[Rezension] "Jacob" von Jacquelyn Frank (Schattenwandler #1)

Autorin: Jacquelyn Frank
Originaltitel: Jacob
Reihe: Schattenwandler, Band 1
Verlag: Egmont-LYX | Format: Taschenbuch
Seiten: 375 | ISBN: 9783802582363
Erschienen: 08/2009
Preis: 9,95 € [D] 
Leseprobe | Hörbuch

Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 1 Bonus)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (4/5)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5 + 2 Bonus)


Inhalt:
Die Schattenwandler sind Kreaturen der Nacht, und viele von ihnen leben friedlich und unbemerkt unter den Menschen. So auch das geheimnisvolle Vol der Dämonen. Bei Vollmond jedoch geraten die Gefühle der Dämonen in Aufruhr, und vor allem die jüngeren unter ihnen können dann den Menschen gefährlich werden. Seit Jahrhunderten wacht Jacob mit unerbittlicher Härte darüber, dass die Schattenwandler sich nicht ihren dunklen Trieben hingeben und sich sterbliche Geliebte nehmen. Seine Selbstbeherrschung ist legendär, in siebenhundert langen Jahren geriet er nie selbst in Versuchung. Von allen respektiert, aber auch von vielen gefürchtet, lässt ihn seine Aufgabe immer einsamer werden. Da trifft er einies Nachts die schöne Isabella und rettet ihr das Leben. Als er sie in seinen Armen hält, erwacht ein Begehren in ihm, das ihm den Verstand zu rauben droht. Doch als sich herausstellt, dass Isabella eine einzigartige Gabe besitzt, steht bald nicht nur seine Ehre, sondern das Gesetz der Schattenwandler auf dem Spiel. Ein düsterer Nekromant bedroht Jacobs Volk, und Isabella ist der Schlüssel zu seiner Rettung.

Meine Meinung:

Jacquelyn Frank's Schattenwandlerserie legt mit "Jacob" einen interessanten und spektakulären Auftakt hin.
Bei dieser neuen Romantic Fantasy Serie geht es vorallem um Dämonen, aber auch Lykranthropen und Nekromanten haben ihren Platz in dieser Welt, die versucht friedlich neben der der Menschen zu leben.
Und es gibt Erd-, Feuer-, Wasser- und Geistdämonen, die über verschiedene Fähigkeiten verfügen.

Damit die Welt der Schattenwandler neben den Menschen funktionieren kann, gibt es Regeln. Und wo Regeln existieren, muss es auch jemanden geben, der die Einheiltung überwacht und Regelbrecher bestraft.
Das ist der Job des Erddämones Jacob. Er wurde vom Dämonenkönig Noah als Vollstrecker auserkoren.
Die Aufgabe des Vollstreckers besteht darin Dämonen zu bestrafen, die sich an Menschen herangewagt haben. Denn sobald Dämonen ihren Trieben freien Lauf lassen sind sie eine Gefahr für die Menschheit....

Der Erzählstil ist zunächst etwas durcheinander und ich hatte meine Probleme mich zurecht zu finden. Manchmal empfand ich die Geschichte als sprunghaft und die Erzähl- und Gedankenweise sprang ebenfalls von einer Person zur nächsten, was zu abrupt passierte. Manchmal musste ich Zeilen zweimal lesen um alles verstehen zu können.

Die Charaktere waren großartig, aber ein großes Manko gibt es: Das Kennenlernen zwischen Isabella und Jacob war ja noch ok, etwas enorm dramatisch - ich meine: wer fällt einfach aus einem Fenster und überlebt es? - aber die darauf folgende Entwicklung ist einfach unglaubwürdig! Isabella zweifelt nichts an! Die Beiden kennen sich kaum und wollen einander sofort. Bin ich zu altmodisch oder war Jacquelyn Frank zu schnell? Wo war die Frage nach dem Lieblingsessen oder den Hobbies?
Und dann noch, dass Isabella ihr Leben einfach so hinter sich lassen kann...Hat sie keinen Job, bei dem ihre Abwesenheit auffallen würde? Und was ist mit ihrer Schwester, die eigentlich auch misstrauisch werden sollte?

Ansonsten gibt es nichts, was ich an diesem Buch bemängeln möchte. Es ist eine großartige Story mit zwei Schwächen, aber es ist ja auch erst der Auftakt einer Serie und die Charaktere, die noch in den Folgebänden ihren großen Auftritt haben, haben mich jetzt schon sehr begeistern können.

Fazit:
"Jacob" konnte mich von der Story überzeugen, aber die Charaktere der Hauptprotagonisten hatten ein paar Schwachstellen. Es gab witzige und fetzige Dialoge mit einer sehr starken weiblichen Hauptperson, die auch dem stärksten Krieger furcht einflösen kann und die Geheimnisse rund um Isabella waren sehr unterhaltsam. Wahrscheinlich hätte das Buch viel mehr Seiten haben können, denn es gibt so viel, was meiner Meinung nach übersprungen wurde. Aber dafür ist ja auch noch Platz in den Folgebänden. :-)
Die besonderen Stärken und Fähigkeiten einzelnder Personen haben es mir schon sehr angetan und es war oft das unvorstelbare, was enorm spannend war. Leider waren die Kapitel so ellenlang, dass es zwischenzeitlich keinen Spaß machte weiterzulesen, aber na ja. Am Ende bin ich zu 80% zufrieden und das reicht mir um mich auf Band 2 zu freuen. ^^

Fortsetzung:
Gideon
Elijah
Damien
Noah


Die Autorin:
Jacquelyn Frank wurde in New York geboren und lebt heute in North Carolina. Zu ihren Lieblingsautorinnen gehören Christine Feehan, J. R. Ward, Kresley Cole und Sherrilyn Kenyon.
Jacquelyn Frank's Homepage
Quellen:
Foto © Nalla 
Inhalts- & Autorenbeschreibung: Egmont-LYX

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