[Rezension] "Ewig und eine Stunde" von Mirjam H. Hüberli

Autorin: Mirjam H. Hüberli
Reihe: bittersweet
Genre: Liebesroman, Kurzgeschichte
Verlag: Carlsen
Format: eBook
Seiten: 75
ISBN: 978-3-646-60109-1
Erschienen: 01/2015
Preis: 1,49 €
Leseprobe

Klappentext 

Immerbald – Fremdbekannt – Lieblichkühl...

Es ist ihr drittes Jahr in Paris – der Stadt der Liebe, wenn auch nicht für Geneviève. Bis sie eines Tages anfängt Botschaften zu finden. Auf Kaffeebechern, Parkbänken und in den Augen eines jungen Mannes, den sie nie zuvor gesehen hat. Aber der sie zu kennen scheint.
 

Die bittersweet E-Shorts von Carlsen haben mir schon ein paar tolle Lesestunden bescherrt. Kleine Appetithäppchen zum Sofortverschlingen mit der nötigen Portion Romantik.
Als ich dann bei "Ewig und eine Stunde" angelagte, bekam ich das erste Mal ein mulmiges Gefühl und so eine Vorahnung, dass ich mit dieser Geschichte weniger anfängen könnte.
Ich mag einfach nichts, was mit Frankreich zu tun hat und hier lebt die Hauptprotagonistin Geneviève ausgerechnet in Paris und es handelt von einer mysteriösen Begegnung mit der Liebe.

So sehr ich mich auch bemüht habe meine französisch-abneigung zu verdrängen, war das nicht unbedingt leicht. Zum Glück hat die Autorin nicht immer wieder französische Wörter eingestreut oder die Straßen und Lebensarten beschrieben, was es auf jeden Fall besser gemacht hat.

Mit der Geschichte selbst konnte ich aber zunächst auch nichts anfangen. Eine einsame Frau, die scheinbar nicht ganz glücklich ist sieht diesen atemberaubenden Kerl und seither drehen sich ihre Gedanken nur noch um ihn und ums verrückt werden. Sie fühlt sich magisch von ihm angezogen, aber ihre inneren Monologe, dass das alles unmöglich sein kann, waren wie ein Schrei, der mir aus dem Buch entgegen kam. Als ständige Hintergrundmelodie kein schönes Leseempfinden.
Und dann taucht ihr Ex Alex auf und die Stimmung nimmt etwas bedrohliches an. Gen fühlt es so, aber welche Person genau das betrifft ist wohl gemischt.

Ich habe gehofft das Ende würde meine Meinung drehen und es kam tatsächlich so. Dieses verwirrende, bedrohliche, angespannte Gefühl, welches Gen die ganze Zeit mit sich herumschleppt, bekam endlich eine Art Gesicht und dementsprechend konnte ich mit dem Ende schonmal mehr anfangen.

Obwohl das Ende die Geschichte nochmal in ein nachdenkliches Licht gerückt hat, konnte mich diese Geschichte nicht wirklich fesseln. Gen's Gedanken waren einfach zu sehr auf eine Sache fokussiert - "Ich werd verrückt, ich werd verrückt" - und dementsprechend fällt es mir schwer das Gesamtbild gut zu erfassen - schließlich ist die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt.
Wunderschön hingegen waren die kleinen Zeichnungen, die zwischen den Kapiteln auftauchen. 

"Just Friends" von Jennifer Wolf
"Wir sehen uns gestern" von Tanja Voosen
"Hinter den Buchstaben" von Felicitas Brandt
"Ewig und eine Stunde" von Mirjam H. Hüberli
"Im Herzen der Vollmond" von Nathalie Luca

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