Originaltitel: The Good, The Bad, And The Undead
Reihe: Rachel Morgan, Band 2
Verlag: Heyne | Format: Paperback
Seiten: 611 | ISBN: 9783453433045
Erschienen: 12/2007
Preis: 13,00 € [D]
Leseprobe
Spannung: ♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)

Rachel hat es sich in den Kopf gesetzt ihren ärgsten Feind der Morde, die in Cincinati passieren, zu überführen und muss sich zwangsläufig mit dem FIB zusammentun, was köstlich zu lesen war. Politik und Machtgehabe pur und Rachel ist einfach Rachel, die sich nicht unterbuttern lässt, aber schnell merkt, dass sie auf Hilfe angewiesen ist.
Sie erscheint mir zwar bissig, aber manchmal unreifer als im ersten Band. Sie weiß wo die Gefahren lauern, aber sie begibt sich dennoch in die Falle. Zwar aus gutem Grund, aber ohne Plan B.
Man erfährt einiges über ihre Vergangenheit, lernt ihre Mutter kennen und das Geheimnis ihres Vaters. Endlich wird klar warum er sterben musste. Rachel beschreibt ihre Mutter als "freizüngig" und "gedankenlos", doch als sie ihr Nick, ihren menschlichen Freund vorstellt, zeigt sich das Herz von ihrer Mutter. Leider spielt sie danach keine weitere große Rolle mehr.
Rachel wurde mit einer seltenen Blutkrankheit geboren, doch wundersamerweise überlebt sie. Warum erfährt sie durch ein Foto ihres Vaters, der neben Trent Kalamacks Vater posiert. Rachel kombiniert klug und weiß nun, dass Kalamacks Vater sie mit Hilfe von Genmanipulation gerettet hat. Was sie zwangsläufig nochmal über das Bild von Kalamack zum nachdenken bringt.
Sie ist engstirnig und verbissen, unvorsichtig und leichtsinnig, schafft es aber einiges aufzudecken.
Manchmal weiß ich nicht ob sie für mutig oder einfach nur dumm halten soll. Anfangs ist es ganz witzig, dass sie stinknormale Sorgen hat wie sie ihre Miete bezahlen soll und das die Busfahrer der Stadt sie nicht mehr mitnehmen. Allein das sie Bus fahren muss ist witzig. Sie wirkt so normal.
Kim Harrison hat eine nahbaren und vertrauten Charakter geschaffen mit dem man sich schnell identifizieren kann.
Nick weiß ich einfach nicht so ganz einzuschätzen. Er ist sehr undurchsichtig. Sein Hang mit Dämonen rumzuexperimentieren ist Rachel ein Dorn im Auge. Die Beziehung der Beiden ist allein schon dadurch kompliziert, dass die beiden einen ganz eigenen Lebensrythmus haben. Und dennoch ist es bewunderswert, dass sie es schaffen. Ich frage mich nur wie lange, denn besonders gut passen sie irgendwie nicht zusammen.
Ivy findet irgendwie nur am Rande Beachtung, dabei ist sie eine wichtige Figur, denn von ihr hängt Rachels Leben ab - gewissermaßen. Ivy hält alle anderen Vampire zwangsläufig von ihr fern, weil keiner sich mit ihr anlegen würde. Andererseits ist es auch nur ihre hartantrainierte Selbstbeherrschung zu verdanken, dass Rachel noch über ihren eigenen Willen verfügt und kein Vampirspielzeug ist.
Die Hollows von Cincinati beherben Kobolde, Trolle, Hexen uvm., aber meist stehen die Vampire im Fordergrund. Es gibt lebende und tote Vampire, wodurch die ganze Welt von Rachel richtig mysteriös wirkt. Durch Harrisons Schreibstil hat man aber das Gefühl es sei das normalste von der Welt. Dennoch vermisse ich viele Erklärungen. Dadurch, dass alles aus Rachels Sicht geschrieben ist und ihre Sicht der Dinge klar auf der Hand liegt werden manche Eigenarten der Hollows weniger detailliert beschrieben, was ich schade finde.
Ein Gespräch mit Kim Harrison
Blutjagd
Blutpakt
Blutlied
Blutnacht
Blutkind
Bluteid
Bald erhältlich
Blutdämon, erscheint im Juli 2011
Kim Harrison's Homepage
Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!
Inhalt:
Die Kopfgeldjägerin Rachel Morgan hat ein Problem: Cincinatis Inderlander-Bevölkerung wird durch einen grausamen Serienkiller dezimiert, der es auf begabte Hexen abgesehen hat. Auf Bitten der Behörden beginnt Rachel zu ermitteln und sie ist sich schnell sicher, die Identität des Mörders zu kennen: Zahlreiche Indizien weisen darauf hin, dass ihr gefährlichster Widersacher, der mysteriöse Trent Kalamack, in die Morde verwickelt ist. Doch dieser Fall ist nicht so eindeutig, wie es zunächst scheint. Und als es Rachel schließlich gelingt, Trents größtes Geheimnis zu entschlüsseln, gerät sie selbst in tödliche Gefahr …
Meine Meinung:
"Blutspiel" ist das zweite Buch in der Rachel Morgan Reihe und man merkt schnell, dass sie ihren Biss nicht verloren hat. An ihrer Seite ist immer noch das vorlaute Pixie Jenks und Ivy, die lebende Vampirin. Und Nick, den wir aus dem ersten Buch von den Rattenkämpfen kennen, entpupt sich als ihr fester Freund, was verdammt überraschend ist, da man nicht auf die Beziehung vorbereitet wurde.Rachel hat es sich in den Kopf gesetzt ihren ärgsten Feind der Morde, die in Cincinati passieren, zu überführen und muss sich zwangsläufig mit dem FIB zusammentun, was köstlich zu lesen war. Politik und Machtgehabe pur und Rachel ist einfach Rachel, die sich nicht unterbuttern lässt, aber schnell merkt, dass sie auf Hilfe angewiesen ist.
Sie erscheint mir zwar bissig, aber manchmal unreifer als im ersten Band. Sie weiß wo die Gefahren lauern, aber sie begibt sich dennoch in die Falle. Zwar aus gutem Grund, aber ohne Plan B.
Man erfährt einiges über ihre Vergangenheit, lernt ihre Mutter kennen und das Geheimnis ihres Vaters. Endlich wird klar warum er sterben musste. Rachel beschreibt ihre Mutter als "freizüngig" und "gedankenlos", doch als sie ihr Nick, ihren menschlichen Freund vorstellt, zeigt sich das Herz von ihrer Mutter. Leider spielt sie danach keine weitere große Rolle mehr.
Rachel wurde mit einer seltenen Blutkrankheit geboren, doch wundersamerweise überlebt sie. Warum erfährt sie durch ein Foto ihres Vaters, der neben Trent Kalamacks Vater posiert. Rachel kombiniert klug und weiß nun, dass Kalamacks Vater sie mit Hilfe von Genmanipulation gerettet hat. Was sie zwangsläufig nochmal über das Bild von Kalamack zum nachdenken bringt.
Sie ist engstirnig und verbissen, unvorsichtig und leichtsinnig, schafft es aber einiges aufzudecken.
Manchmal weiß ich nicht ob sie für mutig oder einfach nur dumm halten soll. Anfangs ist es ganz witzig, dass sie stinknormale Sorgen hat wie sie ihre Miete bezahlen soll und das die Busfahrer der Stadt sie nicht mehr mitnehmen. Allein das sie Bus fahren muss ist witzig. Sie wirkt so normal.
Kim Harrison hat eine nahbaren und vertrauten Charakter geschaffen mit dem man sich schnell identifizieren kann.
Nick weiß ich einfach nicht so ganz einzuschätzen. Er ist sehr undurchsichtig. Sein Hang mit Dämonen rumzuexperimentieren ist Rachel ein Dorn im Auge. Die Beziehung der Beiden ist allein schon dadurch kompliziert, dass die beiden einen ganz eigenen Lebensrythmus haben. Und dennoch ist es bewunderswert, dass sie es schaffen. Ich frage mich nur wie lange, denn besonders gut passen sie irgendwie nicht zusammen.
Ivy findet irgendwie nur am Rande Beachtung, dabei ist sie eine wichtige Figur, denn von ihr hängt Rachels Leben ab - gewissermaßen. Ivy hält alle anderen Vampire zwangsläufig von ihr fern, weil keiner sich mit ihr anlegen würde. Andererseits ist es auch nur ihre hartantrainierte Selbstbeherrschung zu verdanken, dass Rachel noch über ihren eigenen Willen verfügt und kein Vampirspielzeug ist.
Die Hollows von Cincinati beherben Kobolde, Trolle, Hexen uvm., aber meist stehen die Vampire im Fordergrund. Es gibt lebende und tote Vampire, wodurch die ganze Welt von Rachel richtig mysteriös wirkt. Durch Harrisons Schreibstil hat man aber das Gefühl es sei das normalste von der Welt. Dennoch vermisse ich viele Erklärungen. Dadurch, dass alles aus Rachels Sicht geschrieben ist und ihre Sicht der Dinge klar auf der Hand liegt werden manche Eigenarten der Hollows weniger detailliert beschrieben, was ich schade finde.
Extras:
"Zwischen Schatten und Licht"Ein Gespräch mit Kim Harrison
Fazit:
Ein Muss für alle Vampirfans!!! Diese Mystery-Reihe darf man auf keinen Fall verpassen!
Bisher erschienen:
"Blutspur" erschienen 2007
Forsetzungen:
Bereits erschienenBlutjagd
Blutpakt
Blutlied
Blutnacht
Blutkind
Bluteid
Bald erhältlich
Blutdämon, erscheint im Juli 2011
Die Autorin:
Kim
Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren
als Hexe bezeichnet, ist aber – soweit sie sich erinnern kann – noch nie
einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight
Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar.Kim Harrison's Homepage
Quellen:
Foto © Nalla
Foto © Nalla
Inhalts- &
Autorenbeschreibung: Heyne
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