[Rezension] "Vampire Knight - Eisblaues Verbrechen" von Matsuri Hino & Ayuna Fujisaki (Nippon Novel #1)


Autorinnen: Matsuri Hino und Ayuna Fujisaki
Reihe: Vampire Knight Nippon Novel, Band 1
Genre: Fantasy, Vampire
Verlag: Carlsen
Format: Taschenbuch
Seiten: 167
ISBN: 978-3-551-75003-7
Erschienen: 11/2009
Preis: 7,95 €
keine Leseprobe verfügbar

Klappentext
So verlockend die Idee klingen mag, der geheimnisvollen Night Class mal einen Besuch abzustatten, so verboten ist es auch: Die Schülerinnen der Day Class dürfen keinen Schritt hinter die Tore des Hauses Mond setzen - denn sie ahnen nicht, dass alle Schüler der Night Class Vampire sind und für sie eine Gefahr darstellen!
Allen Regeln zum Trotz macht Fuka-chan sich eines Nachts auf den Weg zu den umschwärmten Eliteschülern und wird zu ihrer Freude überraschend schnell in deren Kreis aufgenommen. Fuka ahnt dabei nicht, dass sie den Vampiren lediglich als Versuchskaninchen dient...
SONDERBAND ZUR VAMPIRE KNIGHT MANGAREIHE!
ACHTUNG: SPOILERGEFAHR!!!
"Eisblaues Verbrechen" ist der erste Titel einer neuen Geschichten-Reihe zur Mangaserie Vampire Knight von Matsuri Hino in Zusammenarbeit mit Ayuna Fujisaki.
Da ich die neunzehn Mangas innerhalb kürzester Zeit durchgesuchtet habe und völlig von dieser Reihe fasziniert war, habe ich mich auf das Zusatzmaterial mehr als nur gefreut. Die Coverperson Aido hat mir ebenfalls Hoffnungen gemacht, dass man die Geschichte nun auch aus einem anderen Blickwinkel erzählt bekommt, also war ich zu diesem Kauf schon ein wenig verpflichtet.
Beim aufschlagen wurde mir jedoch bewusst, dass ich etwas ganz entscheidendes auf dem Cover völlig ignoriert hatte: Dieses Buch ist kein Manga, sondern eine richtige Geschichte!

Die Freude über dieses Extra zu einer meiner liebsten Mangareihen war dadurch aber noch nicht getrübt. Ich wollte wissen, wie sich die Story nur in Worten anfühlen würde und ob sie sich genauso in mir festbeißen würde, wie Matsuri Hino's tolle Zeichnungen. Leider funktionierte das bei mir überhaupt nicht. Die Sätze kamen mir so lustlos und völlig ohne Emotion vor, als würde ich ein Drehbuch lesen, dem jegliche Darstellung fehlt. Der Erzählstil wirkt abgehakt und mit dem Beginn der Geschichte konnte ich auch nichts anfangen.

In "Eisblaues Verbrechen" werden zwei Kurzgeschichten erzählt, die man besser erst lesen sollte, wenn man zumindest den ersten Manga gelesen hat um die Charaktere zu kennen. Da die beiden Geschichten zeitlich vor dem ersten Manga spielen, ist es aber nicht zwangsläufig wichtig. 

In der ersten Geschichte steht ein junges Mädchen namens Fuka im Mittelpunkt, die wegen des Sankt-Schokolatius-Tages genauso ausflippt wie alle anderen und den Jungen aus der Night Class Schokolade schenken möchte. Kaname Kuran hat es ihr natürlich am meisten angetan, also klettert sie kurzerhand über die Mauer um einen Plan zu fassen, wie sie ihm ihre Schokolade als erstes geben kann. Das sie dabei von ihm erwischt wird und sie statt Konsequenzen sogar zu weiteren Besuchen eingeladen wird, gibt ihr zwar Rätsel auf, aber Fuka ist so begeistert, dass sie die wahren Absichten hinter den nett lächelnden Fassaden nicht sehen kann - und auch nicht, dass sie Vampiren gegenübersteht.

Die zweite Geschichte ist deutlich kürzer geraten, hat mir aber weitaus besser gefallen als die übereilige und grobcharakterliche Geschichte über Fuka, was vorallem daran liegt, dass sie von meinem Lieblingscharakter der Reihe handelt und mich die wortkargen Informationen nicht gestört haben - schließlich sind alle vorkommenden Charaktere, bis auf einen, bekannt.
Zero ist noch ein kleiner Junge, der mit einem älteren Jungen namens Kaito bei seinem Meister Yagari lernt wie man ein richtiger Vampire Hunter wird. Zero's Zwillingsbruder Ichiru und ihre Eltern kommen sogar zu Besuch, also erlebt man hier einen ganz anderen Jungen. Einen, der noch keine Verluste erleiden musste und der alles für seinen Bruder tun würde
Auch Kaito, der mir ziemlich arrogant rüberkommt und der Geschichte Feuer verleiht, muss sich etwas unerwartetem stellen.
"Augenblicke" bietet deutlich mehr Unterhaltung als "Eisblaues Verbrechen", denn hier spürt man die Gefahr, den Widerwillen, Liebe und der Kampf kann sich lesen lassen.
Auch Yagari's Charakter ist sehr einprägsam und deutlich - genauso wie in den Mangas, was der Geschichte etwas vertrautes gibt.

Diese Nippon Novel zu lesen ist zwar ungewohnt, aber definitiv ein Erlebnis wert. Den Leuten, die Vampire Knight kennen, empfehle ich zuerst die zweite Geschichte über Zero zu lesen, denn die Einstiegsgeschichte rund um Fuka ist meiner Meinung nach ein wenig nervig. Es kommen zwar alle bekannten Vampire rund um Kaname vor, aber leider nicht oft genug.

Fans von Vampire Knight könnten an diesem Buch wirklich Freude haben, aber ich denke nicht, dass man was verpasst, wenn man es nicht liest.

"Eisblaues Verbrechen"
"Tiefschwarzer Hinterhalt"
"Funkelndsilberner Traum"

Mangas:




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