[Rezension] "Weißer Engel, rotes Blut" von Jordan Dane



Autorin: Jordan Dane
Genre: Mystery, Thriller
Verlag: Cora
Format: Taschenbuch
Seiten: 144
ISBN: 0818110200
Erschienen: 10/2011
Preis: 3,50 € [D]



Klappentext
Niemals wird Brenna den grauenhaften Anblick vergessen: Ihr Freund White Bird beugt sich über eine Mädchenleiche, das blutige Messer noch in der Hand! Heilfroh ist sie, als sie mit ihrer Mom wegzieht. Doch zwei Jahre später kehrt sie an den Ort des Grauens zurück, denn das Haus ihrer Großmutter soll verkauft werden. Seltsam, wie feindselig die Clique der ermordeten Heather sie empfängt! Und White Bird? Seit Jahren sieht Brenna ihn zum ersten Mal wieder. Er ist gefangen in dunklen Visionen – die er mit Brenna teilt, als sie ihn besucht! Was sie sieht, raubt ihr den Atem …


Die 16-jährige Brenna Nash hat etwas schlimmes getan: Vor zwei Jahrend fand sie ihren Freund White Bird apatisch und blutüberströmt mit einem Messer in der Hand über ein totes Mädchen gebeugt vor. Sie glaubte das richtige zu tun und rief die Polizei, doch als man sie selbst bezichtigte an dem Mord beteiligt gewesen zu sein, änderte sich ihr Leben radikal. Und obwohl ihr nie etwas nachgewiesen werden konnte, stellte sich die Stadt gegen sie, sodass Brenna von ihrer Mutter nach Chicago geschleift wurde.
Doch was am meisten auf Brenna's Seele lastet, ist das sie nie zurückgeschaut hat und White Bird einfach seinem Schicksal überließ.
Als sie zwangsläufig wegen dem Tod ihrer Oma zurückkehren muss, stürzt die Vergangenheit auf sie ein und während die Freunde der Toten ihr das Leben schwer machen, gräbt Brenna sich bis zur grausigen Wahrheit vor...

Bei dieser Rezi möchte ich das Fazit mal ganz vorne anstellen:
Wieder ein Mystery-Thriller aus dem CORA Verlag, der unter die Haut ging! Jordan Dane hat es geschafft die menschlichen Abgründe dramatisch, ungeschönt und schockierend dazustellen, dass mir am Ende der Story wirklich die Luft wegblieb...

Zu Beginn der Geschichte ist das Tempo nicht wirklich hoch oder anspruchsvoll. Es gab einen kurzen Rückblick auf das Ereignis, was die Geschichte bestimmt, doch nicht groß ausgeschmückt - das war auch gar nicht nötig, denn das Gänsehautfeeling war deutlich zu spüren.
Die Geschichte ist hauptsächlich aus Brennas Sicht erzählt worden, allerdings gab es sehr aufschlussreiche andere Perspektiven, was die Spannung ein wenig rausgenommen hat. Es schien alles klar auf der Hand zu liegen, doch das Ende hat mich eines besseren belehrt: Auf so grausige Abgründe der menschlichen Seele kann man einfach nicht kommen.

Mich hat "Weißer Engel, rotes Blut" begeistert, aber nicht komplett überzeugt. Ich hatte Gänsehaut und habe mich packen lassen, aber trotzdem schmorten in meinem Hinterkopf Fragen, die leider nie beantwortet wurden. Die Hauptprotagonistin wird dem Leser vorgestellt und man weiß sofort, dass sie irgendwie anders ist, aber Dane klärt nicht groß darüber auf. Das hat der Geschichte nicht zwingend geschadet, aber als Leser möchte man natürlich alles wissen, vorallem wenn es sowas mysteriöses ist...
Deswegen muss ich der Gesamtwertung leider einen Punkt abziehen.
Ansonsten hatte diese Geschichte alles, was ein Thriller haben muss: Mord, Intrigen, Rache, eine kleine Liebesbeziehung und vorallem Ekelfaktor vor der Rasse Mensch!


VIELEN DANK FÜR DIE BEREITSTELLUNG DIESES REZENSIONSEXEMPLARES AN DEN CORA VERLAG :)

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