[Rezension] "Schmetterlinge im Dunkeln" von Kerstin Ruhkieck

Autorin: Kerstin Ruhkieck
Genre: Liebesroman, Kurzgeschichte
Verlag: Carlsen
Format: eBook
Seiten: 87
ISBN: 978-3-646-60153-4
Erschienen: 06/2015
Preis: 1,49 €
Leseprobe

Klappentext 

Herzplatonisch – Sommerflattern – Patchworkliebe …

Wie konnte ihre Mutter nur ohne Emma zu fragen mit einem neuen Mann zusammenziehen? Und ausgerechnet mit dem Vater von Emmas erklärtem Erzfeind Justus, einem Mädchenschwarm
und Herzensbrecher. Noch ein Grund mehr ihn zu hassen – oder doch nicht?
 

Ich liebe die bittersweets! Die Cover sind immer großartig gestaltet und die Titel zum neugierig machen ausgewählt.
"Schmetterlinge im Dunkeln" von Kerstin Ruhkieck ist wieder ein humorvoller Leckerbissen für zwischendurch.

Die Geschichte handelt von Emma, die aus einem Ferienlager wieder kommt um festzustellen, dass der absolute Herzensbrecher ihrer Schule, Justus Brandner, in ihrem Zimmer auf ihrem Bett hockt und ihr eröffnet, dass das jetzt sein Zimmer sei. Sein Vater und ihre Mutter seien frisch zusammengezogen. Emma fällt aus allen Wolken, weil sie nicht einmal was von der Beziehung ihrer Mutter wusste und die beiden eigentlich besondere Vereinbarungen getroffen haben.
Auch ihre beste Freundin Lulu sieht in diesem Fiasko ein gewisses romantisches Potenzial und fordert Emma heraus. Wenn Justus ihr so egal ist, wie sie sagt, wie schwer soll es da schon sein ihn nach einem Date zu fragen?

Gleich zu Beginn merkt man als Leser, dass man mit Emma eine sehr humorvolle und gleichzeitig sture Ich-Erzählerin begleiten wird. Sie ist auf ihre Weise süß, die ich direkt sympathisch fand und sie lässt sich nicht so leicht einwickeln. Ihre harte Schale bekommt aber schnell tiefe Risse und ein kleiner Schmetterling, den sie Tiberius nennt, macht ihr das Nachdenken schwer. Ausgerechnet Justus, der überall gebrochene Herzen hinterlässt. Doch wie ist er wirklich?
Durch Emma's Sicht bekommt man nur ihre Eindrücke mit, aber wenn man genau hinschaut, kann man auch Justus' Charakter sehr gut kennen lernen.

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil in dem lustiges gut ankommt und das nachdenkliche trotzdem nicht auf der Strecke bleibt. Die Emotionen der Protagonisten sind nachvollziehbar und mitreißend. Die ganzen Tiberius-Momente haben mir am meisten Spaß gemacht, denn sie zeigen Emma's Gefühle sehr deutlich und wie sie sich entwickeln. Was ihr Kopf nicht sagt, sagt eben der kleine Schmetterling im Dunkeln. Der Erzählstil hätte also nicht besser passen können :)

Mich konnte auch diese bittersweet Kurzgeschichte wieder vollständig fesseln. Total süß erzählt. Spannungssteigernde und emotionale Momente wechseln sich mit romantischen Ansätzen ab. Was will man als Leser mehr? :D
Lieblingszitat:
Mein Sinn für Romantik? Sagen wir mal so: Ich habe bei Titanic nicht geheult. Aber bei Terminator.
Quellen:
Umschlaggestaltung ©: formlabor
Abbildung: © shutterstock | nmfotograf
Klappentext ©: impress
Zitat ©: Kerstin Ruhkieck
Rezension ©: nallasbuecherkiste.blogspot.com

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