Lieblingszitate


Mit dem neuen Blogdesign kamen auch neue Kategorieideen und eine möchte ich besonders aufgreifen. Und zwar meine neue Sammlung an Zitaten.
So eine Rubrik hatte ich schonmal und es war ein Albtraum!! Es gab Bücher, da hatte ich ständig nur den Stift in der Hand um mir Seitenzahlen zu notieren und als ich dann alle Zitate rausgeschrieben hatte, wurde deutlich, dass sich die Leute die Bücher dann erst gar nicht mehr kaufen bräuchten, wenn ich das alles aufschreiben würde. Also habe ich die Rubrik gelöscht und auch lange nicht mehr dran gedacht.

Jetzt möchte ich das Thema doch nochmal aufgreifen und nach und nach meine liebsten Buchzitate hier vorstellen. Weil viele Notizzettel verschwunden sind und ich sowieso wieder eine große Re-Read Aktion starte, sind hier leider noch nicht alle Zitate aufgelistet, aber wie es nunmal so mit Listen ist: Alles sammelt sich nach der Zeit wieder an :) 

---Alphabetisch nach Buchtitel geordnet---

A

"Anna im blutroten Kleid" von Kendare Blake

Ich arbeite im Verborgenen und töte, was tot bleiben soll. Wenn die Leute wüssten, was ich mache, würden sie mich vermutlich davon abhalten. Die Idioten würden sich auf Caspers Seite schlagen, und dann müsste ich sie und Casper töten, nachdem er ihnen die Kehlen zerfleischt hat. Ich bin kein Superheld. Wenn überhaupt, dann bin ich Rorschach aus Watchmen. Ich bin Grendel. Ich bin die Überlebende aus Silent Hill

So nachsichtig meine Mutter auch ist - immerhin lässt sie ja ihren minderjährigen Sohn nachts durch die Straßen ziehen, um die Überbleibsel von Mördern zu erledigen - sie mag es einfach nicht, wenn ich fluche. 

Als ich auflegte, war mir bereits klar, dass ich Anna jagen würde. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass mehr hinter der Geschichte steckte. Außerdem wollte ich ihr blutrotes Kleid sehen.

"Der Tod ist meine Welt. Alles andere, die Schule und die Freunde, sind nur Dinge, die mir auf dem Weg zu dem nächsten Geist in die Quere kommen."

"Wir teilen ein Geheimnis, nicht wahr, Cas? Und das trennt uns vom Rest der Welt."

"Auf der Suche nach Mr. Grey - Autsch ist ein schlechtes Safeword
von Emily Bold

Das Warnzeichen auf der Abdeckung des Akkus ließ mich innehalten. Hmmm??? Ehe ich mir einen vaginalen Stromschlag zufügte, der meine Gebärmutter grillen würde, sollte ich doch vielleicht einen Blick in die Bedinungsanleitung werfen. Die war beinahe so dick wie der Penis selbst und in gefühlte siebentausend Sprachen übersetzt. "Sex sells" galt offensichtlich in jedem Land der Welt. 
Schon auf der dritten Seite fand ich eine Anleitung, von der behauptet wurde, sei sei in deutscher Sprache verfasst. Wenn das stimmte, sprach ich definitiv kein Deutsch. 
"Glückwunsch für Sie haben worben stechende Qualität", las ich ungläubig. 
Stechende Qualität? War das ein besonderes Qualitätsmerkmal für Dildos? Stechend??? 

"Auszeit für die Liebe" von Poppy J. Anderson

"Kuscheln?"
"Ja, ein paar Kuscheleinheiten und vielleicht ein Blowjob." 
"Du bist so ein Romantiker", ätze sie, verharrte jedoch in ihrer Kuschelposition und streichelte abwesend über seine Hand.
"Auch Romantiker bekommen Blowjobs", warf er ein. "Da bin ich mir ziemlich sicher." "Und ich bin mir sicher, dass dieser Romantiker hier sehr lange keinen Blowjob mehr bekommt, wenn er nicht aufhört, über Blowjobs zu reden, während ich in romantischer Stimmung bin."

B

 "Betörende Dunkelheit" von Jeaniene Frost

Er hatte nicht nur Erinnerungslücken so breit wie der Grand Canyon, sondern auch noch die Aufmerksamkeitsspanne eines Frettchens auf Crack. 

"Seh ich für dich wie 'ne Pussy aus?" 
"Nein. Für mich siehst du aus wie der sture, leichtsinnige, aufopfernde Mistkerl, den ich schon hunderte Male fast umgebracht hätte, weshalb du perfekt für den Job bist."

"Wenn es nichts Wichtiges ist, hinterlassen Sie keine Nachricht und rufen sie nicht noch einmal an", meldete sich eine männliche Stimme vom Band. 

"Können wir vielleicht ein bisschen schneller machen?" erkundigte sich eine gelangweilte Stimme. "Ich muss noch los, ein paar Leute vögeln."
"Ian, du kriegst keine Umarmung", verkündete ich, als ich auf ihn zuging. "Ich weiß ja, dass dir das besser gefällt." Damit verpasste ich ihm eine solche Ohrfeige, dass sein Kopf zur Seite flog. 

"Endlich gibst du mir was ich will. Ich wusste doch, dass du mich liebst, Gevatterin."


"City of Heavenly Fire" von Cassandra Clare

"Ich wünsche mir nichts mehr als eine Waffe in der Hand und eine siegreiche Strategie."
"Mit anderen Worten: Krieg ist das, was dir Frieden bringt?"
"Na endlich kapierst du's."

"Vielleicht sollte ich meiner Mom was kaufen", sagte er verbittert. "Womit bringt man 'Danke-für-den-Rauswurf-und-dafür-das-du-so-tust-als-sei-ich-tot' am besten zum Ausdruck?"
"Mit Orchideen?"

"Nicht immer sind Helden diejenigen, die gewinnen. Manchmal sind es diejenigen, die verlieren. Aber sie kämpfen weiter, egal was kommt. Sie geben nicht auf - und genau das macht sie zu Helden."

"Das hier...", stieß Alec hervor und zeigte auf sich selbst. "Das hier bin ich, am Boden zerstört."
"Alec..."
"Ich bin nicht so wie du. Ich... ich bin nicht in der Lage, die ganze Zeit eine perfekte Fassade aufrechtzuerhalten. Ich kann Witze reißen, ich kann mir Mühe geben, aber irgendwann sind meine Grenzen erreicht. Ich kann nicht..."
"Aber du brauchst doch keine Fassade aufrecht zu erhalten. Du musst nichts vortäuschen. Du darfst..."
"Ich darf zusammenbrechen? Wir beide wissen, dass das nicht stimmt. Wir müssen durchhalten. In all den Jahren habe ich dich beobachtet, wie du immer durchgehalten hast. Ich habe dich beobachtet, als dein Vater gestorben war. Ich habe dich beobachtet, als du dachtest, Clary sei deine Schwester. Ich habe dich die ganze Zeit beobachtet und so hast du überlebt. Wenn ich das hier also überleben will, dann muss ich genauso machen."
 D

"Dark Heroine - Dinner mit einem Vampir" von Abigail Gibbs

Bevor ich aber nur einen Schritt tun konnte, las er die Aufschrift auf meinem - na ja, Lyla's - T-Shirt und heißer Zorn loderte in seinen Augen auf.
"Sorry, ich funkle zwar nicht, aber dafür finde ich Van Helsing echt zum Anbeißen!"
"Küche, sofort", knurrte Kaspar. "Was zum Teufel soll das?" Er deutete auf mein T-Shirt.
"Das gehört Lyla!", protestierte ich.
"Da draußen steht der halbe Rat versammelt und du musstest ausgerechnet das da tragen! Gott, du bist den ganzen Ärger einfach nicht wert."
"Vampire haben Ratsversammlungen?!" 

"Es ist dir völlig egal, dass ich dieses Mädchen getötet habe. Und es wäre dir auch egal, wenn ich hundert Mädchen töte. Du bist nur sauer, weil du deine hübsche heile Welt nicht aufgeben und einsehen willst, dass wir ... dass ich nun mal ein Raubtier bin."
"Ich weiß, dass du tödlich bist, ich bin nicht dumm. Du hast immerhin Fangzähne, Herrgott noch mal!"

"Und nimm diese blöden falschen Vampirzähne raus. Du hast immerhin echte, herrgott noch mal!"
"Leise, sonst hört dich noch jemand", grollte er, spukte das Plastikgebiss aber trotzdem aus und betrachtete es. Er wog es in der Hand und pikte mit dem Finger gegen die übertrieben großen Eckzähne. [...]
"Dumme Menschen. Mit solchen Riesenhauern könnte doch niemand essen."
"Du bist doch bloß neidisch, weil du nur so mickrige kleine Eckzähnchen hast."



"Days of Blood and Starlight" von Laini Taylor

"Wir kommen mit, und gestorben wird nur am anderen Ende unserer Schwerter."


"Die Bestimmung - Letzte Entscheidung" von Veronica Roth

Das ist der Tod – wenn man statt ist war sagt.


"Die Buchspringer" von Mechthild Gläser

Ich holte tief Luft, aber bevor ich einen Ton herausbringen konnte, legte der Tiger eine Kralle vor seine Lippen.
Er legte eine Kralle vor seine Lippen?
"Du darfst die Handlung nicht stören, Leserin", flüsterte Schir Khan. Seine Stimme war kaum mehr als ein leises Schnurren. "Wenn sie dich sehen, werden sie das Menschenkind nicht behalten. Dann hast du das Balg am Hals und unsere ganze Geschichte geht den Bach runter."
Ich starrte den Tiger an. Er konnte sprechen. "Hbaähbm", machte ich.

"Zuerst habe ich mit Schir Khan, dem Tiger, unterhalten. Weil der aber zurück in die Handlung musste, bin ich danach allein weiter und irgendwann hat der Dschungel aufgehört und ich habe einen Wegweiser gefunden - "

"Einer der Zwerge macht Probleme, er hat sich in den Kopf gesetzt, die anderen zu verlassen und eine Eisdiele zu eröffnen. Ich versuche schon seit Wochen, ihn zur Vernunft zu bringen. Schneewittchen und die sechs Zwerge klänge echt dämlich."

Schließlich bildeten sie eine Art Kessel und am Grund dieses Kessels klebte eine Stadt. Sie war nicht groß. Eigentlich bestand sie nur aus einer einzigen Straße. Diese aber vollgestopft mit Geschäften und Lädchen, Kiosken, Pubs und Imbissbuden. Eine Apotheke pries in ihrem Schaufenster ein Mittel gegen schwache Verben an und eine dicke Frau mit einem Bauchladen rief irgendetwas von einem Wunderpulver, aus dem sich angeblich in Sekunden ein Happy End anrühren ließ, wenn man gerade kein griffbereit hatte. In der Auslage eines Marktstandes entdeckte ich Punkte und Kommata zum Selbstabwiegen (drei Anführungszeichen waren im Angebot zum Preis von zweien zu haben). Der Laden daneben stellte Umhänge, Schwerter und Zauberstäbe aus. Über der Tür stand: Heldenausstatter - Vom antiken Drama bis zum Science-Fiction-Epos. (Wir bedienen auch Nebenfiguren.) 

"Du bist das Gegenteil von allem" von Carmen Rodrigues

Ich bin sicher, dass ich mich auf die Straße stellen könnte und nicht überfahren werden würde. Ich bin unsichtbar. Mich gibt es gar nicht.  

Ich habe dir nie gesagt, was am allermeisten wehtut. Am schlimmsten tut weh, dass meine Mutter mich nie fragen wird, was die Verbände an meinen Armen sollen und warum meine Unterarme vernarbt sind. Und dass ich weiß, dass ich es nie schaffen werde, so fest zuzudrücken, wie ich eigentlich will. Dass ich zu viel Angst habe, es zu versuchen.  

...als hätten sie noch nie etwas davon gehört, dass es Menschen gibt, die nicht rausgehen wollen und die Tage an sich abtropfen lassen wie Regen an einer Fensterscheibe. 

Du möchtest Wörter von mir. Aber ich habe Zigaretten. Ich habe Gin. Sagen dir meine Hände auf deiner Haut nicht, was ich fühle?
E

"Ein Anfang mit Biss" von Michelle Rowen 

"Helfen Sie sich selbst. Sehen Sie nicht, dass ich vorhabe, mich umzubringen?"
"Helfen Sie mir erst, dann können Sie sich immer noch umbringen."

"...kann ich mich in eine Fledermaus verwandeln und nach Hause flattern?"
"Ich rufe Ihnen lieber ein Taxi."

"Alles, worum ich bitte, ist etwas Hilfe."
"Ich dachte Sie wüssten bereits alles von Ihrer Freundin Anne Rice. Und dieser Buffy."

Der lokale Treffpunkt für Vampirjäger lag direkt gegenüber von Thierrys geheimem Vampirclub? Miese Planung, oder?

Vermutlich war 0-Neg kein Codename für Alkohol. Aber wer lieferte Fässer mit Blut an einen Vampirclub? Ich blickte auf das Formular. Der Name der Firma war "Die Blutlieferanten". Okay, das klang logisch. 

"Igitt. Putz dir bloß die Zähne. Du hast wieder Blutatem."
"Ja, Schatz."

"Emily lives loudly" von Tanja Voosen

"Hass ist so ein starkes Wort, dass man es nicht benutzen sollte", sagte ich. "Menschen machen Fehler. Ich weiß das. Wenn Menschen, die einem etwas bedeuten, Fehler begehen, verschwinden die Gefühle aber nicht einfach so. Irgendwann kann man ihnen verzeihen."
Der Moment war geladen mit einer solchen Intensität, dass ich es kaum ertragen konnte, wie er mich ansah. 
"Es ist ja nicht so, als hättest du meinen Hamster überfahren."
"Du hast einen Hamster?", fragte er baff.
"Schildkröten. Sie leben unter unserem Haus."  


F

"Fallen Angels - Die Versuchung" von J.R. Ward

Leg die unangemessenen Gedanken auf den Boden und tritt zur Seite, Hände über den Kopf, nicht auf den Schwanz.
Puh! Wie würde wohl ein Verweis auf das Aussageverweigerungsrecht in so einem Szenario aussehen? Sie haben das Recht, steif zu bleiben, aber alles, was Sie mit sich machen, wird vor dem Gewissensgericht gegen Sie verwendet...
Okay, jetzt verlor er wirklich den Verstand. 
  


H

"Herz verspielt" von Simone Elkeles

"Du bist es vielleicht gewöhnt, dass die Mädchen dir die Füße massieren und tun, was immer du willst, wenn du dieses Lächeln aufblitzen lässt oder ihnen deinen Waschbrettbauch zeigst, aber bei mir wird das nicht funktionieren. Ich bin den ganzen Tag mit Footballspielern zusammen. Dein durchtrainierter Body reizt mich nicht mehr als eine Schaufensterpuppe. Ich reagiere null darauf."

"Ich habe dieses spezielle Leiden, musst du wissen. Ich leide nämlich an der Unfähigkeit, mich herumkommandieren zu lassen."

Sie küssen sich, aber ich habe schon mehr weitaus mehr Leidenschaft gesehen, wenn Falkor sich die Eier leckt. 

"Du hast dir gewünscht, dass ich dich fordere und mit dir streite. Ich bin bereit, das Spiel fortzusetzen, wenn du es bist, abgesehen von dem Teil mit dem Küssen und Anfassen. Denk nur, wie viel Zeit wir auf dem Weg nach Texas haben werden, um zu streiten und uns gegenseitig in den Wahnsinn zu treiben."

"Deine zukünftige Ehefrau tut mir leid. Ihr ist es bestimmt, sehr einsam zu sein."
"Und mir tut dein zukünftiger Ehemann leid, dem es bestimmt ist, dich und deine hohen Erwartungen zu enttäuschen."

I

"Im Rausch der Dunkelheit" von Alexandra Ivy 

Levet ignorierte die diversen Schusswaffen, Dolche und blitzenden Fangzähne, die auf ihn gerichtet waren. Er watschelte vorwärts, und seine winzige Schnauze zuckte. "Sacrebleu, was ist das für ein Gestank?" Er warf einen unverholenen Blick auf Salvatore. "Oh. Hunde. Ich hätte es wissen müssen."
 
K

"Küss mich, du Vollidiot" von Poppy J. Anderson

"Du wüsstest nicht einmal, was eine Entschuldigung ist, wenn sie dir mit Anlauf in den Arsch treten würde."

"Nur weil erwachsene Männer Videospiele mögen, heißt das nicht, dass sie Freaks sind!"
"Welches Level hast du erreicht?"
Einen Moment schien er sprachlos zu sein, bevor er mit stolz geschwellter Brust erklärte: "Level 117"
"Pah." Abschätzig kräuselten sich ihre Mundwinkel. "Du Amateuer! Neben dir sitzt jemand, der Level 141 erreicht hat."
"Willst du mich verscheißern?"
"Wie käme ich dazu?" Genüsslich streckte sie die Beine von sich und kaute ihrerseits auf dem Popcorn rum. "Autogramme gibt's später."
"Du spielst Videospiele?"
"Ich spiele sie nicht, ich beherrsche sie. Das ist ein Unterschied."

Eigentlich wollte sie ihn fragen, ob er tatsächlich den allseits bekannten Erotikroman gelesen hatte, lauschte jedoch weiter der lasziven Stimme aus dem Lautsprecher.
"Sehen Sie bald die schönste Liebesgeschichte unserer Zeit."
"Sehen Sie bald den langweiligsten Porno unserer Zeit", blökte Blake laut auf und schafft es, dass Madison in unkontrolliertes Gelächter ausbrach. 
Ein langhaariger Mann erhob sich vier Reihen vor ihnen und warf Blake einen hasserfüllten Blick zu. "Hey, Kollege! Halt die Klappe."
"immer mit der Ruhe, Kojak", gluckste Blake amüsiert. "Da vorne spielt die Musik."
"Ich kann aber kaum etwas verstehen", brüllte der Mann aufgebracht. 
"Bei dem Film musst du auch nichts verstehen können! Da wird eh nur gevögelt!"

"Wieso habe ich nur das Gefühl, dass ich es als Letzter erfahre, dass ich dein Freund bin?"
"Weil du ein Vollidiot bist."


"Lieblingsmomente" von Adriana Popescu

"Einmal Cubra Libre, und einmal Wurfgeschoss aus Kuhmilch."
"Danke. Aber was soll das?"
"Die Milch ist verflucht."
"Wieso sollte ich..."
"Hast du eben selbst gesagt."
"Aber..."
"Du sollst deinen Frust und deine Wut und alles andere in Form dieser Milchpackung in den Himmeln schleudern."

"Woher zum Henker soll ich wissen, was ich will? Du tauchst aus dem Nichts auf, du bist so anders als Oliver, du bist so..."
"So ... was?"
"So echt. Alles an dir ist so wunderbar und so verdammt unwiderstehlich. Du bist mitfühlend und lustig, und du beschützt mich. Du schenkst mir besondere Momente und lässt mich mit ihnen nicht alleine. Du bist immer ganz da. Du bist immer ganz bei mir. Das meine ich so."

Erst jetzt merke ich, wie sehr ich es vermisst habe, einfach loszuziehen und die Welt um mich herum auf meine Speicherkarte zu bannen. Und das habe ich im Moment alles Tristan zu verdanken. Seine einfachen, liebevollen Worte über ein windschiefes Holzschild, über schrullige Bäume, eine scheinbar aus der Zeit gefallene Inneneinrichtung, den perfekten Kaffee, über die größte Freiheit, die man bei der Wahl des Pizzabelags jemals haben wird, oder wie jetzt, über diesen Cocktail, und die phantasievolle Vorstellung, ich sei irgendwo am Strand - das weckt in mir den Wunsch zu fotografieren. Tristan liebt Stuttgart und die in seinem Buch beschriebenen Orte, und das überträgt sich auf mich, spornt mich an. Seine Worte sind die Inspiration, die mir in letzter Zeit gefehlt hat. 


"Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira

"Wenn ich lernen könnte, mehr wie sie zu sein, würde es mir vielleicht leichter fallen, ohne sie weiterzuleben."
  
"Ich glaube es ist wichtig, dass du diesen Brief schreibst, weil..." Sie beendete den Satz nicht. Wahrscheinlich traute sie sich nicht "...weil deine Schwester doch auch tot ist", zu sagen. 

"Angst zu haben und sich danach zu sehnen, beschützt zu werden, sind die beiden elementarsten Gefühle im Leben."
"Aber wenn das das die beiden wichtigsten Gefühle sind, was ist dann mit der Liebe?"
"Warum glaubst du, ist die Liebe das tiefste Gefühl, das Menschen empfinden? Weil sie beides zugleich ist. Solange wir lieben, fühlen wir uns beschützt und haben dabei doch trotzdem ständig Angst."

Ich habe nachgeschaut, was "Nirvana" heißt. Das ist ein altes Sanskritwort, das wörtlich verwehen bedeutet. Aber eigentlich steht es für Freiheit. Freiheit von materiellen Dingen und Freiheit von Leid. Ich kann mir vorstellen, dass es Leute gibt, die denken, dass man diesen Zustand erreicht, wenn man tot ist. Wenn das so ist, dann gratuliere ich dir dazu, dass du jetzt frei bist. Wir übrigen sind noch hier und müssen versuchen mit dem klarzukommen, was kaputtgegangen ist. 

"Aber wenn du begreifst, dass der Wolf in dir drin lebt, dann weißt du, dass du ihm nicht entkommen kannst. Und jemand, der dich liebt - ganz egal, wie gern er dich beschützen würde -, wird niemals in der Lage sein, den Wolf zu töten, weil er ein Teil von dir ist. Er trägt dein Gesicht."



M

"Maddie - Der Widerstand geht weiter" von Katie Kacvinsky

"Du tauchst wie durch Magie auf und schon stecke ich im Schlamassel drin. Du bist mein Gegenmittel gegen die tödliche Langeweile einer angepassten Lebensweise."

"Seid ihr verrückt?", fragte sie. "Verfeindete Familien? Habt ihr noch nie was von Romeo und Julia gehört?" 
"Schon, aber da gibt es einen großen Unterschied", sagte Justin. "Romeo war ein Weichei."

"Das Motorboot war dir wohl nicht klein genug?", fragte er und starrte auf unser Dinghi.
"Das nennt man Downsizing", scherzte ich. "Unsere Flucht war mir nicht abenteuerlich genug."
Als er grinste, erklärte ich, dass ich unser Schnellboot dem Wellenkraftwerk geopfert hatte. "Die Rotoren wollten es als Wegzoll."

N

"Nightmares! Die Schrecken der Nacht" von Jason Segel

"Die Frau ist durchgeknallt. Ihre Pfannkuchen sind grün, Dad! Grün! Wenn du in ein paar Jahren feststellst, dass sie eine Actmörderin ist, wirst du wieder an diese grünen Pfannkuchen denken und dir sagen: Ich hätte es wissen müssen!"

"Wohin gehen wir?", fragte Charlie.
"Wir retten deinen Bruder", antwortete Fernando. 
"Wasss?", beschwerrte sich Larry. "Moment mal! Hab ich da auch ein Wörtchen mitzureden?" 
"Wieso, bist du derjenige mit Füßen?", fuhr Meduso ihn an. 
"Natürlich nicht", zischte die Schlange beleidigt. 
Meduso griff nach Charlies Arm und zog ihn im Eiltenpo hinter sich her. "Dann schimpf ruhig weiter, Larry. Du kommst mit, ob du willst oder nicht." 

U

Unverhofft verliebt von Poppy J. Anderson


"Ich unterschreibe deine Gehaltchecks, also beweg deinen faulen Hintern in die Küche. Wie du siehst, fällt es mir etwas schwer, mir mein Essen selbst zu besorgen."

"Könntest du dich zur Abwechslung mal nicht so benehmen, als hätte dich eine Truppe bekiffter Clowns aufgezogen?"

S

"Seelenprinz" von J.R. Ward 

 "Warte, warte." Blay riss den Kopf zurück. "Das Sofa bricht."
"Wa...?" Der Typ schien seine Sprache zu sprechen, aber er verstand kein Wort. "Sofa?"
Dann erst fiel ihm auf, dass er Blay so fest gegen die Armlehne presste, dass sie sich bereits nach außen bog. Was zweihundertfünfzig Kilo Körper beim Sex eben so mit einem Möbelstück anstellten...


"Sohn der Dunkelheit" von J.R. Ward 

Scheiße. Wenn Qhuinn ihn so ansah, vergaß er seinen eigenen Namen. Blaysox? Blacklock? Blabberfox? Wer konnte das schon sagen...

"Spellbound" von C.M. Singer

"Ich dachte schon, wir hätten Glück gehabt, und die Kugeln hätten uns komplet verfehlt, doch da sieht Danny an sich hinab und hebt mit einem Gesichtsausdruck, den man nur als verblüfft bezeichnen kann, seine blutige Hand." Wood konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Und das Einzige, was dieser Schwachkopf sagt, bevor er wegkippt, ist: Verdammt, Liz wird mich umbringen."

"Und danke, dass du ihm den Tipp mit den Theaterkarten gegeben hast. Die Frau in Schwarz wollte ich immer schon auf der Bühne sehen."
Elizabeth sah Wood ungläubig an. "Eine Geistergeschichte? Im Ernst?"
"Ich hielt es für passend", entgegnete er trocken. 
"Und was schenkst du ihr zum Valentinstag? Eine Voodoo-Puppe als Nadelkissen?"
"Ich dachte eher an einen Besen, auf dem sie reiten kann..." 
"Wie praktisch. Mit dem kann ich dich dann auch gleich zur Tür hinauskehren."

"Meine Güte, Sue, du bist Brautzilla und dabei geht es noch nicht mal um deine eigene Hochzeit", sagte Wood. "Wie willst du das steigern, wenn du an der Reihe bist?"
"Ist das deine Art mir zu sagen, dass du mich heiraten willst?"
"Das würdest du merken, vertrau mir." Er widmete sich wieder dem schmutzigen Geschirr und brummte: "Als ob es in letzter Zeit nicht schon genügend Tragödien gab."

"Ehrlich, ihr raubt mir noch den letzten Nerv. Seid ihr beiden nicht glücklich, wenn ihr euch nicht heldenhaft für den anderen in den Tod werfen könnt?"


"Was ich dich träumen lasse" von Franziska Moll

Ich sagte: "Sorry, aber ich hab es gerade nicht so mit Typen, also, lass gut sein." 
Ich dachte, damit seist du in die Flucht geschlagen. So bin ich. Ich denke, die Menschen lassen sich fernhalten. Aber du sagtest etwas Ungeheuerliches. Du sagtest: "Ich lasse dich wieder gut sein."  

"Weil ich Layken liebe" von Colleen Hover 

Wenn sich das Leben euch in die Quere stellt und stur dasteht und euch den Weg blockiert, dann tut es das nicht, weil es es will, dass ihr aufgebt, euch ihm ergebt und ihm die Führung überlasst.
Nein, verdammt.
Das Leben macht das, damit ihr sauer werdet, damit ihr kämpft und damit das Ruder selbst in die Hand nehmt.

Weil es will, dass ihr es euch zu eigen macht,
dass ihr eine Axt packt und euch durch das Holz hackt,
dass ihr einen Schneidbrenner holt und die Gitterstäbe und das Titan schmelzt, um endlich hindurchzugreifen und die Tür aufzustoßen, die dahin führt, wo ihr hinwollt.

Kommentare:

  1. Du brauchst noch eins für den August :) Bevor er rum ist... Ich erinnere dich hiermit mal dran, man weiß ja, wie die Zeit einem so davonrennen kann, dass man mal was vergisst...

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    1. Danke, aber ich mache das immer zum Ende des Monats^^
      Mein Lieblingszitat August habe ich nämlich gerade erst entdeckt :)

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Huhu Ihr Lieben Mitschwimmer :)

Wenn Ihr möchtet, dürft Ihr gerne ein paar Wellen ~ äh, Kommentare hinterlassen. Oder auch ein paar Fische *~*
Ich freue mich über alles, was Ihr da lasst ♥
Als Dank habe ich immer ne Packung Celebrations und ne fette Keksdose für Euch bereit stehen. Bedient Euch und kommt ruhig öfter zum rumkrümmeln vorbei ♥

Klickernde Grüße,
Tascha