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Wie es eben mit allen Dingen so im Leben ist, befasst man sich vor einer Deadline noch einmal viel intensiver mit einem Thema. Deshalb ist es eigentlich auch ganz gut, dass die DSGVO morgen in Kraft tritt, denn wo es mehr Menschen mit den selben Problemen gibt, entstehen meist auch gute Lösungsansätze.
Genau aus diesem Grund habe ich die letzten Tage noch einmal ausgiebig genutzt um zu verstehen, was dieses neue Datenschutzgesetz ganz genau bedeutet und was für mich selbst als Verbraucher und als Blogger wichtig ist. Um ganz ehrlich zu sein sehe ich endlich wieder ein bisschen klarer. Gefühlt jeder Hobbyblogger hat Panik geschoben, während die ganz Großen nur müde gelächelt haben und so sollte das doch eigentlich absolut nicht laufen, oder?

Und genau aus dem Grund gehe ich erst einmal nicht in den Schlummermodus und verbleibe tollkühn mit Lesedecke und heißem Kakao bei dem, was ich am besten kann: Alles andere ausblenden. Ich habe besonders in den letzten zwei Wochen das Verhalten anderer Blogger beobachtet und durfte freudig feststellen, dass doch endlich wieder etwas Zuversicht zurück kommt. Ich kann immer noch nicht behaupten, dass ich alles hundertprozentig verstanden habe, aber ich sehe es, als wäre ich noch einmal in der Schule. Alles ist ein Lernprozess und das hier ist mein Blog - ich kann immer noch Dinge ändern, rausnehmen oder hinzufügen. Es ist ja nicht gleich alles weg und unerreichbar. Und solange ich das noch ändern kann und mich weiterhin mit dem Thema befasse, werde ich meinen Kopf nicht in den Sand stecken.

Mir persönlich hat es noch einmal sehr geholfen, dass ich das Wörtchen MUSS beiseite geschoben habe und alles nochmal nüchtern betrachten konnte. Ich habe genau aufgeschrieben, was ich auf meinem Blog sehe und dann mit einem Lachen festgestellt, dass das meiste, was man an Tools etc. umändern oder entfernen muss, gar nicht auf meinem Blog ist. Ich verschicke keine Newsletter, habe keinen Onlineshop, bin von Google+ vollständig abgekoppelt, ich bin kein Nutznießer von Affiliate Links, ich nutze keine Social Media Plugins, Google Analytics ist ebenfalls nicht aktiviert und die einzige Werbung, die ich mache, ist für die Bücher, die ich lese, wo in der Rezension alle Infos drin stehen und auch nur ein Leseprobe-Link zur Verlagsseite oder zu Amazon hinführt, an dem ich kein Geld verdiene!

Was den Rest angeht, habe ich folgende Schritte gemacht, bei denen mir vorallem diese Checkliste geholfen hat.

SSL Verschlüsselung
  • Blogadresse auf https ungestellt
Social Plugins
  • Facebook und Twitter sind per Bild Link auf meinem Blog eingebaut
  • bloglovin entfernt
  • Google + komplett entfernt
Tracking Codes
  • keine aktiv
Newsletter
  • keiner
Werbeanzeigen via Google AdSense
  • keine
Blogroll / Linkliste
  • noch nicht vollständig umgestellt 
  • Vorschaubilder deaktiviert
Navbar
  • nicht aktiv 
Datenschutzerklärung 
  • angepasst
Cookie Banner
  • aktiv 
Follow Gadget
  • entfernt und durch einen Bild Link ersetzt
per E-Mail folgen
  • nicht möglich
Google Translate
  • nicht aktiv
Kommentarfunktion
  • annonyme Kommentare erlaubt
  • Hinweis auf eigenen Datenschutz und den von Google beigefügt
  • reCAPTCHA deaktiviert

Sollte jetzt jemand von Euch noch etwas sehen, was ich vergessen habe, darf er oder sie gerne Bescheid geben :)
Bis dahin werde ich weiterhin mein Bestes geben um diesen Blog gewissenhaft zu führen und Spaß am lesen haben.

DSGVO - wieso?!

Früher war alles besser - dieser Satz wird wahrscheinlich niemals ganz an Bedeutung verlieren. Ob es dabei z.B. um unsere Freizeitgestaltung in der Kindheit, abseits von jeglichen Handys oder Spielekonsolen geht, oder die Warnehmung, dass die Schulzeit doch irgendwie besser war, als das Erwachsenen sein (auch wenn wir das damals schwachsinnig fanden!), oder, oder, oder... Die Möglichkeiten, was wirklich alles besser war, sind endlos, aber aktuell hat sich ein Thema an die Spitze geschlichen, bei dem ich niemals gedacht hätte mich so extrem damit auseinander setzen zu müssen.

DSGVO - Die Datenschutz-Grundverordnung

Was ist das ganze?
Woher kommt es?
Und wieso muss ich kleiner Blogger mich damit auseinandersetzen?

Das sind wohl die Fragen, die wir uns dieser Tage alle stellen, denn Fakt ist: Am 25. Mai 2018 ist Stichtag, bis dahin hatten alle Internetnutzer, die einen Blog, eine Webseite oder einen Webshop betreiben, Zeit, ihre Plattform an das neue Datengesetz anzupassen.

Mein aktueller Stand? Ein rauchender Kopf, meine Augen sind Fragezeichen und das alles wächst mir doch ein wenig über den Kopf.
Meine aktuelle Motivation: Keine Panik, das wird schon!

Ich muss gestehen, dass ich bereits bei meinen Angaben gemäß § 5 TMG, ein paar Bauchschmerzen hatte. Wieso muss jeder meinen vollständigen Namen wissen und um den ganzen dann noch die Krone aufzusetzen: wieso muss jeder wissen, wo ich wohne? Als jemand, der viel in Foren und Online Games unterwegs ist und auch mal verrückte Leute "treffe", denen ich nicht einmal meinen Vornamen nennen möchte, war das wirklich ein Eingriff in meine Privatsphäre.
Dann hieß es: "Wenn du das so siehst, solltest du deinen Blog lieber direkt löschen."
Meinen Blog löschen, den ich - über mehrer Plattformen verteilt - nun bereits seit neun Jahren führe? (Mal mehr, mal weniger itensiv?) Das fühlte sich ebenfalls nicht richtig an. Also habe ich ein paar Schutzmaßnahmen getroffen, damit mein Name sich nicht sofort automatisch mit meiner Adresse finden lässt, habe Links zu meinem Blog aus Netzwerken entfernt etc...

Ich bin ja schließlich bereit für Kompromisse.

Seit immer mehr Blogs ihre Deaktivierung zum 25.05. ankündigen, schrillen natürlich auch bei mir die Alarmglocken, denn auch wenn das Datenschutzgesetz bereits seit zwei Jahren in Kraft gesetzt ist, hat man immer noch Zeit sich anzupassen.

Doch diese Anpassung gestaltet sich schwierig und führt mich über gefühlt tausende Blogs, die dankenswerterweise ihre Erfahrungen versuchen zu teilen, Ratschläge geben und die Panikmache verhindern wollen.

Mein größtes Problem bei der Umsetzung ist einfach genannt: Ich habe keine Ahnung, was dieses Fachsalat Chinesisch AKA Datenschutzverordnung eigentlich in den einzelnen Punkten ganz genau heißt. Mir kommt es vor als müsste ich Programmier sein, der Jurist ist und beides mit Bestnoten bestanden hat.
Schließlich möchte ich verstehen, was ich hier mache, aber mir wird immer mehr klar, dass ich das wohl niemals ganz kann.
Und da wären wir beim nächsten Problem: Wenn ich keine Ahnung habe, brauche ich Hilfe. Wo finde ich seriöse Hilfe, die sich dafür nicht teuer bezahlen lässt?
Es gibt so viele wundervolle Blogger und Bloggerinnen da draußen, die ihr Wissen verbreiten und Hilfestellungen geben und das ist wunderbar, allerdings bin ich auch schon über kostenpflichtige Seiten gestoßen wie Onlinekurse, bei denen man erklärt bekommt, was die DSVGO ist, und auch Anwälte bieten an, dass sie den Blog überprüfen.
Ich bin durchaus bereit ein wenig Geld zu investieren, wenn es mir sinnvoll erscheint, doch so ganz erschließt es sich mir nicht.

Ich nutze Blogspot. Ich nutze die einzelnen Design-Tools um meinen Blog zu strukturieren und verzichte, soweit ich es selbst zu 100% nachziehen kann, auf jegliche Werbung oder Speicherung der Daten.
Und genau da mache ich wieder einen Denkfehler. Schließlich steckt hinter dem System, das ich nutze, zigtausend weitere Systeme, Dienste, etc. die sich mir gar nicht erschließen (bzw. jetzt erst so langsam bewusst werden.)

Ich persönlich brauche Eure Daten nicht. Weder IP, noch Bilder, noch sonst was. Doch angeblich speichere ich sie automatisch. Also bin ich in der Pflicht mich abzusichern und Euch eine Plattform zu bieten, bei der ich auf Datennutzung aufmerksam mache. (Das ist doch echt alles verrückter Käse!)

Datenschutz ist wichtig, das ist gar keine Frage, doch wie wir Internetnutzer von Unternehmen darauf aufmerksam gemacht werden, ist meist so verschachtelt erzählt, dass man vielleicht gerade einmal die Hälfte versteht. Ich bemühe mich nach bestem Gewissen meinen Blog der DSGVO anzupassen und nehme das schon ernst. Google+ habe ich z.B. komplett von meinem Blog entfernt.

Blogspot hat noch nicht alle Dienste so angepasst, dass sie gesetzeskonform anwendbar sind, deshalb werde ich mich wohl den Leuten anschließen, die ihren Blog vorrübergehend auf privat setzen, bis sich das ganze Thema etwas klarer darstellt und Lösungen gefunden werden.
Ich kann nur mit dem arbeiten, was man mir zur Verfügung stellt.

Solltet Ihr auch noch Probleme haben, könnt Ihr Euch hier mal schlaulesen. Für mich war es schon recht hilfreich.
Wenn Ihr noch Tipps habt, dürft Ihr mir die gerne dalassen ^^

Liebe Grüße,
Tascha       

Mein erstes Jahr in Hogwarts Mystery

Endlich den eigenen Brief aus Hogwarts bekommen - das ist wohl der Traum von jedem Harry Potter Fan. Und mit dem neusten Handy Spiel Hogwarts Mystery geht dieser Traum nach einigen Jahren sogar endlich in Erfüllung!

Dies sind meine Erfahrungen im ersten Jahr...


Ich war dann auch mal wieder im Kino

Na, habt Ihr auch schon dem Hype nachgegeben und den neusten Marvel Streifen "Avengers: Infinity War" im Kino bestaunt?

Irgendwie ist es ja fast schon Pflichtprogramm so schnell wie möglich ins Kino zu flitzen, um der Angst vor Spoilern zu entgehen. Und selbst wenn man kein Marvel Fan ist oder keinen einzigen MCU Film davor gesehen hat (so wie meine Kinobegleiterin), hört man alle nur noch über diesen einen Film reden.

Ich liebe die Marvel-Filme. Und ich habe mich tierisch auf Infinity War gefreut (mein erster 3D Film, was für eine Premiere!).
Doch anders als 99% aller Menschen, die ich über den Film habe reden hören, wurde ich nicht ganz so vom Hocker gefegt.Was aber auch kein Wunder ist, schließlich durfte ich mir fast zwei Wochen anhören "dass wirst du niemals glauben", "es ist fantastisch hoch tausend", "du wirst völlig sprachlos sein"  etc. etc... Die Begeisterung von anderen Menschen kann definitiv unser Interesse wecken, aber sie kann uns unterbewusst auch falsche Vorstellungen und hohe Erwartungen einpflanzen. Und wenn es dann noch ein Marvel Film ist über den sowieso schon jeder eine Lobeshymne singt, dann ist es noch schwieriger unvoreingenommen ins Kino zu gehen.
Ich meine... Marvel! Das sagt ja schon einiges aus. Und schlecht war Infinity War auf gar keinen Fall und ja, ich war zwischenzeitlich auch sprachlos, aber als der Film dann aus war und ich mir beim späteren Essen nochmal alles durch den Kopf gehen ließ, war da irgendwie eine leichte Enttäuschung. Ich kann nicht einmal genau benennen, was mich enttäuscht hat und ein paar Freunde sind mit mir ein paar Szenen durchgegangen, bei denen ich auch immer nur sagen konnte "Nein, die war gut, davon war ich nicht enttäuscht." 
So schön es auch ist so viele tolle Charaktere in einem Film zu haben, fühlte er sich überladen an. Ich hätte so gerne mehr von manchen Superhelden gesehen.  

Wenn ich meine Erwartungen auf Kommando abstellen könnte, würde der Film definitiv die volle Punktzahl von mir bekommen.


Wie fandet Ihr Infinity War? Was waren Eure Highlights? Und wie gedenkt ihr bis zum nächsten Part überleben zu können? xD