[Rezension] "Tödliche Gaben" von diversen Krimiautoren

"Tödliche Gaben"
Verlag: Rowohlt
Format: Taschenbuch
Genre: Krimi, Weihnachtsgeschichten
Seiten: 215
ISBN: 978-3-499-25553-3
Erschienen: 11/2010
Preis: 8,95 € [D]
Leseprobe
Autoren:
  • Simon Beckett
  • Oliver Bottini
  • Chris Mooney
  • Friedrich Ani
  • Linwood Barcley
  • Leena Lehtolainen
  • Felicitas Mayall
  • Jay Bonansinga
  • Veit Heinichen
  • Kate Pepper
  • Sebastian Fitzek

Klappentext:
Fröhliche Weihnacht überall? Weit gefehlt! Rund um den Globus ruht das Verbrechen auch zwischen den Festtagen nicht. In den schottischen Highlands werden im Schnee zwei Leichen gefunden. In den USA setzt sich eine traumatisierte Polizistin mit ihrer Vergangenheit auseinander. Eine Ehefrau in Geldnöten plant einen Mord. In Finnland wird ein kleines Mädchen entführt. Ein Schwerverbrecher sucht den Ort auf, an dem er so viele Leben zerstört hat.


 
Es werden Knochen gefunden. Wem gehören sie? Und hat der Serienmörder wieder zugeschlagen oder hat man es mit einem zweiten Killer zu tun?

Ein Mörder wird frisch aus der Haft entlassen und Kommissare, Opfer und Angehörige kriegen es mit der Angst zu tun.

Eine Polizistin stellt sich den schrecklichen Geistern der Vergangenheit um herauszufinden, was aus einem zehnjährigen Problemkind geworden ist.

Ein Ehepaar hat hohe Schulden, kennt ein befreundentes reiches Pärchen und einen Verbrecher, der vor nichts zurück schreckt.

Ein Mann begleitet seine Frau widerwillig zum Weihnachtsshopping und muss bald für den Weihnachtsmann und seine Wichtel den Fluchtfahrer spielen.

In Finnland wird ein kleines Mädchen entführt. Der Vater ist ein kleiner Casanova, der nichts anbrennen ließ.

Pater Ignazius sucht nach seiner wahren Bestimmung und die Polizei fahndet nach einem Bankräuber.

Ein alter Mann glaubt den Weihnachtsmann ermordet zu haben und das er nun von einer Killerwichteltruppe gejagt wird.

Polizist Laurenti bekommt einen panischen Anruf von seinen Töchtern. Sie stecken in einer Polizeikontrolle und brauchen dringend Papi's Hilfe.

Effie hat erfahren, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und will ihren Chef für die illegalen Firmenaktivitäten drankriegen.

Ein älterer Mann findet an Weihnachten keine Freude mehr, denn genau an dem Tag starb seine Frau. Dann bekommt er Besuch von seinem Gewissen.

Dieses Buch wollte ich eigentlich hauptsächlich wegen meinem aktuellen Sebastian Fitzek-Hype haben. :D Und auch weil ich noch nie was von Simon Beckett gelesen habe - da wollte ich einfach mal einen Versuch wagen.
Auch optisch ist dieses Buch natürlich toll gestaltet. Krimigeschichten zum auspacken!

Wow, was bin ich enttäuscht - damit hätte ich wirklich null gerechnet. Bei elf Krimikurzgeschichten zum Thema Weihnachten hätten mir doch wohl mehr als nur zwei gefallen müssen, oder? Das Spektrum war zwar breit gefächert, aber dieses Ergebnis ist dann schon mehr als unbefriedrigend :(

In die erste Geschichte habe ich mich voller Elan gestürzt. Simon Beckett! Bekannt, von vielen geliebt und nun auch zum ersten Mal für meine Leseraugen offen. Und dann sind das gerade mal lächerliche zehn Seiten mit einer Story, wo man sich nur denkt... Oooooooookaaaaaaaaay... Erstens: Wo ist die Gefahr? Zweitens: Wieso SO kurz? Bei Kurzgeschichten ist man ja auf wenig vorbereitet, aber das war ein richtiger Reinfall!

Es waren Geschichten dabei, die absolut nichts weihnachtliches hatten. Andere waren wiederrum keine Krimis, sondern einfach nur lustig. Spannung suchte man in den meisten mehr als vergebens!!!
Nur die dritte Geschichte von Chris Mooney hatte auch nur ansatzweise emotionale Tiefe, wo mich die Angst der Protagonistin gepackt hat.
Eine Geschichte weiter war dieses Gefühl dann rasch vergessen, weil der Autor ziemlich in der Handlung rumgesprungen ist. Als ob ich von einer Zeile auf die nächste eine Zeitreise machen würde - das war mir zu radikal.
Die zehnte und vorletzte Geschichte hat ein paar Klischees verbunden, die ich grausam fand: Frauen, Geld, Macht, Sex, Naivität und wo es dann endet. Kurz und schmerzlos. Nicht nach meinem Geschmack.
Die letzte Geschichte von Fitzek konnte mich dann doch noch endlich begeistern und beweist damit: Das Beste kommt eben doch zum Schluss!! Fitztastisch. Muss ich nichts weiter zu sagen. Grandiose Kurzgeschichte!! 

Ich glaube die wenigen aufgelisteten Autoren auf der Rückseite haben mich in die irrige Annahme geführt, es wären doch nicht so viele beteiligt und die einzelnden Geschichten somit länger.
Ich mag auch Kurzgeschichten, aber die meisten davon waren entweder zu kurz, oder in einem Fall sogar einfach zu lang. Es kam einfach keine große Spannung auf.

Irgendwie ein Reinfall. Schade :(

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