[Manga Rezension] I*O*N von Arina Tanemura



Autorin & Zeichnerin: Arina Tanemura
Genre: Fantasy, Romance
Verlag: Egmont Manga
Format: Broschiert
Seiten: 208
ISBN: 978-3-89885-789-5
Erschienen: 09/2003
Preis: 5,00 €




Klappentext
Der japanische X-Faktor Ion Tsuburagi ist ein normales Highschoolgirl. Um bei ihrem Schwarm Hourai Mikado landen zu können, tritt sie seiner Arbeitsgruppe, dem Club für übernatürliche Phänomene, bei. Doch die Theorie ist wieder einmal viel einfacher als die Umsetzung. Denn da gibt es ja noch Ai Minase. Sie ist Mikados Exfreundin und hat genau aus dem Grund die Schule gewechselt, um Mikado wieder für sich zu haben. Und dann wäre da noch die Kleinigkeit mit Koki Shirashi, der unbedingt mit Ion ausgehen will und dabei ziemlich penetrant sein kann. Doch trotz allem scheint sich schon bald ein geringer Erfolg für Ion einzustellen: Sie zieht die Aufmerksamkeit ihres Schwarms auf sich, als sie nach einem der Clubtreffen eine Art Medaillon findet, das ihr telekinetische Kräfte verleiht …
Von Arina Tanemura gibt es mehrere Mangas und bisher kannte ich nur Kamikaze Kaito Jeanne. Zeichnerisch hat mich Tanemura mit allem überzeugen können und natürlich war ich auch neugierig auf ihre anderen Werke. I*O*N ist ein Einzelband, dem ich nicht widerstehen konnte.

Ich liebe diese Zeichnung
Die Story hinter diesem Manga konnte mich trotz der eindrucksvollen Zeichnungen aber nicht wirklich überzeugen - was ich leider auch bei manchen Jeanne-Bänden/Szenen hatte.
Hier geht es um Ion, ein junges Mädchen, dass eigentlich nur ein wirkliches Kriterium für ihre Traummann hat: Er muss einen Traum haben, den er unbedingt erleben möchte. Da taucht Mikado mit seinem Wunsch nach telekinetischen Superkräften natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt auf.
Um ihn zu beeindrucken, gründet sie eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema und nach einem Blick in sein Labor, bei dem sie mit einem Stein in Berührung kommt, passiert etwas mit ihr. Sie hat plötzlich telekinetische Fähigkeiten und kann damit sogar Menschen retten. Allerdings nicht ohne dafür zu bezahlen: Ihr Körper ist geschwächt und was sieht Mikado in ihr? Ein Mädchen, in das man sich verlieben kann, oder nur ihr neuen Fähigkeiten?


Mit Ion wurde ich nicht wirklich warm. Der Moment Ich verliebe mich gerade kam mir einfach zu plötzlich. Ihr Auserwählter Mikado war auch kein toller Charakter. Ziemlich ruppig und nur begeistert, wenn etwas positives für sein Projekt passiert ist.
Der einzige, den ich einigermaßen niedlich und witzig fand, war der geheimnisvolle Tagosaku, der  unglaublich niedlich und tollpatschig gezeichnet ist und dadurch etwas von einem Hundewelpen hat. Er schleicht auf Wunsch "seines Meisters" - des Schulsprechers Koki - hinter Ion her. Koki versucht mit ziemlich verzweifelten und selbstbewussten Aktionen Ion's Herz für sich zu gewinnen. Das war auch unterhaltsam.

Insgesamt wieder wundervoll gezeichnet, auch wenn die Emotionen aus den Bildern diesmal nicht so wirklich bei mir angekommen sind, was wohl daran liegt, dass die Story wenig an Gefühl zu bieten hat.

Die beigefügten Fotos dienen nur dem Zweck der Darstellung, was mir an diesem Manga besonders gut gefallen hat. Das Copyright hierfür liegt beim Zeichner/Verlag. 

1 Kommentar:

  1. Es ist schon ewig her, seit ich ION gelesen habe, aber mir ging es damals wie dir. Ich war auch nicht wirklich begeistert. Man merkt der Geschichte an, dass es eine der ersten von Tanemuras Geschichten ist...
    Liebe Grüße

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