Breaking Dawn Come True - 7. Kapitel

Breaking Dawn Come True
7. Kapitel: Dir beweise ich das Gegenteil!

Robs POV

Die Tür fiel zu. Das war’s, dachte ich grimmig und doch wollte ich, dass das erst ein Anfang war. Ein Neuanfang mit Kristen. Ein Neuanfang, wo man sich nicht aus dem Weg ging, oder ständig aufeinander hockte, nein. Ich wünschte mir wir könnten in unserer Freundschaft neu anfangen. Sie war die liebste Person auf der ganzen weiten Welt und ich konnte nicht glauben, dass sie, kaum hatte sie mit Michael Schluss, in mein Bett hüpfen konnte. Nicht, dass ich es nicht gewollt hätte, ja, ich gebe es ja zu, aber so? Nein. So wollte ich es nie kommen lassen. Kein billiger One Night Stand, oder, wie sie es nannte, Freundschaftsdienst. Allein dieses Wort zeigte mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte, ein anderes Zimmer zu nehmen. Kristen schien momentan nicht ganz sie selbst zu sein und ich wollte ihr die faire Chance lassen sich zu beruhigen und über ihre Gefühle klar zu werden – auch wenn ich ahnte wie sie waren. Kristen würde nie eine Beziehung mit mir anfangen. Woher ich das wusste? Ich wusste es einfach. Wenn doch, wäre es dann nicht schon viel früher dazu gekommen?
So gefühlskalt, wie ich mich ihr gegenüber gegeben hatte, war ich gar nicht, aber Kristen würde schneller wissen was Sache ist, wenn sie dachte, ich wäre wütend auf sie. Ich war es ja auch, aber ich wusste ganz genau, dass dieser Zustand nicht von langer Dauer sein konnte, dafür mochte ich sie viel zu sehr. Auch wenn „liebte“ das stärkere Wort war, was eher meinen Gefühlen entsprach. Das durfte ich zuletzt erfahren, als ich Michael am Telefon hatte. Ich war eifersüchtig. Und ich hatte mir mehr als alles andere gewünscht, dass Kristen und ich wirklich ein Paar wären...
Diese ganze Grübelei hatte mich keinen Schritt weitergebracht. Ich stand immer noch im Flur. Langsam ging ich zu meinem neuen Zimmer rüber. Es lag zwar genau gegenüber meines „alten Zimmers“, aber so weit wollte ich auch nicht von ihr entfernt sein.
Gott, ich benahm mich ja schlimmer, als ein Schoßhündchen. Und ich hatte Kristen verletzt. Verdammt. Welchem Gefühl sollte ich bloß nachgeben?
„Rob.“ Kristen stand hinter mir. „Warte bitte. Ich muss dir was erklären.“
Ich schaltete auf Automatik, drehte mich zu ihr um sah sie mit stechendem Blick an. In ihren Augen sah ich die Verunsicherung, aber nicht lange: Sie reckte die Schulter, ballte die Fäuste und sprach dann mit klarer Stimme.
„Es war ein Fehler so was von dir zu erbitten. Vor allem weil ich weiß, dass du Blond bevorzugst und mich daher gar nicht attraktiv genug findest um einen hoch zu bekommen. Weißt du, ich bin momentan einfach nur total frustriert, besonders sexuell und ich dachte dir ginge es ähnlich, aber scheinbar holst du dir ja irgendwie anders deinen Spaß. Ich will nur, dass du weißt, dass es mir leid tut und das ich dir Dankbar bin, dass du uns etwas Freiraum schaffst – “ Ihre Hand zeigte auf die Zimmertür, in der ich schon einen halben Fuß gesetzt hatte. „ – das ist alles. Ich wünsche dir eine gute Nacht.“ Sie drehte sich um, und machte Anstalten ins Zimmer zurück zu gehen, doch ich packte ihren Arm, zog sie zu mir und küsste sie. Die Automatik war auf eine andere Ebene umgestellt und diese hieß Stolz. Unterbewusst wusste ich, dass es nicht richtig war, aber wenn Kristen glaubte den Spieß umdrehen zu können, dann hatte sie sich gewaltig getäuscht. Sie dachte ich fand sie nicht sexy genug? Ich würde ihr das Gegenteil beweisen. Jetzt. Hier. Sofort.
Sie versuchte unter den stürmischen Küssen etwas zu sagen, doch ich ließ ihr keine Luft. Ich trug sie in unser Zimmer, ließ sie aufs Bett gleiten und machte mich ohne groß zu überlegen über ihre Jeans her – die störte mich gerade am meisten. Der Tanga flog genauso achtlos in eine Ecke. Ich küsste sie immer leidenschaftlicher, immer stürmischer, während meine Hand zwischen ihren Beinen verschwand. Kristen keuchte auf und diesen Moment ließ ich ihr, denn ich wollte ihr Gesicht sehen. Ich wollte sehen, wie das Feuer in ihr brannte und besonders gespannt war ich, ob sie irgendeine Art der Gegenwehr zeigen würde. Das tat sie nicht.
„Sag du noch mal, du machst mich nicht scharf“, sagte ich grollend, fasste ihre Hand und ließ sie an meine Hose gleiten. Zweifellos müsste sie die große Beule spüren. Kristen keuchte auf, doch ich erstickte das, was sie sagen wollte, mit einem Kuss. Meine Finger glitten in sie hinein und hinaus, meine Küsse wurden immer intensiver und ich spürte, dass ich endlich bereit war den langsameren Part einzuschlagen.
„Kapierst du es jetzt?“, fragte ich und knabberte an ihrem Ohr. „Kapierst du jetzt, wie unglaublich scharf du mich machst?“ Sie nickte. „Und willst du, dass ich weitermache?“ Ich hoffte es, aber gleichzeitig wünschte ich, sie würde mit dem Kopf schütteln. Was hier gerade passierte, konnte keiner von uns später erklären und es würde in einem einzigen Chaos enden.
„Ich will dich, Rob“, stöhnte sie, während sie an dem Reißverschluss meiner Hose zog und das Monster, dass so viel Ärger bedeuten konnte, befreite. Kristen zog an meiner Hand, damit ich von ihr abließ. Sie musste viel Kraft aufwenden, denn so schnell war ich nicht bereit sie davon kommen zu lassen. Aber da war noch etwas anderes, was fast greifbar in der Luft schwebte, und somit auch für sie sichtbar war: Es hatte ein Machtwechsel stattgefunden. Sie hatte die volle Kontrolle über mich.
„Lass dich fallen, Rob“, flüsterte sie und knöpfte mein Hemd aus. Sie sah mir durchdringend in die Augen.
„Ich liebe dich“, sagte ich und ehe die Worte meinen Mund verlassen hatten, wollte ich sie schon wieder zurückpfeifen. Kristen lächelte.
„Dann werde ich dir jetzt mal beweisen, wie sehr ich dich liebe“, sagte sie verführerisch und ehe ich das ganze stoppen konnte, kniete Kristen vor mir und bearbeitete mein Monster mit ihren Lippen. Ich konnte nicht mehr denken. Richtig und falsch hatten ihre Bedeutung verloren und ich wollte nur noch eines: Kristen das zurückgeben, was sie mir gab.
„Komm her“, sagte ich.
„Nein, nein“, lächelte sie. „Jetzt bist du dran.“
„Wir können auch beide dran sein“, stammelte ich und an ihrem Gesichtsausdruck sah ich, dass sie verstanden hatte.
„Was immer du willst“, stöhnte sie, robbte an mir hoch und ich spürte ihre Brust an dem Monster vorbeischweben. Wie von selbst agierten meine Finger und zogen ihr das T-Shirt aus. Dann war sie endlich über mir. Ihr Intimbereich glitzerte so verführerisch, dass ich jede Zigarette wegschmeißen würde, um in diesem wunderschönen Anblick meine neue Sucht zu finden. Kristen streckte sich und kaum eine Sekunde später spürte ich ihren Mund wieder an meinem Monster. Meine Hände umspannten ihren Po und ich zog sie ein Stück zu mir runter. Der Rausch erfüllte mich, sobald meine Lippen ihre saftige Mitte berührten. Ich schloss meine Augen und meine Lippen arbeiteten von ganz alleine. Als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Kristen verkrampfte für einen Moment, ehe sie mit einem lauten Stöhnen meinen Bauch küsste. Ich spürte, wie sie versuchte hoch zu krabbeln, doch meine Hände umspannten ihre Pobacken noch fester. Ich hatte sie wieder und das Gefühl allein reichte, um mich an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Kristen küsste meinen Bauchnabel, ehe sie sich wieder meinem Intimbereich widmete.
Der Geschmack auf meiner Zunge wurde immer intensiver und je lauter Kristen stöhnte, desto schneller leckte ich sie. Dieser Frau Lust zu bereiten war das berauschenste, was ich je zuvor getan hatte.
„Rob“, stöhnte sie. „Bitte. Mehr“ Ihre Stimme wurde immer leiser, bis ich sie kaum noch hörte.
Ich streichelte über ihre Taille und ihre Pobacken. „Nimm dir, was du brauchst, Kris“, sagte ich.
Das ließ sie sich nicht zweimal sagen. Sie drehte sich um und ließ sich keuchend auf mir nieder.
„Was tun wir hier?“, fragte sie ganz heiser, ehe sie an mir runterrobbte und ihre Schenkel öffnete.
„Du weißt genau was wir hier tun“, flüsterte ich. Langsam schaltete sich mein Gehirn wieder an und Kristen, die die Fernbedingung dazu hatte, sollte besser schnell umschalten, wenn sie noch mehr von mir wollte.
Sie schloss ihre Augen, nahm mein hartes Monster – ich verfluchte es jetzt schon, Kristen hatte also immer noch nicht den roten Knopf auf der Fernbedienung gedrückt – und nahm mich ganz in ihre feuchte, heiße Mitte auf. Ihr Haar flog nach hinten und am liebsten hätte ich danach gegriffen, daran gerochen. Ich wollte sie buchstäblich mit Haut und Haaren. Einem inneren Instinkt folgend, stieß ich immer wieder in sie hinein. Ich sah, dass sie die Augen immer noch geschlossen hielt. Und dann war es vorbei. Ich konnte es nicht herauszögern. Kristen atmete tief ein und wieder aus, ehe sie erschöpft auf meiner Brust zusammen sank.
Das Kleingehirn nahm langsam wieder seine Arbeit auf und konnte nicht anders als Kristen zu necken: „So lang hat es doch gar nicht gedauert. Wovon bist denn du so erschöpft?“
Ihre geschlossenen Augen schauten auf, dann öffnete sie langsam die Lider und ein Lächeln trat auf ihre Lippen.
„Es war nicht lange, dafür aber unglaublich intensiv.“ Sie kuschelte sich an mich und ich legte meine Hände auf ihren Rücken, die wie von selbst anfingen sie zu streicheln. „Gott, Rob“, seufzte sie.
„Rob reicht“, scherzte ich. Sie kniff mir in die Brustwarze.
„Arroganter Sexist“, erwiderte sie und grinste.
„Boah“, machte ich. „Wie hast du mich genannt?“
„Arroganter Sexist“, wiederholte sie.
„Du hast es nicht anders gewollt“, sagte ich und fing an sie auszukitzeln. Sie versuchte nach mir zu treten, doch ich hatte sie gut im Griff. Dann brachte sie mich völlig aus der Bahn. Sie küsste mich auf die Lippen. Nach allem was soeben zwischen uns passiert war, sollte mich das vielleicht nicht wundern, aber es rüttelte mich wach und auch das Großhirn sprang mit einem Schlag an. Ich wandte mich um und stand auf. Ihre Hände strichen sanft über meinen Körper und ich hörte sie seufzen.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal erlebe“, sagte sie.
„Was erlebst?“, fragte ich und zog mir die Hose an.
Ich hörte, wie sich die Matratze bewegte, wagte es aber nicht sie anzuschauen. Ihre zarten Hände wanderten über meine Schulter und dann durch mein Haar.
„Das war mein erster Orgasmus.“
Ich wurde stocksteif. Hatten meine Ohren gerade wirklich gehört, was sie glaubten gehört zu haben?
„Sag das noch mal“, bat ich.
„Das war mein erster Orgasmus“, sagte sie verführerisch und versuchte mich erneut zu küssen, doch ich wich zurück. Langsam schien sie zu merken in welcher Verfassung ich war. „Also war es wirklich nur Sex? Nicht mehr?“ Ich hörte die Traurigkeit in ihrer Stimme und entschied mich, ihr die Wahrheit zu sagen.
„Kristen, ich habe nicht umsonst ‚Ich liebe dich’ gesagt. Glaube mir, dass gerade war alles, es war das Beste, was ich je erlebt habe. Es war mehr als Freundschaft.“
„Aber du willst keine Beziehung“, sagte sie.
Ich überlegte lange, bevor ich ihr antwortete. „Ich weiß nicht was es ist, aber eins weiß ich: So, wie es gerade gelaufen ist, darf es keine Wiederholung geben. Wir sollten uns erst darüber klar werden, ob wir wirklich zusammen – “ Ich brach ab. Eigentlich wollte ich sagen „Zusammen passen“, aber das war Quatsch, denn wir wussten beide, dass wir das ideale Paar wären, was sich wunderbar ergänzen würde.
„Meinst du Zusammen gehören?“, half sie mir auf die Sprünge und ich nahm ihre Brücke dankbar an. Ich nickte. „Ich empfinde schon länger so, aber ich konnte mich nicht von Michael trennen. Vielleicht ist es unser Schicksal, dass wir zusammen gehören, aber keinen gemeinsamen Weg finden. Ich will dich niemals als guten Freund verlieren und vielleicht würde eine Beziehung da ziemlich hinderlich sein, obwohl ich mir nicht vorstellen kann jemals einen anderen so zu wollen, wie ich dich will“, fügte sie leise hinzu, doch ich hörte es trotzdem. Vorsichtig drückte ich sie an mich und war dankbar, dass ihre Nacktheit mich nicht aus dem Konzept brachte. Ich hatte eine klare Vorstellung und die ließ sich nicht ablenken.
„Lass uns langsam an die Sache rangehen“, sagte ich. Sie kicherte und ich ergänzte. „Ab morgen, okay?“
„Okay“, stimmte sie zu.
In diesem Moment war ich mehr als froh noch genügend Zeit zu haben um herauszufinden, was uns im Weg stand. Wir wollten beide etwas, doch wir würden nicht zugreifen... Noch nicht richtig... Doch der Anfang war gemacht

© 2010 by Blutmädchen


Zum 8. Kapitel

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