[Comic Rezension] "Doppeltes Spiel" von Ed Brisson und Damian Couceiro (Sons of Anarchy #3)

Autor: Ed Brisson
Zeichner: Damian Couceiro
Originaltitel: Sons of Anarchy Vol. 3
Reihe: Sons of Anarchy, Band 3
Genre: Drama, Comic
Verlag: Panini
Format: Broschiert
Seiten: 96
ISBN: 978--3-95798-242-1
Erschienen: 05/2015
Preis: 12,99 €
Leseprobe

Klappentext
In Arizona ist die Hölle los, und die Sons of Anarchy sind wieder einmal mittendrin im Sog aus Gewalt und Gier! Zwischen einem verbrüderten Club der kriminellen Biker aus Charming und den aggressiv auf fremdes Territorium drängenden Mitgliedern von Slaughter brennt die ohnehin schon heiße Luft des Südens. Was Jax, Tig und Happy nicht ahnen: Nach einem wirklich harten Jahr, das den Sons Verbündete, Ressourcen und Kraft gekostet hat, braut sich in der Fremde einiges zusammen. Nicht nur ein ausgewachsener Bandenkrieg, sondern noch eine ganz andere Gefahr ist für die Biker-Gang im Anzug…
ACHTUNG: FOLGEBAND! SPOILERGEFAHR!
Mit "Doppeltes Spiel" hält der Leser den dritten Sons of Anarchy Comic in der Hand, der wie gewohnt bunt gezeichnet ist und nichts beschönigt.
Anders als bei Band eins und zwei muss man bei diesem Band die TV-Serie nicht kennen, sondern kann sich sofort in das Abenteuer voller Gewalt, Rache und Biker Outlaws stürzen.

Der Sons of Anarchy Motorcycle Club ist in Charming Zuhause, aber diesmal sind der Präsident Jax, seine rechte Hand Happy und Tig mit ihm in Tuscon, wo ein Chapter Ärger mit den Bikern von The Slaughter hat. Es geht wieder um den üblichen Territorien-Krieg und wie man am besten mit Drogen, Prostitution und Gewalt dafür Sorgen kann sein Revier zu verteidigen bzw. ein anderes zu übernehmen.
Die Biker der Slaughters - angeführt von Cid - gehen hierbei recht skrupellos vor und wollen ihre Drogen auch in Tuscon verticken. Dass die Sons of Anarchy auf dem Weg sind ihren Club und die unterstellten Chapter in legale Geschäfte zu bringen, sorgt dabei für mächtig Wirbel, denn man weiß genau, dass einige Charaktere die Bedrohungen nicht überleben werden.

Mir hat dieser Comic weniger gut gefallen als bei den anderen. Denn SoA ist keine sinnlose Gewalt, sondern vorallem auf Familie und Bruderschaft ausgelegt, die das nötigste tun um zu überleben. Mit ihrem Präsidenten Jax, der als großer Denker und Stratege den Club führt, läuft das auch recht gut. Die Biker aus Charming haben alle den gewissen Kick, dass man sie mögen muss.
All das kann man in diesem dritten Band vergessen, denn das Hauptwort führt Cid, der gewissenlos Leute kalt macht um an sein Ziel zu kommen. Die ganze Athmospähre dieses Comics ist viel deutlicher auf Gewalt und Maßnahmen ausgelegt und lässt den typischen Sons of Anarchy Charme vermissen.

Der Zeichenstil ist wie gewohnt autentisch gehalten und da man hier die Schauspieler der Serie gezeichnet hat, ist das für mich ein weiterer Grund mich auf jeden neuen Comic zu freuen.

Man kann die Comics auch kreuz und quer lesen. Es gibt keine chronologische Geschichte - jeder Band steht für einen neuen Ausschnitt des kultigen Biker-Clubs. 


"Hinter Gittern" 
"Doppeltes Spiel"
---weitere folgen---

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