Breaking Dawn Come True - 9. Kapitel

Breaking Dawn Come True
9. Kapitel: Countdown zum (möglichen) Liebesglück

Robs POV

Worauf ließ ich mich hier ein? Ich wusste Kristens Worte waren wahr, aber es kam mir so enorm weit weg vor, als gäbe es in unserem Geschäft einfach keine schöne heile Welt in der man glücklich werden konnte. Letztendlich stand ich mir selbst im Weg und ich hatte es satt.
Ohne jegliche Zurückhaltung fiel ich über Kristens Mund her und küsste sie stürmisch. Es war so ein Wut in mir, dass es nicht richtig war, aber ich wollte mir endlich nicht mehr selbst im Weg stehen.
Kristen schien nichts gegen diesen Sturm zu haben und überließ mir die Führung. Ihre Augen waren geschlossen und ihre Schenkel rieben sich an meiner Hüfte. Ich wusste was sie wollte, aber wollte ich es auch? Der Kuss fühlte sich, so wie ich mich gerade fühlte, nicht richtig an und Sex wäre da ganz sicher das absolut falsche.
Aber doch... Meine Hand griff an ihre Brüste und sie seufzte kurz auf.
„Willst du das, Kris?“, fragte ich, obwohl die Frage sinnlos war. Nämlich genauso sinnlos, wie einem erwachsenen Kind weiszumachen es gäbe den Weihnachtsmann. Es war so offensichtlich.
„Ja“, hauchte sie und ihre Hände wanderten unter mein T-Shirt.
„Dann überlasse ich dir die Führung“, sagte ich. Es war falsch, so vollkommen falsch, aber es war mir egal. Kristen sollte mit mir machen was sie wollte. Ich würde sie einfach in dem Glauben lassen, dass ich es auch zu hundert Prozent wollte. Na ja, zu siebzig Prozent wollte ich sie ja auch – unsere erste gemeinsame Nacht hatte ich schließlich nicht vergessen – aber... Ach Rob, scheiß aufs Aber, sagte ich mir und gab mich Kristen einfach hin...

Kristens POV

Meine Gefühle fuhren mit mir gerade eine Wasserrutsche runter. Die steilste, die es gab.
Rob hatte sich ergeben, er hatte endlich eingesehen, dass ich Recht hatte. Endlich konnten wir zusammen sein. Ich würde jede Minute, jede Stunde und jeden Moment mit ihm genießen. Niemals, dass wusste ich jetzt schon, würde ich diesen heißen Traumtypen gehen lassen. Robert Pattinson gehört jetzt mir!
Ich kam mir völlig blöd bei dem Gedanken vor, aber dieser Mann machte mich einfach so willig, dass ich nicht anders konnte...
Mit zitternden Händen zog ich ihm das Shirt aus. Er schien es zu bemerken. „Du zitterst ja“, stellte er fest. Ich lächelte verlegen.
„Ja, ich bin einfach nur glücklich. Millionen Mädchen wollen dich und ich habe dich.“
Robs Grinsen verwandelte sich in eine Grimasse und er lehnte sich zurück.
Es war so ein herrliches Gefühl. So offiziell. Endlich war uns beiden bewusst, was wir an dem anderen hatten und ich würde nicht so doof sein mir das zu verspielen. Ich küsste mich an seinem Bauchnabel hoch. Seine Hand lag in meinem Nacken und sein Streicheln machte mich wahnsinnig. Dieses neue Gefühl war machtvoll und atemberaubend, wie ein Droge. Ich wollte mehr und immer mehr. Rob war ab jetzt meine Droge.
Stürmisch küsste ich ihn auf die Lippen und verführte ihn – meinen neuen Freund...

Robs POV

Kristen lag glückselig in meinen Armen. Ich starrte zur Decke. Sie schlief so selig, dass mich schlagartig ein fieser Anflug von Schuldgefühlen traf. Sie war glücklich. Sie meinte es ernst. Und ich? Es fühlte sich an, als hätte ich ihre Gefühle missbraucht und sie verraten. Kristen musste sich sicher sein, dass sie mich überzeugt hatte, aber dem war nicht so. Ich konnte einfach nicht glauben, dass es so leicht werden würde mit Kristen als Paar in der Öffentlichkeit zu stehen. Wir hatten viele Kostproben bekommen und manche waren echt bitter. Gerade auch, wenn man die Sache mit Michael mal aus seiner Sicht sah.
Langsam wurden meine Gedanken mir selbst zu wider. Seit wann hatte ich mich darum geschert, was Michael oder sonst wer dachte? Wichtig war nur, dass Kristen glücklich war und trotz ihrer Trennung schien sie glücklich. War es wirklich möglich, dass ich der Grund dafür war?

Kristens POV

Ich wollte nicht aufstehen und mich von Robs Körper trennen. Er war so weich und warm und ich fühlte mich bei ihm geborgen. Eigentlich hatte ich mich immer bei ihm geborgen gefühlt, aber jetzt war es noch mal was ganz anderes. Rob gehörte mir. Man konnte sagen wir waren jetzt wirklich zusammen. Ich Glückspilz!!!

Robs POV

Kristen bewegte sich und ich spürte ihre Brustwarze meine Brust streifen. Langsam drehte ich meinen Kopf in ihre Richtung und sie küsste mich prompt auf die Lippen.
„Guten Morgen, mein Schatz“, hauchte sie und küsste meinen Hals, mein Ohr, meine Brust...
Schatz? Ich versuchte mich auf das Wort zu konzentrieren und mich nicht von ihren Liebkosungen ablenken zu lassen.
Sie war sich wirklich sicher, dass mein wütender Kuss, der uns schließlich das Tor zum Sex geöffnet hatte, mein Einverständnis zu einer Beziehung war. Was war es für mich? Einfacher, unbedeutender Sex war es nicht! Aber war ich bereit eine Beziehung zu führen? Nein, falsche Frage: War ich bereit eine öffentliche Beziehung mit Kristen zu führen?

Kristens POV

So, wie Rob mich anschaute, sah er nachdenklich und immer noch traurig aus. Scheinbar hatte ich es nicht ganz geschafft, ihm seine negativen Gedanken zu rauben. Sie waren immer noch in ihm drin. Langsam fragte ich mich wirklich, ob es so etwas wie eine Konstante in unserem Miteinander gab.
Meine Gefühle waren so stark, dass ich auch die Öffentlichkeit in Kauf nahm. Ich wollte und liebte Rob – was interessierte es also mich, ob es Leute gab, die damit ein Problem hatten? Rob sollte genauso denken. Wie konnte ich es ihm klar machen?

Robs POV

Ich sah ihr an, dass sie mich durchschaut hatte. Ich war einfach nicht schnell genug gewesen um meine Maske zu formen, aber ich war nicht traurig drum, denn so musste ich Kristen nichts vormachen.
„Warum können wir nicht einfach glücklich werden, Rob?“, fragte Kristen mit trauriger Stimme. „Wir lieben uns doch, oder? Warum machst du es uns dann so verdammt kompliziert?“
Ich wollte ihr schon widersprechen, weil es einfach zur Gewohnheit geworden war, aber sie hatte Recht.
Ich war derjenige von uns beiden, der es unnötig kompliziert machte. Mal nahm ich mir vor, dass es völlig egal war und mal fragte ich mich, ob ich wirklich mit diesem Rummel umgehen könnte. Ich war mir sicher, dass diese Art von Medienpräsenz alles nur noch schlimmer machen würde...
„Wenn du es nie versuchst, wirst du auch nie wissen, wie es sein könnte“, sagte Kristen, stand auf und ging ins Bad.

Kristens POV

Die kalte Dusche war eine Wohltat. Sie spülte meine Wut, meine Traurigkeit und meine Erregung einfach weg, als hätte es sie nie gegeben. Besser wäre es gewesen, aber mein Schicksal war ein anderes. Scheinbar sollte ich einfach und für immer Robs beste Freundin sein. Mir reichte es nicht, aber wenn es das war, was er wollte, dann würde ich mich ihm zu Liebe zusammen reißen.
Ich wusste es war albern jetzt schon darüber nachzudenken, gerade auch, weil wir fast nicht miteinander gesprochen hatten, aber seine Antworten lagen in dem Schweigen. Er wollte mich nicht verletzen, aber ich machte mich selbst zur Zielscheibe. Ich war auf einem Trip der Selbstzerstörung gewesen und ich war es immer noch, denn ich verzehrte mich so sehr nach Rob, dass, wenn er mich darum bitten würde, ich jederzeit wieder mit ihm ins Bett steigen würde um ihm nah zu sein. Ein Augenblick, in dem ich in eine Fantasiewelt eintauchen konnte. In eine Welt, in der Rob mich wollte und mich stolz der ganzen Welt als seine Freundin vorstellte.

© 2010 by Blutmädchen


Zum 10. Kapitel

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