[Rezension] "The Vampire Diaries: Am Anfang der Ewigkeit" von Lisa J. Smith (Stefan's Diaries #1)

Autorin: Lisa J. Smith
Originaltitel: The Vampire Diaries: Stefan's Diaries - Origins
Reihe: Stefan's Diaries, Band 1
Genre: Dark Fantasy
Verlag: cbt | Format: Taschenbuch
Seiten: 285 | ISBN: 9783570380178
Erschienen: 11/2011
Preis: 8,99 € [D]
Leseprobe

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 3 Bonus)



Inhalt:
Faszinierend, fesselnd, leidenschaftlich: Stefans Tagebuch enthüllt erstmals, was wirklich geschah – und wie eine unsterbliche Hassliebe ihren Anfang fand ...

Mystic Falls, Virginia, 1864: Der Bürgerkrieg tobt, doch Stefan und Damon kämpfen auf dem herrschaftlichen Salvatore-Anwesen ihren ganz eigenen Kampf. Denn die ungleichen Brüder lieben dieselbe Frau – die atemberaubend schöne und mysteriös verführerische Katherine. Dann kommen die leidenschaftlichen Rivalen hinter ein dunkles Geheimnis: Katherine ist ein Vampir – und will auch die Liebe der Brüder unsterblich machen ...

Meine Meinung:
Endlich Stefan, dachte ich, als ich zum ersten Mal von dem Buch erfuhr! In der Reihe "Tagebuch eines Vampirs" ist alles aus Elena's Sicht geschrieben, einem Menschen - was mich angesichts des Titels verdammt irritiert hat! Auch wenn ich mit dem ersten Buch so meine Schwierigkeiten hatte, wurde die Serie immer spannender und hat mich tief in den Sumpf der Vampire gezogen. Wirklich richtig aufmerksam wurde ich dann aber doch erst, als die TV-Serie "Vampire Diaries" in Deutschland ausgestrahlt wurde.
Ich kenne alle Bücher und mittlerweile auch die ersten beiden Staffeln der Serie und es gibt einige Veränderungen, die mir teils gefallen (so wie die Elena der Serie, statt die aus dem Buch und ganz besonders Stefan und nicht Stefano) und teils weniger gefallen haben.
Da die Bücher alle aus Elenas Sicht sind und somit aus einem relativ - im Vergleich zum ewigen Dasein - langweiligen Leben erzählen, was erst durch das Auftauchen der Vampire spannend wird, habe ich mich wie ein Honigkuchenpferd gefreut, dass nun auch endlich Stefan selbst zu Wort kommen kann!

Stefan Salvatore lebt im Virginia des Jahres 1864. Während sein Bruder Damon aus dem Krieg zurückkehrt, soll er selbst eine Frau heiraten, die er gar nicht liebt.
Guiseppe Salvatore, Stefan's Vater, weiß ganz genau, dass er Damon niemals Zwangsverheiraten könnte und probiert es auch erst gar nicht. Denn während Stefan ein lieber, braver Bursche ist, der nach seiner Erfüllung des Lebens sucht, ist Damon ein richtiger Rebell. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist mehr als schwierig und kompliziert.
Als die junge, und unschuldige Katherine Pierce in das Leben der Salvatores tritt, verändert sich alles. Stefan entdeckt seine wahre Liebe, während er öffentlich so tun muss als würde er niemanden mehr als Rosalyn Cartwright lieben. Guiseppe ist fasziniert von der Waisen aus Atlanta, der er ein Zuhause geben möchte und kann zum ersten Mal nach dem Tod seiner Frau wieder richtig lachen.
Und während Katherine sich auf beide Brüder einlässt, ohne das sie es wissen, suchen Dämonen Mystic Falls heim. Als Stefans Verlobungsfeier ansteht, wird Rosalyn ermordet, noch bevor er die vier Worte aussprechen kann, die sein Leben für immer verändert hätten.
Als der alte Salvatore seine Jungs in die Geheimnisse über Dämonen einweiht, reagiert Damon nur amüsiert. Stefan jedoch weiß, dass sein Vater ebenfalls über die Existenz über Vampire bescheid weiß.
Als es zu einer öffentlichen Jagd kommt, muss sich Stefan entscheiden: Sein Vater oder Katherine? Und was ist gut und was ist böse?

Wenn man die Serie "Vampire Diaries" verfolgt, weiß man wie Stefan und Damon Salvatore zu Vampiren wurden und Katherine Pierce verfielen. Deshalb bin ich nicht mit einer großen Hoffnung an das Buch herangegangen, dass es etwas Neues, verblüffendes enthüllen könnte.
Und doch war ich mehr als unvorbereitet! Stefan kommt genauso rüber wie er mir vertraut ist: kämpferisch, loyal, friedvoll und romantisch. Wie er seine Liebe zu Katherine entdeckt war kein Geheimnis und auch die weiteren Dinge, die folgten waren alles andere als Überraschungen und doch hat mich die Intensitität, mit der Stefan's Gefühle während des Lesens bei mir ankamen, mehr als überwältigt. Und da gab es noch eine andere Seite, die ich bisher niemals in Betracht gezogen habe: Sein Ekel als er Katherines wahres Gesicht gesehen hat. Er hat mich sehr überrascht und auch, dass er Katherine nur retten wollte, um seinen Bruder zu retten.
Auch die Beziehung der beiden Brüder ist einfach nur toll, vorallem wenn man weiß wie sie einmal werden wird.
Es hatte etwas selbstverständliches, friedliches an sich, wie die beiden miteinander umgingen. Und auch wenn sie spürten, dass sie Konkurrenten waren, so hat man in diesem Buch noch nicht viel davon gespürt.
Der Stefan dieses Buches hatte einiges mehr an Überraschungen parat, die er in sich trägt und ich freue mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung!


Fazit:
Stefan ist einer meiner Lieblingscharaktere dieser Buchreihe und ich bin Lisa Smith mehr als dankbar, dass sie uns Leser auch hinter seine Fassade blicken lässt. Das hat meiner Einstellung der Story gegenüber nochmal einen Denker verpasst, sodass ich sie noch mehr mag als eh schon!
Wenn man mich fragt dürften öfter die Männer zur Sprache gelassen werden. Irgendwie sind es immer die Mädchen, die die Geschichten erzählen, dabei ist sie aus Sicht der Jungs immer tausendmal spannender!
Mehr davon!

Die Tagebücher eines Vampirs:
  1. Im Zwielicht
  2. Bei Dämmerung
  3. In der Dunkelheit
  4. In der Schattenwelt
  5. Rückkehr bei Nacht
  6. Seelen der Finsternis
  7. Schwarze Mitternacht

Die Autorin:
Lisa J. Smith hat schon früh mit dem schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10.000 Büchern im Norden Kaliforniens.
Lisa J. Smith' Homepage
Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: cbt

Kommentare:

  1. Hmm, also ich hab damals mit der Serie angefangen und mir dann die Bücher genommen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht (damals gabs nur die erste Staffel der Serie) und muß sagen, ich kann den Büchern gar nichts abgewinnen, sie waren so unterschiedlich. Am schlimmsten wurde es beim 5. Teil, danach hab ich nie mehr eins angepackt. Und jetzt bin ich sehr unschlüssig - aus Sicht von Stephen fänd ichs ja schon interessant, aber wenns mir wieder nicht gefällt ... hmm ...

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  2. Hmm... Also ich muss schon sagen, dass die Serie deutlich anders (und schließlich auch anspruchsvoller) sind als die Bücher. Wenn Du es bis zum fünften Band geschafft hast, kannst Du das erste Buch von Stefan auch vorbehaltlos lesen, denn es ist deutlich besser als Band eins aus Elenas Sicht! Zumal die ganze Vorgeschichte erzählt wird und die ähnelt eher der Serie als den Büchern.
    Ich würde Dir wirklich raten es zu lesen. :-)

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  3. Ich fand das Buch auch besser als die "alten" Tagebücher... Vor allem, weil es näher an der Serie ist. :-)
    Vielleicht interessiert dich ja auch meine Rezension dazu (http://his-and-her-books.blogspot.de/2012/04/vampire-diaries-stefans-diaries-am.html)

    Lg

    Steffi

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  4. Ich lese das Buch gerade und muss zugeben, dass es mir bis jetzt ganz gut gefällt. Ich muss sagen, dass mir die Serie immer schon besser gefallen hat als die Buchreihe. Allerdings ist das Geschmackssache.

    LG Melie

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