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0 [Rezension] "Im Rausch der Dunkelheit" von Alexandra Ivy (Guardians of Eternity #5)

Autorin: Alexandra Ivy
Originaltitel: Darkness Unleashed
Reihe: Guardians of Eternity, Band 5
Verlag: Diana | Format: Taschenbuch
Seiten: 456 | ISBN: 9783453355477
Erschienen: 04/2011
Preis: 8,99 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)

 


Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Jahrelang wurde die schöne Werwölfin Regan von dem bösen Troll Culligan gefangen gehalten. Als ihr endlich die Flucht gelingt, will sie nur noch eins: Rache. Doch ein mächtiger Vampir-Clan hat andere Pläne mit ihr und schickt den geheimnisvollen Jagr, der sie nach Chicago bringen soll. Die Blutsauger haben ihre Rechnung allerdings ohne Regans eisernen Willen gemacht …
Lieblingszitat:
Levet ignorierte die diversen Schusswaffen, Dolche und blitzenden Fangzähne, die auf ihn gerichtet waren. Er watschelte vorwärts, und seine winzige Schnauze zuckte.
"
Sacrebleu, was ist das für ein Gestank?" Er warf einen unverholenen Blick auf Salvatore. "Oh. Hunde. Ich hätte es wissen müssen."

Meine Meinung:
"Im Rausch der Dunkelheit" ist Band fünf einer Reihe, die mich eigentlich ziemlich interessiert hat, doch nachdem ich ein paar dieser Bände hintereinander gelesen habe, war mir schnell klar, dass Alexandra Ivy immer zwei gleiche Charaktere für ihre Hauptprotagonisten zusammenführen will. Der Mann ist irgendeiner aus der übernatürlichen Szene. Ein Vampir oder Dämon. Jemand mit düsterer Vergangenheit, der seine Zukunft nie mit einer Frau an seiner Seite sah, bis ihm die Eine begegnete. Sie war immer eine ziemlich sture Person, mit tragischer Vergangenheit und hartem Überlebenskampf.
Die Geschichte hinter den Charakteren waren immer sehr lesenswert, aber wenn man das Gefühl hat nur zwei neue Namen zu lesen, sich aber sonst nichts geändert hat, dann wirkt die Geschichte nicht mehr ganz so interessant. Deswegen lag Band fünf auch lange auf meinem SuB. Mittlerweile gibt es insgesamt zehn Bücher.

Schon zu Beginn gleite ich in die Geschichte ein, wie in warmes Wasser. Der leichte und flüssige Schreibstil der Autorin haben in mir das Gefühl geweckt erstmals eines ihrer Bücher zu lesen.
Die düstere Aura strömt direkt von den Charakteren aus los und im Mittelpunkt steht ein jahrhunderte alter Vampir namens Jagr, der eigentlich alleine lebt und nur einem Clanführer seine Treue schwor, weil er sonst seinem Untergang geweiht wäre, da Clanlose Vampire gerne als Bedrohung gesehen werden.
Jagr wurde zu seinem König Styx gerufen, der einen Auftrag für ihn hat. Er soll eine ausgebüchste Werwölfin zurück nach Chicago bringen. Sie ist nicht irgendjemand, sondern die Schwester seiner Königin. Styx macht Jagr klar, dass er sie unversehrt zurückbringen soll und bei nur dem kleinsten Kratzer oder blauen Fleck mit schlimmen Konsequenzen zu rechnen hat.
Regan ist schließlich auch eine Rassewölfin, wie es sie nicht mehr oft gibt und noch dazu genmanipuliert, sodass sie sich nicht verwandeln kann, ihrer Rasse aber noch für Nachwuchs dienlich sein soll. 30 Jahre war sie in der Gewalt eines Kobolds und nachdem sie dachte von dem König der Werwölfe, Salvatore, gerettet worden zu sein, blickte sie hinter ihre grausige Bestimmung. Doch ihre Unfruchtbarkeit rettete sie vor einem erneuten Leben im Käfig. Jetzt ist sie auf ihrer persönlichen Mission unterwegs. Sie will Rache!

Dieses Buch hat mich wieder eine ganze Nacht vom schlafen abgehalten und nach jedem Kapitel habe ich gedacht Noch eins, noch eins... bis ich dann endlich mal auf die Uhr geguckt habe. Jagr und Regan haben mich wirklich gefesselt, weil sie einfach zwei durchsetzungsstarke, gezeichnete Charaktere sind. Beide haben Folter überlebt. Jagr strahlt diese perfekte Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit aus, die es ihm ermöglicht in todbringenden Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und gleichzeitigmit emotionalen Dialogen umzugehen. Und doch ist er vorallem ein stolzer Einzelgänger, der sich nur schwer eingestehen kann, wie sehr ihn Regan aus der Bahn geworfen hat.
Am meisten konnte ich über Jagr's Beschreibung von Regan's Charakter. Er beschreibt sie als winzige Werwölfin mit dem Mundwerk einer betrunkenen Harpyie und den Manieren eines tollwütigen Dachses.
Zusammen ergeben sie ein außergewöhnliches Team, bei dem man auf alles gefasst sein muss.
Auch die bösen Charaktere haben mich fasziniert, allen voran die Wolfstöle Sadie. Ihr Name erscheint mir so weiblich und lieblich, doch in ihr steckt eine Bestie. Die Szenen mit ihr haben mir wirklich eine üble Gänsehaut verpasst.
In diesem ganzen Chaos ist aber auch wieder ein alter Bekannter zu finden. Der Miniatur-Gargyl Levet, der kleine Franzose, der mit seiner flapsigen Art einfach nur herrlich war!! Er hatte viele starke Szenen, die dem Buch eine charmante und witzige Note aufgedrückt haben. 

Am meisten gefallen hat mir, dass es mir so unerwartet gut gefallen hat :D
Ich hatte die schlimmsten Befürchtungen von langen Wiederholungen und schlappen Charakteren, doch genau das Gegenteil war der Fall. Es war ein lebendiges Buch voller Blut, Rachedurst und tiefsinnigen Gedanken. Die Folter der Charaktere hatten etwas dramatisches und die Art und das Tempo, wie sich die Geschichte zwischen Jagr und Regan entwickelt hat waren genau richtig gewählt, sodass das lesen sehr leicht war. Ich konnte diese Liebesgeschichte absolut glauben, das sträuben und das Sehnen nachempfinden und es passte einfach zu den Beiden.

Eine unterhaltsame, düstere Geschichte wo ein Werwolf und ein Vampir ihre tiefsten Abgründe einander offen legen und gemeinsam in den Kampf ziehen, ohne die Gewissheit, dass alles gut werden kann. Ein Aspekt, der mich einfach fasziniert hat und dieser dramatischen Geschichte seine "Selbstverständlichkeit" im Keim erstickt.

Bisher erschienen:
Der Nacht ergeben
Der Kuss des Blutes
Nur ein einziger Biss
Im Bann der Nacht


Fortsetzungen:
Wächterin des Blutes
Fesseln der Finsternis
Der Dunkelheit versprochen
Gejagte der Nacht
Gefährtin der Ewigkeit
Bald erhältlich:
Sehnsucht der Dämmerung (erscheint 04/2014)

Die Autorin:
Alexandra Ivy ist das Pseudonym von Deborah Raleigh, unter dem die bekannte Regency-Liebesroman-Autorin ihre Vampirserie "Guardians of Eternity" veröffentlicht. Deborah Raleigh begann ihre Schreibkarriere als Autorin von Drehbüchern, wendete sich aber bald dem Liebesroman zu. Heute hat sie über dreißig erfolgreiche Romane publiziert. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Missouri 
Alexandra Ivy's Homepage
Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Diana

0 [Rezension] "Im Bann der Nacht" von Alexandra Ivy (Guardians of Eternity #4)


Autorin: Alexandra Ivy
Originaltitel: Darkness Revealed
Reihe: Guardians of Eternity, Band 4
Genre: Fantasy, Vampire
Verlag: Diana
Format: Taschenbuch
Seiten: 452
ISBN: 9783453354913
Erschienen: 11/2010
Preis: 8,99 € [D]
Leseprobe




Klappentext:
Vampir Cezar ist es gewohnt, sich zu nehmen, was ihm gefällt. Als er Anna Randal begegnet, zögert er daher nicht lange — und bezahlt teuer für diese eine leidenschaftliche Nacht. Zweihundert Jahre lang lassen ihn die Orakel, die mächtigen Herrscher der Dämonenwelt, büßen, denn Anna ist auserwählt, eine der ihren zu werden. Jetzt trachtet eine dunkle Macht der schönen Juristin nach dem Leben, und Cezar wird zu ihrem Beschützer bestimmt. Dumm nur, dass Anna entschlossen ist, eher zu sterben, als Cezar noch einmal zu trauen...
Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

1 [Rezension] "Nur ein einziger Biss" von Alexandra Ivy (Guardians of Eternity #3)

Autorin: Alexandra Ivy
Originaltitel: Darkness Everlasting
Reihe: Guardians of Eternity, Band 3
Verlag: Diana | Format: Taschenbuch
Seiten: 446 | ISBN: 9783453354333
Erschienen: 05/2010
Preis: 8,95 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!


Inhalt:
Darcy Smith hat ihr Leben lang das Gefühl, anders zu sein — wie anders sie ist, ahnt sie jedoch nicht einmal: Von ihr allein hängt das Überleben einer Rasse von Dämonen ab. So wird sie zum Faustpfand im Krieg zwischen den Herrschern der Nacht: Styx, Oberhaupt der Vampire, und Salvatore, Herr der Werwölfe. An der Seite des einen wartet ein unsterbliches Leben voller Freuden, an der des anderen Versklavung bis in die Ewigkeit — wenn Darcy nur wüsste, wem sie trauen kann…

Meine Meinung:
"Nur ein einziger Biss" ist das dritte Buch der Guardians of Eternity Reihe von Alexandra Ivy. Die Autorin hat mir die bisherigen zwei Geschichten durch ihren sehr umfassenden und tollen Schreibstil näher gebracht und irgendwie hat es mich einfach der Fortsetzung gelechzt.
Man weiß jedoch nie was man bekommt. Das Folgebuch kann deutliche Steigerung aufweisen oder einfach nur eintönig wiederholend sein. Ivy's Geschichten ähneln sich von den Grundmauern, aber die Einzigartigkeit der Charaktere ist alles andere als langweilig!

Auch dieses Buch hat es geschafft meine Erwartungen zu übertreffen. Die männliche Hauptperson ist aus dem zweiten Buch schon bekannt, die weibliche Hauptperson ist zwar neu, ähnelt ihrer Vorgängerin Shay aber sehr stark.
Styx ist der neue Anasso - der König aller Vampire, der dafür sorgt, dass keine Clankriege ausbrechen und das sich alle Vampire an die Regeln halten. Im letzten Band sorgte die Ermordung seines Vorgängers dafür, dass Styx den unliebsamen Posten übernehmen musste. Doch er scheint wie berufen für diese Position. Styx ist ein eiskalter Diplomat, den nichts und niemand aufhalten kann. Außer Darcy...
Darcy ist eine junge Frau, die seit dreißig Jahren 18 ist und keine Ahnung hat warum. Auch Verletzungen heilen bei ihr schnell. Sie ist ein Freak. Muss sich selbst über Wasser halten und jeden Job annehmen, den sie bekommen kann. Bereits über zwanzig Pflegefamilien haben sie aufgenommen und auch schnell wieder rausgeworfen, als sie von Darcy's Abnormalität erfahren haben.

Eines Abends taucht ein sehr kultiviert gekleiderter, düsterer Mann in dem Club auf wo sie als Bardame arbeitet. Er weiß ihren Namen und will unbedingt mit ihr reden. Die beiden Bodyguards an seiner Seite sind jedoch alles andere als vertrauenserweckend und schlagen Darcy in die Flucht. Wo sie Styx direkt in die Arme läuft. Als ihr klar wird, dass sie von einem Vampir entführt wurde, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf. Sie hat Dämonenblut in sich, aber keiner kann bestimmen zu welcher Gattung sie gehört. Als Salvatore, der Mann aus der Bar, unbemerkt in ihr Zimmer gelangt, weiß sie schon, dass er ein Werwolf ist, doch er macht ein großes Geheimnis aus seiner Beweggründen, die ihn zu Darcy führen.
Styx wiederrum macht keinen Hehl daraus, dass er Darcy als Pfand ansieht, die er im Gegenzug zum "Frieden" mit den Werwölfen als Austausch anbieten will. Denn etwas, an dem Salvatore so ein riesiges Interesse hat, kann auch für den Vampirkönig ein Vorteil sein.
Wären da nicht seine plötzlich aufkommenden Gefühle für diese schöne Frau...

Ich muss sagen, dass die Geschichte anfangs sehr schnell erzählt wird. Schon nach siebzig Seiten werden Zärtlichkeiten ausgetauscht und Styx und Darcy sind gut bei der Sache. Nach dem letzten Buch, in dem Styx nichtmal davor zurückschreckte seinen besten Freund auspeitschen zu lassen um an sein Ziel zu kommen, hatte ich keine große Erwartung an seinen Charakter. Ivy hat mich mit Styx Wandel also sehr für ihn eingenommen.
Darcy's Charakter hingegen hat mich oft sehr gestört. Gab es nicht mit Shay aus Band zwei schon eine starrsinnige Frau, die für die nächsten fünfzig Jahre gereicht hätte? Na ja...
Ihre Familiengeschichte war so seltsam. Erst feindselig und dann still friedlich? Das ging mir dann doch etwas zu schnell. 

Am besten hat mir wieder der kleine französische Gargyle Levet gefallen. Frech, humorvoll und so typisch von sich eingenommen, aber auf eine sehr liebenswerte Art. Levet hat der Geschichte irgendwie den ganz besonderen Schliff verpasst. Neunzig Centimeter groß  und einfach der beste Charakter, den ich in der ganzen Serie bisher kennen lernen durfte.<333

Fazit:
Alexandra Ivy hat wieder ein tolles Buch veröffentlicht und wenn mich mein Instinkt nicht täuscht, dann wird im nächsten Band (was schon bei mir bereitliegt) Salvatore einen Charakterwechsel durchleben und ich hoffe, dass sein Gegenpart diesmal weniger stur und dickköpfig ist...

Bereits erschienen:
Der Nacht ergeben
Der Kuss des Blutes

Fortsetzungen:
Im Bann der Nacht
Im Rausch der Dunkelheit
Wächterin des Blutes
Bald erhältlich:
Fesseln der Finsternis (erscheint im April 2012)

Die Autorin:
Alexandra Ivy ist das Pseudonym von Deborah Raleigh, unter dem die bekannte Regency-Liebesroman-Autorin ihre Vampirserie "Guardians of Eternity" veröffentlicht. Deborah Raleigh begann ihre Schreibkarriere als Autorin von Drehbüchern, wendete sich aber bald dem Liebesroman zu. Heute hat sie über dreißig erfolgreiche Romane publiziert. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Missouri 
Alexandra Ivy's Homepage
Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Diana

0 [Rezension] "Der Kuss des Blutes" von Alexandra Ivy (Guardians of Eternity #2)

Autorin: Alexandra Ivy
Originaltitel: Embrace The Darkness
Reihe: Guardians of Eternity, Bd. 2
Verlag: Diana | Format: Taschenbuch
Seiten: 461 | ISBN: 9783453354340
Erschienen: 01/20010
Preis: 8,95 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)



Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Inhalt:
Ein dunkler Fluch macht die Halbdämonin Shay zur Sklavin. Zähneknirschend muss sie es über sich ergehen lassen, an den Meistbietenden versteigert zu werden. Der glückliche Käufer: Viper, das Oberhaupt eines jahrhundertealten Vampir-Clans. Doch jemand – etwas – folgt Shay, als sie mit ihrem neuen Herrn den Sklavenmarkt verlässt. Etwas Böses, das nicht bereit ist, sie kampflos ziehen zu lassen. Denn Shays Blut birgt besondere Kräfte …

Meine Meinung:
"Der Kuss des Blutes" ist das zweite Buch aus der Guardians of Eternity Reihe von Alexandra Ivy. Den ersten Band "Der Nacht ergeben" habe ich schon verschlungen, aber leider sind die Folgebücher irgendwie in meinem SuB verschwunden, bis ich es gestern hervorgezogen und gedacht habe, dass ich es nun endlich mal lesen sollte...

Obwohl es sich bei den Büchern um eine Reihe handelt, könnte man auch dieses Buch ohne jegliche Vorkenntnis lesen. Da aber eine Nebenfigur aus dem ersten Band in diesem Buch die Hauptrolle einnimmt und dabei von den beiden Hauptprotagonisten aus dem ersten Band unterstützt wird, wäre es jedoch empfehlenswerter sie der Reihe nach zu lesen.

"Der Kuss des Blutes" macht optisch keine extrem überzeugende Figur. Titel und Cover sind klischeebehaftet und die dürre Kurzbeschreibung gibt nur einen winzigen Hauch der Geschichte preis. Aber das macht gar nichts, denn Alexandra Ivy lohnt es absolut zu entdecken. Ihr Schreibstil hat mich auch schon im ersten Buch sehr gefesselt und da meine absolute Lieblingsautorin J.R. Ward von den Büchern begeistert ist, dachte ich, würden sie mir auch gefallen.
Und Band zwei hat mich auch wieder umgehauen. Es ist zwar wie so oft der selbe Verlauf, aber das ist nicht schlimm, denn jede Geschichte hat ihr Eigenleben und ich finde es immer wieder interessant den selben Handlungsstrang zu lesen - nur von anderen Charakteren mit anderen Persönlichkeiten ausgeführt.

Der zweite Band der Guardians of Eternity Reihe befasst sich mit einer Halb-Dämonin, einer Shalott, die sehr, sehr selten geworden ist und einem Vampir.
Shay ist eine Sklavin und das schon seit etlichen Jahren. Sie ist dem Troll Evor ausgeliefert, der sie in einem Auktionshaus anbietet, wo sich Menschen, Dämonen und andere Irre für ihre ganz persönlichen Perversitäten Sklaven ersteigern können. Befreundet ist sie mit einem Gargyle (wobei ich mich frage, ob das ein Übersetzungfehler ist???), der gerade mal neunzig Centimeter groß  ist, der aus Frankreich stammt und in diesem irren Auktionswahnsinn ihr einziger Freund ist, den sie mit allen Mittel beschützen würde.
Als eines Abends ihre eigene Versteigerung angepriesen wird und den Bietern klar wird, dass es sich bei Shay um eine Shalott-Dämonin handelt, bieten sich die Leute in ziemliche hohe Sphären. Das Gebot liegt bei zweihunderttausend Dollar, bis ein Vampir fünfhunderttausend bietet und somit Shays Schicksal an seiner Seite erkauft. Als sich ein Mensch erhebt und Shay für sich haben will, spürt sie direkt, dass an ihm etwas ganz und gar Böses haftet, mit dem sie besser nicht in Berührung kommen sollte. Als ihr neuer Herr sich gegen den Menschen behauptet, wird Shay klar, dass sie den Vampir kennt. Es ist Viper, dem sie damals das Leben rettete...

Ich muss sagen, dass ich schon auf der ersten Seite mehr als angeekelt und schockiert war. Über diesen Troll Evor, der mit dem Leid anderer Geld macht am meisten. Doch Shay stellt sich schnell selbst als harten Brocken vor, der kein Mitleid braucht. Ihre Stärke ist ihr eisiger Wille und keiner ihrer Herren hat es lange mit ihr ausgehalten ohne ihrer Aufsässigkeit überdrüssig zu werden.
Als dann der gute alte Viper, den man schon im ersten Buch kennen lernen konnte, auftaucht und so eine enorm hohe Summe bietet, spürt man direkt, dass er anders ist. Sie ist zwar seine Sklavin, aber er behandelt sie in seinem Haus wie einen Gast, stellt ihr jede Menge Essen, ein eigenes Schlafgemach und eine gewisse Art von Freiheit zur Verfügung. Sie darf sich im Haus frei bewegen und ihm sagen, wenn sie bei etwas, was er von ihr will, nicht mitmachen will.
Es versteht sich von selbst, dass Shay diese Geste ganz und gar nicht als nett erkennen kann und mehr als skeptisch ist.

Viper ist ein Gentleman mit einem Todes-Face. Er zögert nicht, wenn er töten muss und als Clanführer hat er so manchen grausigen, todbringenden Kampf hinter sich, so dass er seinen Posten mit Fug und Recht beanspruchen kann. Schon im ersten Buch war er mir auf merkwürdige Art sympathisch und ich konnte nicht so ganz benennen wieso. Das kann ich auch nach dem zweiten Buch nicht, trotz seiner eigenen Geschichte. Er ist klug, gerissen, sarkastisch, redegewandt und selbstsicher. Ein fettes Problem hatte ich mit der Figur aber schon: Mal stellte ich mir Viper als älteren Herren vor, mit einer Mozartperrücke (verrückt, ja) und manchmal als anfang Zwanzigjährigen, der das Herz seiner Freundin höher schlagen lässt. Selbst wenn ich ihn beschreiben müsste, weil mein Leben davon abhinge - ich könnte es nicht...
Shay hingegen hat mich manchmal ziemlich genervt. Was ist so falsch daran dem starken Mann einfach mal das Feld zu überlassen und an die eigene Sicherheit zu denken? Irgendwie habe ich auch Mitleid mit ihr, weil sie es ja einfach nicht besser weiß. Sie weiß nicht, wie man vertraut... Nur ihr Gargyle Levet ist ihr wichtig...
Dieser Gargyl hat es mir am meisten angetan. Er ist witzig, hat aber auch eine extrem sanfte Seite, die wohl nur ein waschechter Franzose haben kann. Seinem Charme muss man einfach erliegen und sein Humor ist unschlagbar. Er und Viper - das gab schon echt tolle Dialoge!
Was mich auch sehr gefreut hat, war die Rückkehr von Dante und seiner Gefährtin Abby, die im ersten Buch zueinander gefunden haben. Abby vereint den Phönix in sich, eine Kreatur, vor der die Dämonen enormen Respekt haben.

Der Verlauf der Geschichte ging mir zwar manchmal etwas zu schnell, aber auch wenn sich Shay und Viper nicht innig genug kennen gelernt haben, konnte ich schnell die Verbindung zwischen den beiden erkennen.

Fazit:
"Der Kuss des Blutes" ist kein extrem überragendes Buch und doch bekommt es von mir fünf Sterne, denn es hat alles geschafft, was ein gutes Buch schaffen sollte: Lesegenuss mitbringen, Spannung aufbauen, tolle Charaktere in die Schlacht ziehen lassen, eine gepflegte, aber nicht übertriebene Spur Humor und natürlich eine dunkle Leidenschaft, in der der knisternde Funke gut auf mich überspringen konnte. Ich persönlich kann mir Viper mit seinen silbernen Haaren nicht als attraktiv vorstellen, aber durch Shays Augen betrachtet sah das ganz dann schon wieder anders aus. ^^

Bisher erschienen:
Der Nacht ergeben


Fortsetzungen:
Nur ein einziger Biss
Im Bann der Nacht
Im Rausch der Dunkelheit
Wächterin des Blutes
Bald erhältlich:
Fesseln der Finsternis (erscheint im April 2012)


Die Autorin:
Alexandra Ivy ist das Pseudonym von Deborah Raleigh, unter dem die bekannte Regency-Liebesroman-Autorin ihre Vampirserie "Guardians of Eternity" veröffentlicht. Deborah Raleigh begann ihre Schreibkarriere als Autorin von Drehbüchern, wendete sich aber bald dem Liebesroman zu. Heute hat sie über dreißig erfolgreiche Romane publiziert. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Missouri 
Alexandra Ivy's Homepage
Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Diana

1 [Rezension] "Der Nacht ergeben" von Alexandra Ivy (Guardians of Eternity #1)

Autorin: Alexandra Ivy
Originaltitel: When Darkness Comes
Reihe: Guardians of Eternity, Band 1
Verlag: Diana | Format: Taschenbuch
Seiten: 445 | ISBN: 9783453354210
Erschienen: 07/2009
Preis: 8,95 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)



Inhalt:
Die schüchterne Verkäuferin Abby kann ihre Augen kaum von dem mysteriösen Dante abwenden: Er ist einfach zu sexy, um wahr zu sein. Für sie interessiert er sich aber leider gar nicht. Als jedoch durch eine Verkettung seltsamer Umstände Abby zu einer Auserwählten wird, von der das Schicksal der Menschheit abhängt, ist ihr Leben plötzlich aufs Engste mit dem von Dante verknüpft. Denn er, ein Vampir, wurde schon vor Jahrhunderten auserkoren, die Auserwählte zu schützen …


Meine Meinung:
"Der Nacht ergeben" ist ein Buch, was viel eher für einen Film geschrieben zu sein scheint - als eine Art Drehbuch. "Nur" das wesentliche, keine großen und überflüssigen Umschreibungen, sondern die Handlung nur auf die zwei Hauptprotagonisten gelagert und auf den Leuten, die ihre Feinde oder Freunde sind und die einen erheblichen Anteil am Leben der Beiden haben.

Es beginnt mit einem kleinen Prolog aus der Vergangenheit, wo ein Vater seine eigene Tochter für seine Frieden verkauft.

Als ich Abby kennen lernte musste ich mir die Worte in der Inhaltsangabe zurück ins Gedächtnis rufen, denn schüchtern trifft es ganz und gar nicht. Sie ist eine Frau mit viel Charakter und wenn ich das sage, dann meine ich vorallem Starrsinnigkeit, was sich im Laufe des Buches zu einer liebeswerten Charaktereigenschaft entwickelt, was auch Dante einsehen muss.
Dante ist ein Vampir, woraus von Anfang an hingewiesen wurde. Es gab kein "Oh, Gott du bist ein Monster", sondern eher so ein zögerliches Nachfragen.
Abby und Dante waren sich schnell einig was sie über den anderen denken sollten und wie ihre Beziehung zueinander ist. Es gab schnell dieses gewisse Prickeln, aber nicht zu abgedreht oder überspitzt sondern absolut dem Tempo angepasst - es sollte einfach so sein und wenn einem das Gefühl vermittelt wird ist der Rest der Geschichte auch schnell nachzuvollziehen. Man ist sofort mitten drin!

Eine erfrischende Geschichte, die sofort auf den Punkt kam und dennoch nichts an Spannung eingebüßt hat. Von Anfang an fiebert man mit.

Und nicht nur Abby und Dante sind herausragende Charaktere. Dante erinnert mich irgendwie unweigerlich an den TV-Damon von Vampire Diaries, mit seiner frechen charmanten Art.
Und da wäre noch Viper, der Vampir, dem Dante sein Leben und seinen Namen verdankt. Viper wirkt wie ein kultivierter, charmanter Kerl, der sehr selbstsicher ist. Er selbst beschreibt sich als Dichter, schaut man aber hinter die Fassade, so möchte man nicht auf der Seite seiner Feinde stehen, denn Viper ist gnadenlos gefährlich, berechnend und zielstrebig. Ihm ist in dem Buch so einiges zu verdanken.

Am Ende fühlte ich aber dennoch irgendwie eine unerfüllte Leere, die sich nicht so ganz beschreiben lässt. Die Geschichte ist erzählt, alle Unklarheiten sind beseitigt, aber das komische Gefühl bleibt.

Aber genau dieses Gefühl soll auch bleiben, denn ich will ja auch noch die Folgebände lesen. ^^

Fazit:
Ein gelungenes, empfehlenswertes Buch was für jeden Fan von Vampirromanen ein Muss ist!

Fortsetzungen:
Der Kuss des Blutes
Nur ein einziger Biss
Im Bann der Nacht
Bald erhältlich:
Im Rausch der Dunkelheit (erscheint im April)

Die Autorin:
Alexandra Ivy ist das Pseudonym von Deborah Raleigh, unter dem die bekannte Regency-Liebesroman-Autorin ihre Vampirserie "Guardians of Eternity" veröffentlicht. Deborah Raleigh begann ihre Schreibkarriere als Autorin von Drehbüchern, wendete sich aber bald dem Liebesroman zu. Heute hat sie über dreißig erfolgreiche Romane publiziert. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Missouri 
Alexandra Ivy's Homepage
Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Diana