[Manga Rezension] "Death Note 01" von Tsugumi Ohba & Takeshi Obata

Autor: Tsugumi Ohba
Zeichner: Takeshi Obata
Reihe: Death Note, Band 1
Genre: Krimi, Mystery
Verlag: Tokyopop
Format: Taschenbuch
Seiten: 205
ISBN: 978-3-86580-611-6
Erschienen: 08/2006
Preis: 6,50 €
Leseprobe


Klappentext
Light ist der absolute Überflieger und so gut in der Schule, dass ihn selbst die Aufnahmeprüfungen zu einer Elite-Universität langweilen.
Doch eines Tages findet er ein rätselhaftes Notizbuch, ein "Death Note". Wenn man in das Notizbuch den Namen eines Menschen schreibt, so stirbt dieser Mensch. Light findet schnell eine Verwendung für das Notizbuch. Er macht es sich zur Aufgabe, das Böse aus der Welt zu entfernen. Doch es stellt sich ihm die Frage, wo man anfangen soll ... und ob man jemals aufhören kann ... 


Bei meiner Suche als Manganeuling habe ich mich durch einen ziemlichen Berg an Empfehlungen wühlen müssen. Dabei wurde auch die Reihe Death Note öfter genannt und nach dem ersten beschnuppern habe ich mir dann den ersten Teil bestellt.
Von der Aufmachung her, bin ich von dem Schriftzug auf dem Cover ziemlich begeistert.

Beim ersten aufschlagen hatte ich kurz einen skurilen Moment. Ein ziemlich gut aussehender Junge und daneben ein Monster. Die Details haben mir direkt zugesagt.


 Die Geschichte selbst beginnt gänsehautmäßig. Aus einer Langeweile heraus, hat der Todesgott Ryuk ein Buch in die Welt der Menschen gebracht. Als der Eliteschüler Light das Buch findet, hält er es erst für ein Notizbuch und man kann auch tatsächlich etwas hineinschreiben, aber die Gebrauchsanweisung verrät noch mehr: Es ist ein Buch des Todes. Wenn man den Namen einer Person reinschreibt, hat man nur wenige Sekunden Zeit die Todesart aufzuschreiben. Innerhalb der nächsten vierzig Sekunden stirbt diese Person an genau dieser Todesursache - oder an einem einfachen Herversagen, wenn keine eingetragen wurde.
Für den siebzehnjährigen Light Yagami ergibt sich die Chance die Welt zu einem besseren Ort zu machen und überprüft verschiedene Methoden um die Wirkung des Death Note nachzuweisen. Seine "Opfer" sind immer Menschen, die anderen selbst großen Schaden und Leid zugefügt haben. Light ist selbstbewusst und sagt, dass er diese Macht nur einsetzen will, um die Welt von all der Schande zu befreien, aber es gibt auch andere Meinungen. Denn die Polizei kommt recht schnell dahinter, dass soviele Todesfälle unter Verbrechern nur Mord bedeuten kann.
Ein ganz besonderer Ermittler namens L heftet sich an Light's Füße und ein Machtkampf um Leben um Tod heizt dem Leser ordentlich ein.

"Death Note" ist wirklich eine faszinierende Geschichte. Die Grundidee ist packend und spannend, denn jemand der etwas böses tut und es mit guten Vorsätzen schön redet, kann man doch nicht ernst nehmen.
Obata spaltet mich mit diesen Gedankengängen, denn einerseits kann ich die Hauptfigur verstehen, andererseits ist er manchmal so arrogant, dass mir davon schlecht wurde.
Light ist ein überdurschnittlich guter Schüler und genau wie der Todesgott Ryuk ziemlich gelangweilt. Daraus ergibt sich eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite fest gepackt hielt.

Die Zeichnungen sind sehr schön detailliert und super gut gelungen. Besonders die Welt der Todesgötter fand ich erstklassig. Man kann den Bildern die Qual ansehen und gleichzeitig erkennen, wie langweilig den Wesen wirklich ist. Bilder und Zeichnungen vermischen sich nicht nur perfekt, sondern ergänzen sich auch fantastisch.

"Death Note" ist ein Krimi der mysterymäßig angehaucht ist und beim Leser zweifelsfrei für wilde Spekulationen sorgen kann.
Was würde man selbst tun, wenn man die Macht hätte Menschen, nur durch das Schreiben ihres Namens, umzubringen?
Der Autor beschäftigt sich also mit Fantasy und Realität gleichermaßen. Als Light dem Todesgott das Buch zeigt und die Seiten beschrieben sind, dachte ich nur Omg, er ist wirklich ein Mörder. Aber diese Geschichte hat sehr viel mehr zu bieten und ist intelligent und nachvollziehbar geschrieben.
Diese Reise mit Light anzutreten ist keine Einbahnstraße. Ich will mehr über diesen Jungen und diese Geschichte wissen!

Nach zwölf Bänden ist "Death Note" abgeschlossen. 

"Death Note, Band 1"
"Death Note, Band  2"
"Death Note, Band 3"
"Death Note, Band 4"
"Death Note, Band 5"
"Death Note, Band 6"
"Death Note, Band 7"
"Death Note, Band 8"
"Death Note, Band 9"
"Death Note, Band 10"
"Death Note, Band 11"
"Death Note, Band 12"
         
Die beigefügten Fotos dienen nur dem Zweck der Darstellung, was mir an diesem Manga besonders gut gefallen hat. Das Copyright hierfür liegt beim Zeichner/Verlag. 

Kommentare:

  1. Death Note ist einfach eine faszinierende Serie! Ich liebe die Zeichnungen von Obata! Er kann einfach so toll zeichnen und zusammen mit Ohba bringen sie die tollsten Geschichten zu Stande. Ohbas Geschichten sind immer so durchdacht und Obatas Zeichnungen bringen einfach das beste aus ihnen heraus!
    Light war mir irgendwie nie sympathisch, aber ich glaube dass soll er auch nicht sein. Gerade das macht ihn zu dem faszinierenden Hauptcharakter, der er ist. Und Ryuk ist einfach der coolste :D
    Viel Spaß mit dem Rest der Reihe :3
    Liebe Grüße

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    1. *grins* Ryuk kann ich nicht einschätzen, der hat immer den selben komisch grinsenden Gesichtsausdruck xD
      Light finde ich eigentlich sehr interessant, aber die Sympathiepunkte sind schon ziemlich gesunken.
      Ich bin gespannt wie's weiter geht :D

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  2. Nach 12 Bänden abgeschlossen klingt schon mal gut. Ich muss aber zugeben, dass ich insgesamt mehr auf Shojo sehe :D

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