[Manga Rezension] "Death Note 06" von Tsugumi Ohba & Takeshi Obata


Autor: Tsugumi Ohba
Zeichner: Takeshi Obata
Reihe: Death Note, Band 6
Genre: Krimi, Mystery
Verlag: Tokyopop
Format: Taschenbuch
Seiten: 217
ISBN: 978-3-86580-616-1
Erschienen: 06/2007
Preis: 6,50 €


Klappentext
Um herauszufinden, welcher Teilnehmer der Todeskonferenz ein Death Note besitzt, wird Misa in die Yotsuba-Group eingeschleust. Und schon bald gibt es jemanden, der sich ihr nähert. Ist das die Person, die die gemeinschaftlich beschlossenen Morde durchführt? Light und L drängen den Verdächtigen in die Ecke, um ihn endgültig zu fassen. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt...
ACHTUNG: FOLGEBAND! SPOILERGEFAHR!

Wenn man eines über die Death Note Mangas sagen kann, dann, dass sie sich rasend schnell aus einem langweiligen Ermittlungsprozess lösen, und in etwas tödliches verwandeln können. Bereits die letzten zwei Bände hatten einige zu lange Dialoge mit den wildesten Spekulationen zu bieten, bei denen ich mich nur noch nach dem Ende gesehnt habe, bis es schließlich doch rasant gefährlich und actionhaltig wurde. 
Dieses Muster setzt sich auch in Band sechs fort, nur mit dem Unterschied, dass Light seine Unschuld nicht mehr spielen muss, sondern mit dem abgetretenen Death Note auch alle Erinnerungen an diese Zeit verloren hat. Da L, der mysteriöse und scharfsinnige Jung-Ermittler, ihn aber trotz freiwilligem Gewahrsam immer noch für Kira hält, sind die gemeinsamen Ermittlungen ziemlich dramatisch dargestellt. Durch die fehlenden Erinnerungen ist Light ein völlig anderer Mensch. Ihm fehlt der richtige Biss, der Drang die Welt von bösen Menschen zu säubern und seine Arroganz - die zu Beginn der Reihe für ordentlich Schärfe in der Story sorgen konnten.
Mir persönlich fehlt nun ein sehr wichtiger Kern in der Geschichte, denn jetzt sind sich Light und L viel zu ähnlich. Als sie noch verbitterte Konkurrenten waren hat mir die Geschichte ein kleines bisschen mehr Spaß gemacht, aber noch ist da ja das letzte Wort nicht gesprochen. Ich hoffe, dass L bald hinter das Geheimnis kommt und das es dann richtig abgeht.

Der Blickpunkt in Band sechs liegt aber auf den acht Personen der sogenannten Todeskonferenz, die das Ermittlerteam sehr genau im Visier hat. Sie wissen, dass unter ihnen Kira sein muss oder zumindest ein Mensch, der Kiras Fähigkeiten besitzt. L fährt ziemlich harte Geschütze auf und auch Misa darf ihr schauspielerisches Talent beweisen. Ihr Charakter bleibt nach wie vor eine Mischung zwischen zuckersüß, aufdringlich verliebt und faszinierend.
Auch der Todesgott Rem (ok, eigentlich Todesgöttin) greift mit ein paar Entscheidungen in die Story ein, die er eigentlich gar nicht treffen dürfte.
Wer eindeutig fehlt ist Ryuk. Seit Light das Death Note aufgegeben hat, gibt es für Ryuk (zumindest aktuell) keinen Platz in der Geschichte. Ich hoffe sehr, dass sich das wieder ändert, denn ich mag den Kerl. Frech, gewitzt und neugierig.

Das Ende vertreibt auch die letzten Anzeichen von öden Dialogen und lässt einen Charakter bis zum äußersten durchdrehen. Es kommt zu einigen spannenden und actiongeladenen Szenen, für die sich das lesen gelohnt hat.
Diese Szene ist aber noch nicht abgeschlossen, also erwartet den Leser die Auflösung dazu hoffentlich in Band sieben.

"Death Note, Band 6"
"Death Note, Band 7"
"Death Note, Band 8"
"Death Note, Band 9"
"Death Note, Band 10"
"Death Note, Band 11"
"Death Note, Band 12"
  
Quellen
Titelbild ©: Takeshi Obata
Klappentext ©: Tokyopop
Rezension ©: nallasbuecherkiste.blogspot.de 

Kommentare:

  1. bei Mangalesern werde ich immer schwach! Bin sofort Leser geworden! Schöner Blog. Ich habe nur den Anime zu Death Note geguckt, aber nie die Mangas :(

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    1. Heeeeey und willkommen in der momentan Chaos-Zentrale :)
      Mach's Dir ruhig bequem ^^

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