[Rezension] "Jagd im Mondlicht" von Lisa J. Smith (Tagebuch eines Vampirs #9)


Autorin: Lisa J. Smith
Originaltitel: The Hunters: Moonsong
Reihe: Tagebuch eines Vampirs, Band 9
Genre: Dark Fantasy
Verlag: cbt
Format: Taschenbuch
Seiten: 446
ISBN: 9783570380277
Erschienen: 11/2012
Preis: 9,95 € [D]
Leseprobe




Klappentext:
Eine strahlende Zukunft liegt vor Elena: In den altehrwürdigen Hallen von Dalcrest College kann sie endlich aufatmen und ihre Liebe zu Stefan ist ungetrübt. Selbst die Rivalität zwischen den Vampirbrüdern scheint endgültig beendet. Doch dann überschatten mysteriöse Ereignisse das Leben auf dem Campus – plötzlich verschwinden mehrere Studenten spurlos. Als Elena auch noch auf ein schockierendes Geheimnis stößt, erkennt sie, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entrinnen kann. Einer Vergangenheit, die den Stein des Bösen erneut ins Rollen bringt ...
Folgeband! Achtung Spoilergefahr!!!

Endlich ist College-Zeit. Die Freunde Elena, Stefano, Matt, Bonnie und Meredith haben sich für Dalcrest entschieden, weil es nicht soweit von ihrer Heimat Fell's Church weg ist und alle zusammen sind. Das ist das wichtigste: Zusammenhalt, nachdem sie gesehen haben, was die bösen Mächte bereit sind zu tun, um die Truppe auseinanderzureißen. Damon hat sich nicht so wie sein Bruder als Student ausgeben wollen und ist in ein Haus in unmittelbarer Nähe des Canpus gezogen.
Doch trotz ihres engen Zusammenhaltes wird Matt für einen Geheimbund angeworben, bei dem er seine besten Fähigkeiten wie mentale Stärke, körperliche Kraft und andere Talente unter Beweis stellen muss. Und auch Bonnie geht ihre eigenen Wege, weil sie sich in einen sonderbaren Typen namens Zander verliebt, der mit seinen wilden Kumpels nicht gerade von Bonnies Freunden aktzepiert wird.
Meredith begegnet einer jungen Frau, namens Samantha, die ihre neue Kampfpartnerin wird. Schnell finden die Beiden heraus, warum sie einander so ähneln und was sie verbindet.
Elena hingegen hängt nicht nur zwischen Stefano und Damon - der Eine, der mit ihr ihren Weg des Lebens geben will und der Andere, der sie zu seiner Prinzessin der Dunkelheit machen möchte - sondern erfährt auch von einem Professor, einem damaligen Freund ihrer Eltern, eine neue düstere Wahrheit über ihre Vergangenheit.


Auch wenn ich sagte, dass ich nach dem letzten Buch (Band 8) nicht mehr wirklich weiterlesen will, weil L.J. Smith nicht mehr selbst schreibt, sondern ein Ghostwriter, so musste ich mir doch eingestehen, dass ich viel zu neugierig auf die Fortsetzung war und mir die Reihe bisher gut gefallen hat. Soviel müsste sich ja nicht geändert haben. Es ist immer noch die selbe Charakterpalette und das Grundgerüst aus Vampiren, Freundschaft und Krieg steht ja schließlich noch. Und da es sich bei "Jagd im Mondlicht" um das vorletzte Buch dieser Reihe handelt, konnte ich absolut nicht widerstehen.
Das lesen fühlte sich vertraut an, wie immer. Elena, Stefano, Damon, Bonnie, Matt, Meredith... Alle wieder da, so wie ich sie kenne. Die verrückte Dreiecksbeziehung zwischen Elena, Stefano und Damon wird weiter ausgedehnt und bekommt einen entscheidenden Stupser für das Finale. Und - was mich besonders freut - die anderen Charktere bekommen eine noch größere Stimmengewalt. In diesem Buch gibt es nicht nur drei Hauptfiguren, sondern alle bekommen ihr Rampenlicht. Wenn es viele stimmengewaltige und entscheidende Figuren in einem Buch gibt, macht das lesen noch viel mehr Spaß.

"Jagd im Mondlicht" war wieder eines der guten Bücher aus dieser Reihe. Das mysteriöse Element war wieder etwas normaler, greifbarer und verständlicher, als es z.B. die Dunkle Dimension war. Die komplette Geschichte war spannend, von Beginn bis zum überraschenden Ende und irgendwie hat mich dieses schlichte Gerüst aus Vampiren und Werwölfen sogar gefreut. Es war was Vertrautes, aber dennoch hat der Ghostwriter eine Stimmung eingebaut, die düster und neu war.

Alle Elemente dieses Buches konnten mich als Fan von mystischen, dramatischen Herz-Schmerz-Vampir-Geschichten vollauf begeistern und nach den letzten Bänden, die mich weniger bis kaum beeindrucken konnten, hat es "Jagd im Mondlicht" geschafft meine Leselust zu packen. Der Stil war flüssig und ich hatte nicht das Gefühl, dass der Schreiber Lückenfüller brauchte. Alles geht nahtlos ineinander über, fesselnd und harmonisch, auch wenn das Ende wieder eine große Lücke geschlagen hat. Das nächste Buch wird das letzte der Tagebuch eines Vampirs Reihe sein und irgendwie finde ich es jetzt schon schade, denn all diese Erlebnisse deuten noch so viel an.
Was ich auch bedeutend fand, war, dass ich endlich Elenas Liebe zu den Salvatore-Brüdern verstanden habe. Ich habe sie für ihre Gier gehasst, dass sie Beide wollte und sich nicht entscheiden konnte. In diesem Band wird einiges deutlich und ich konnte mich sogar ein wenig in ihre Persönlichkeit hineindenken.


Ich war wieder im Tagebuch eines Vampirs Fieber! Irgendwie hatte ich das Gefühl wieder ein richtiges Buch in der Hand zu haben. Eines, was Sinn macht und sich von seinen Vorgängern abhebt.
Auch wenn L.J. Smith es nicht selbst geschrieben hat, erkennt man irgendwie ihren Stil und das finde ich toll und außergewöhnlich. Band zehn kann kommen! :-) 

1 Kommentar:

  1. Mir persönlich hat dieser Band gar nicht gefallen :-/
    Ich habe die vorherigen Teile absolut geliebt und damit hat dieses Buch, wie du ja auch richtig sagst, nicht mehr viel gemeinsam.
    Mein Geschmack war es leider nicht

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