Breaking Dawn Come True - 12. Kapitel

Breaking Dawn Come True
12. Kapitel: Private Autogrammstunde

Robs POV

Wunderschön.
Das war das einzige Wort, was in meinem Kopf herumsauste.
Kristen war wunderschön.
Sie im Arm zu halten war wunderschön.
Unsere Verbundenheit war wunderschön.
Der Abend war wunderschön.
Einfach alles war wunderschön – dank Kristen!
„Was denkst du?“, fragte sie mich und strich zärtlich über meine Brust.
„Wunderschön“, sagte ich nur und zog sie noch enger an mich. „Ich liebe dich.“
Sie schmunzelte. „Schön, dass das immer noch so ist. Ich hatte schon Angst du würdest es dir wieder anders überlegt haben.“
Empört sah ich sie an, kniff ihr in die süßen Grübchen und drückte meine Lippen auf ihre. „Du bist ein Monster, Kris“, sagte ich knurrend.
„Gleichfalls“, erwiderte sie ungerührt und brach in lautes Gelächter aus, als ich nach ihren Füßen schnappte und sie gnadenlos auskitzelte. Sie schlug mit einem Kissen nach mir, aber ich kitzelte sie einfach weiter.
„Erbarmen“, rief sie. „Ich nehme alles zurück. Hab erbarmen.“
Ich sah sie skeptisch an. „Ich glaube dir kein Wort.“
Sie nutzte meine Unaufmerksamkeit, zog meinen Kopf zu ihrem und küsste mich. Ich schlang meine Arme um sie, merkte aber zu spät, dass Kristen nicht nur auf einen Kuss aus war. Ohne Vorwarnung verstärkte sie den Druck in meinem Nacken und drückte ihre Lippen gnadenlos an meinen Hals und saugte. Ihr Saugen war so stark, dass ich keine Möglichkeit sah mich aus ihren Klauen zu befreien. Ich Schwächling.
Kaum schoss mir diese Erkenntnis durch den Kopf, lachte Kristen an meinen Hals auf.
„Jetzt habe ich dich definitiv als mein Eigen gekennzeichnet.“ Ihr schelmisches Funkeln in den Augen und das leicht überhebliche Grinsen war so erotisch, dass ich über die Folgen ihres Angriffs gar nicht richtig nachdenken konnte – oder wollte, ganz aus welcher Sicht man es denn sah.
„Vielleicht solltest du dein Autogramm darunter setzen, dann wüsste man es ganz genau“, grinste ich unbeeindruckt.
Sie sah mich weiterhin frech grinsend an, als wenn sie mich zu hypnotisieren versuchte. Dann stand sie auf. „Was machst du?“, rief ich ihr noch hinterher.
Als Kristen nackt und Hüften schwingend wieder vor dem Bett stand, raubte sie mir so den Atem, dass ich ihre Hände, die etwas hinter ihrem Rücken zu verbergen schienen, nicht weiter beachtete. Ich stand auf und versuchte sie zu umarmen, doch sie wich einen Schritt zurück.
„Hinlegen“, befahl sie mit einem erotischen Lächeln auf den Lippen. Ich tat wie geheißen und legte mich, die Augen über ihren Körper wandern, auf den Rücken, mit dem Kopf gegen die Wand. „Augen zu.“
„Was hast du vor, Süße?“, wollte ich wissen.
„Augen zu“, wiederholte sie und kniete sich neben mich aufs Bett.
Als ich ihrer Forderung nachkam, spürte ich meine Erektion erneut wachsen. Meine Augen waren geschlossen und ich gab mich dem Unbekannten hin – ganz im Vertrauen, dass ich niemals einer anderen Person zuvor entgegen gebracht hatte.
Kristens Hand glitt über meine Brust und dann – ich seufzte erregt auf – meine Schenkel herunter und schließlich ohne weitere Umwege zu meinem wild pochenden Schwanz.
Meine Augen rissen auf, als sie zukniff und zu streicheln anfing.
„Augen zu“, sagte sie lächelnd. „Ich sage es nicht noch einmal. Genieß es einfach.“
Ich hatte das Gefühl nicht mehr klar denken zu können. Kristen war so zart und gleichzeitig so fordernd, dass ich ihr komplett die Führung überließ. Ich wusste, was sie drauf hatte und konnte es nicht erwarten noch mehr davon zu spüren. Wenn es nach mir ginge, würde die Sonne nie mehr aufgehen, allein deshalb, damit wir diese Nacht noch ewig auskosten konnten. Ich wollte auf ewig in diesem Bett liegen und Kristen vernaschen und ihrem willigen Aufstöhnen nach zu urteilen, ging es ihr ähnlich, wenn nicht sogar genauso.
Kristens Küsse wanderten an meinen Körper herab und hinterließen eine heiße Spur. Ich war ihr willenlos ausgeliefert. Es tat so verdammt gut zu wissen, wie sehr sie mich wollte. Und noch mehr gefiel mir die Vorstellung, dass wir beide, wenn wir klug genug waren und es uns nicht selbst kaputt machten, noch lange Zeit auf der Liebeswelle reiten würden.
Abrupt stoppte sie, kletterte auf meine Hüfte und nahm meinen Schwanz komplett in sich auf.
„Heilige Scheiße“, keuchte ich. „Was machst du nur mit mir, Kris?“
„Dich lieben mit allem was ich habe“, sagte sie stöhnend und küsste meine Brust und schließlich meinen Hals. Ihr Kichern drang an mein Ohr, während sie mich ritt.
Plötzlich spürte ich etwas gegen meinen Hals drücken und darüber hinweg kratzen. Kristen brach vor Lachen auf mir zusammen. „Jetzt wird definitiv jeder wissen, wem du gehörst.“
Ich schlug die Augen auf. Kristens wildes Haar lag über meiner Brust ausgebreitet und wir waren immer noch ineinander verschlungen. Ihre Hand lag auf meinem Hals und als ich sie wegzog, fiel der dicke Stift aus ihrer Hand. Was zum Teufel…
„Jetzt sag nicht, du hast tatsächlich auf meinem Hals unterschrieben?“
Ihre geröteten Wangen wurden straffer, so breit grinste sie mich an. „Japs. Genau unter dem Knutschfleck. Hast du doch gesagt.“
Dann setzte sie sich wieder auf und ließ mich ihre feuchte, heiße Mitte spüren. Das lenkte mich ziemlich von ihrem zweiten Angriff ab und ich sah sie hungrig an.
„Du hast es nicht anders gewollt“, zischte ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und ehe Kristen auch nur noch einen Atemzug nehmen, oder von mir runter kriechen konnte, hatte ich sie schon auf die Seite geworfen und sie wie ein Tier von hinten angefallen.
Sie stöhnte und kniff ihre Finger in meine Pobacke. Ihr Haar fiel über ihren wunderbaren schlanken Rücken und ich griff nach einer Strähne, roch genießerisch daran. Ich liebte ihren Duft.
Ich vergrub mein Gesicht an ihrem Hals und lachte innerlich über ihre Unerschrockenheit. Sie ahnte nicht, dass Rache süß war. Und ich wollte sie ebenfalls als Mein kennzeichnen. Sie hatte mit diesem kleinen Spielchen angefangen und wusste, wie sie mich ablenken konnte. Wie schade offensichtlich es war, dass es auch andersrum funktionierte. Ich hätte mir mehr Spannung erhofft. Der Schwierigkeitsgrad war noch leichter als leicht.
Als ich mich an ihrem Hals festsaugte, schien sie auch endlich meinen Plan durchschaut zu haben. Leider nur zu spät…
„Robert Pattinson, du Mistkerl“, lachte sie. Kristen war kitzelig. Ein weiterer Grund das ganze hier noch mehr zu genießen.
„Kristen Stewart“, erwiderte ich ebenfalls lachend, griff nach dem Edding, hielt ihre Arme fest und hinterließ meinen „RPattz“ Schriftzug auf ihrem blassen Hals, direkt neben der Stelle, wo meine Lippen sie als Mein gekennzeichnet hatten. „Unentschieden“, hauchte ich in ihr Ohr, ließ mich dann zurück fallen und zog sie in die Löffelchenstellung. Bereitwillig lehnte sie sich an mich und lachte.
„Was eine Nacht.“
„Was eine Nacht“, stimmte ich nickend zu und küsste ihren Hals.
„Einer reicht“, kreischte sie und verbarg ihre Halsbeuge mit ihrem Ohr. „Jetzt sind wir quitt.“
„Ich fand es wunderschön“, flüsterte ich mit ernster Stimme. „Gott, wenn ich mir vorstelle, wie viele schöne Momente uns entgangen sind.“
„Ja“, sagte sie. „Aber wir haben noch genügend Zeit vor uns, die wir nutzen können.“
„Alle Zeit der Welt“, sagte ich und küsste sie sanft. „Du bist wunderschön, Kris, ich liebe dich. Ich habe dich von Anfang an begehrt. So, wie die letzte Nacht verlaufen ist, hätte ich sie mir nicht einmal erträumen können.“
„Nur die Nacht?“, fragte sie und machte einen Schmollmund, der nur so zum Küssen verführte. Sofort nahm ich die Einladung an und küsste sie voller Leidenschaft. Meine Zunge strich über ihre Lippen und baten sanft um Einlass, den sie sofort gewährte. Unsere Zungen lieferten sich ein heißes Duell. Meine Erregung lag auf Kristens Bauch und liebkoste ihren Bauchnabel. Meine Finger strichen über ihre Brüste, während ihre Hände durch mein Haar streichelten. So viel Genuss auf einmal und alles für mich…
„Nicht nur die Nacht“, antwortete ich schließlich. „Die Autogrammstunde war die Beste meines Lebens.“
Kristen lächelte und sah mich herausfordernd an. „Soll ich dir mal einen Spiegel besorgen?“
„Den brauchst du auch“, gab ich trocken zurück.
Kristen stieg aus dem Bett und hinterließ eine trostlose Leere in meinen Armen. Ich hörte die Badezimmertür aufgehen und dann, nur kurze Zeit später, einen keuchenden Aufschrei.
„Rooooob, du Mistkerl.“
Schnell stand ich auf, schmiss mich auf den Boden und rollte mich unter das Bett. Ich hatte meinen Hals noch nicht gesehen, aber wenn Kristen schon so schrie, dann würde es mir wohl nicht besser ergehen, doch in dem Moment zählte nur Kristens Reaktion. Ich schluckte meinen Lacher herunter.
„Rob, das wirst du… Rob?“ Ich lachte innerlich und stellte mir ihr erstauntes Gesicht vor, das auf das leere zerwühlte Bett blickte. „Rob? Wo bist du?“, fragte sie. „Komm raus und stell dich deiner Strafe.“
Strafe? Da verdrehte wohl gerade jemand die Realität. Wieder unterdrückte ich ein Glucksen.
Ein lautes Klopfen an der Tür ließ mich automatisch den Kopf heben. Doch so viel Platz gab es nicht und meine Stirn knallte an das Lattenrost.
„Wer ist das denn?“, hörte ich Kristen murmeln. Ihre nackten Füße kamen etwas näher und dann sah ich den Saum ihres Bademantels über den Boden gleiten. Rasch schritt sie zur Tür und ich kroch unter dem Bett hervor.
„Hallo Kristen“, hörte ich Chris’ Stimme von der Tür. „Du bist ja noch gar nicht angezogen. Dann mal los, wir warten alle auf dich.“
„Weswegen?“, fragte Kristen leicht nervös.
Chris lachte leise. „Ohne Rob und dich können die Dreharbeiten nicht beginnen. Falls du es vergessen hast, heute ist der erste Drehtag.“
„Oh mein Gott“, keuchte Kristen. „Wir haben völlig die Zeit außer Augen gelassen. Wir beeilen uns.“
„Wir?“, fragte Chris’ Stimme und ich glaubte Neugierigkeit deutlich zu vernehmen.
„Ja, Rob ist – “ Kristen brach ab. „Wir kommen runter.“
Die Tür fiel wieder ins Schloss und Kristen kam ins Zimmer gerauscht. „Chris war gerade an der Tür. Wir müssen uns beeilen.“
„Hab ich mitbekommen“, sagte ich und schlüpfte in eine frische Jeans. Kristen rauschte wie ein Wirbelwind durchs Zimmer und suchte wie wild ihre Klamotten zusammen.
„Wo ist denn mein BH?“, rief sie.
„Suchst du den hier?“ Ich hielt ihren BH hoch und sie griff danach, doch ich zog zurück. „Was bekomme ich dafür?“
„Wir haben keine Zeit für Spielchen, Rob“, sagte sie etwas ungeduldig.
„Apropos Spielchen“, erwiderte ich. „Wie werden wir denn jetzt die Autogramme an unseren Hälsen los?“
„Was?“, fragte sie zerstreut.
Sanft legte ich meine Finger an die Stelle ihres Halses und sah sie grinsend an. „Hast du deine Knutschfleck- und Eddingattacke etwa schon vergessen?“
„Oh nein.“ Kristen schlug sich die Hand auf den Mund. „Oh nein, so können wir uns doch nicht bei den Anderen blicken lassen.“
Ich schmunzelte über ihre Reaktion. „Jeanne wird es schon schaffen. Sie ist die Meisterin des Make Up’s.“
Kristen sah mich herausfordern an. „Du verlangst also wirklich, dass ich so – “ Sie zeigte auf ihren Hals. „An all den gaffenden Leuten vorbeigehe?“
„Was soll ich denn sagen?“, lachte ich. „Du kannst es wenigstens unter deinen Haaren verstecken, ich nicht.“
Kristen seufzte auf und legte ihren Kopf an meine Brust. „All das hier war so wunderschön“, flüsterte sie. „Und ich bereue den Knutschfleck nicht.“
„Was bereust du dann?“
Sie sah mich mit ernstem Blick an. „Das ich ausgerechnet nach einem Edding greifen musste.“
Ihr unschuldiger Blick gab den Ausschlag. Ich hielt meinen lauten Brüller nicht zurück.
„Komm“, sagte ich schließlich, immer noch von Lachern geschüttelt. „Jeanne wird uns schon das Leben retten.“
Nur widerwillig folgte sie mir und wir verließen Hand in Hand unser kleines Liebesnest. Und das einzige, was ich mich fragte war, woher Chris wusste, wo er uns finden konnte…

© 2010 by Blutmädchen


Zum 13. Kapitel

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