[Rezension] "Absender: Dein Tod" von Jason A. Frost

Autor: Jason A. Frost
Verlag: Cora | Format: Taschenbuch
Seiten: 142
Erschienen: 03/2012
Preis: 3,60 € [D] 
Leseprobe

Cover: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 4 Bonus)




+++ verraten +++ belauert +++ gejagt +++

Inhalt:
Spiel oder stirb …Je spannender, desto besser! 
Gordon ist ein echter Krimifan. Klar, dass sein Ehrgeiz geweckt ist, als er einen anonymen Brief mit einem Rätsel geschickt bekommt. Die Lösung hat er schnell: eine Internetadresse. Zögerlich ruft er die Seite auf – und entdeckt ein Online-Spiel. Während Gordon vor dem Monitor auf neue Anweisungen wartet, gefriert ihm jedoch das Blut in den Adern. Denn offenbar wird gerade vor laufender Kamera irgendwo ein Mann getötet! Wenn Gordon nicht das nächste Opfer werden will, muss er schweigen und das tödliche Spiel mitspielen.

Lieblingszitat:
Der Tod klopft weder an, noch betätigt er die Klingel, bevor er dein Haus betritt. Niemandem ist er Rechenschaft schuldig. Wie ein dunkler Herold , der die Leibeigenen seines Königs aufsucht, um die Steuern einzutreiben. Man kann ihn nicht sehen, hören oder riechen - aber fühlen... Ihn warnehmen...

Meine Meinung:

"Absender: Dein Tod" von Jason A. Frost ist ein 142-seitiger Mystery.Thriller aus dem CORA Verlag. Bei diesem Buch passt der Satz "Klein, aber oho!" sehr genau.
Jason A. Frost erzählt die Geschichte des Krimiautoren Gordon, der eines Morgens einen Brief ohne Absender erhält. Neugierig versucht er das Rätsel des Briefs zu öffnen. Als er es schließlich schafft, hat er einen Link zu einer Online-Seite, die scheinbar ein neues Spiel anwerben will. Man muss sich als Mitspieler eintragen, kurz danach startet ein Countdown.
Gordon ist ein richtiger Rätselfreak und wartet die Zeit ab und fertigt neue Manuskripte an.
Als die Stoppuhr endlich auf 0:00 steht, beginnt für Gordon das Spiel gegen die Zeit. Denn vor seinen Augen wird ein Mann ermordet. Laut Computerstimme handelt es sich bei ihm um Mitspieler Nummer Eins. Die Computerstimme gibt drei goldene Regeln durch und wer gegen die verstößt, bezahlt mit seinem Tod. Echt oder nur gefaked?

Als ich dieses Buch bekam, es in der Hand hielt und mich fragte, wie man dieses Heftchen "Buch" nennen konnte, war mir absolut noch nicht klar, was ich da aufschlagen würde. Ich habe nicht groß damit gerechnet, dass es eine ausgeschmückte Geschichte ist, wegen der (vergleichsweise) wenigen Seiten. Doch schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass da ein großartiges Paket voller Mord, falscher Verdächtigungen und potenziellen Opfern vor mir liegt. Das Grundgerüst basiert auf einer Geschichte, dass ein ahnungsloser Mensch plötzlich um sein Leben rennen muss. Dabei stehen ihm drei andere Mitspieler zur Seite, die charakterlich wild gewürfelt, und absolut unberechenbar sind - in jeglicher Lage! Sie müssen knifflige und nicht wirklich offensichtliche Rätsel lösen um das Spiel zu überleben. Wonach sie suchen und welchem Zweck das ganze dienen soll bleibt dabei völlig im unklaren.

Der Hauptprotagonist Gordon ist eigentlich Krimiautor, doch er liebt Rätsel jeglicher Art. Er ist ein einfühlsamer Mensch, aber dennoch irgendwie zurückgezogen und nachdenklich. Ich würde ihn als konzentriert bezeichnen, der sich wie ein Hai festbeißen kann. Seine Intelligenz hat mich als leserin sofort angesprochen, aber dennoch konnte ich bei seinem tempo, wie er an Informationen gelangt, nicht mithalten. Ich konnte ihn mir durch die Beschreibungen sehr gut bildlich vorstellen. Eine sanfte Seite, aber auch eine, die ruhig bleibt, selbst wenn es um Leben und Tod geht.

Jason A. Frost schreibt aus meiner Sicht schon auf höherem Niveau, da er viele alte Klassiker erwähnt und Parallelen zu Helden wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn zieht. Oft werden Gedichte rezitiert und bedeutende Schriftsteller genannt.
Die Athmosphäre der Geschichte war mehr als mystisch und rätselhaft, aber sehr unterhaltsam, so dass ich es in einem Ruck ausgelesen habe. Nach jeder Seite bekam ich diesen "Oh-verdammt-wie-geht-es-bloß-weiter-Effekt" und ich musste einfach dran bleiben. Und selbstverständlich hätte ich niemals mit diesem Ende gerechnet... Aber wäre alles vorhersehbar, dann würden wir heutzutage keine Bücher mehr lesen! Und das ist das tollste am lesen. Man ahnt es, aber man wird es nie zu hundert Prozent wissen.

Frost lädt mit seinem Mystery-Thriller sicherlich nicht zu einer Grillparty ein, auch wenn man fast das Gefühl bekommen könnte. Es ist alles stimmig und passend. Sehr überraschend und stellenweise sehr detailliert ausgeschmückt. Mehr, als ich es bei so wenigen Seiten erwartet hätte.
Durch und durch ein gelunges Buch von einem tollen Autoren, von dem ich mit Sicherheit noch mehr lesen werde.

Der Autor:

Der beliebte Mystery Thriller-Autor lebt nach dem Motto, möglichst keine Lebenszeit zu verschwenden. Deshalb tut er hauptsächlich Dinge, die ihm Spaß bereiten, vor allem Romane schreiben. Schon als Kind liebte er den Meister des Kriminalromans, Arthur Conan Doyle, und Stephen King, den König des Horrors. Und seit er das erste Mal Ridley Scotts Film Alien gesehen hat, ist er dem fantastischen Genre in all seinen Variationen regelrecht verfallen. Er gründete sogar ein eigenes Independent-Filmstudio: Dead Rat Creation. Aber auch wenn es Blut regnet, sich ein harmloser Urlaub zu einem Rendezvous mit dem Tod entwickelt und düstere Visionen zu schauriger Realität werden, kommt es in seinen Romanen doch immer wieder zum Happy End.

VIELEN DANK FÜR DIE BEREITSTELLUNG DIESES REZENSIONSEXEMPLARES AN DEN CORA VERLAG :) 

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