schlecht sagen. Instinktiv würde ich jetzt vermuten, dass Hunters Ego einfach zu groß war, aber eigentlich hätte die Nebengeschichte mit seiner Familie ausreichend Pluspunkte ergeben müssen. Doch ich wurde einfach nicht mit ihm warm und auch Riley und ihr Umgang miteinander, der sich ständig in den extremen bewegt hat, war einfach seltsam und trotz des ganzen Dramas, nach dem jeder Romance Leser giert, nicht interessant genug.
Was mir aber sehr gut gefallen hat, war der Fokus, der sich immer wieder auf John und seine Familie legt, denn der Coach der Titans hat eine klare Anforderung an seine Spieler und Hunter, der gerne sein eigenes Ding macht, wird ihnen einfach nicht gerecht, schlimmer noch: Er will es gar nicht, da er John fast schon für inkompetent hält, weil dieser Hunters Talent nicht erkennt und ihn ständig auf der Bank lässt. Und auch Riley hat ein Interesse an dem Coach, was mit einer ziemlichen Überraschung bei dem Leser für Herzrasen sorgt.
Blakes Hochzeit, die Hochzeit des größten Rüpel der gesamten Buchreihe, war ein Ereignis, auf das ich mich sehr gefreut habe, nur um dann festzustellen, dass es komplett zwischen den Zeilen passiert ist und man als Leser nicht richtig dabei sein konnte. Das war ärgerlich und schade.
"Verlieben auf eigene Gefahr" hat noch einmal John Brennan, mit dem alles anfing, ins Rampenlicht gestellt und das war das beste, was Anderson machen konnte. Die Reihe geht nun schon über so viele Bände, dass ich mich immer wieder dabei ertappe mehr Gefallen an den Geschichten zwischen den Zeilen zu haben, die über die alteingesessenen Charaktere erzählt, als ständig über die Neuen, die nicht so ganz in das Gesamtbild passen.
"Küss mich, du Vollidiot"
"Cheerleader küsst man nicht"
"Spiel ins Herz"
"Gleich und Gleich küsst sich gern"
"Wer will schon einen Footballspieler?"
"Verrückt nach einem Tollpatsch"
"Küsse lügen nie"
"Verlieben auf eigene Gefahr"
"Kuss gesucht, Liebe gefunden"
"Pech im Spiel, Glück in der Liebe"
"Sie kam, sah und küsste"
"Ein Mann für alle Küsse"
Klappentext & Zitate ©: Poppy J. Anderson


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