A (Vampire) Dream Come True - 22. Kapitel

A (Vampire) Dream Come True
22. Kapitel: Vorboten (einer Entscheidung)


Bellas POV

„Bella, nein, Bella, verdammt. Was hast du nur getan?“
„Lass deine dreckigen Klauen von ihr, du stinkender Blutsauger.“
„Bella, hörst du mich?“
„Ich sagte du sollst deine Pfoten von ihr lassen.“
„Halt’s Maul.“
„Sie ist meine Tochter!“
„Wärest du wirklich ein liebender Vater hättest du nachgedacht, ehe du eine Kugel in ihre Richtung schickst.“
„Die Kugel war für dich bestimmt, du Hundesohn!“
„Was für ein Vampirjäger willst du eigentlich sein, wenn du glaubst ein Schuss würde mich erledigen? Das ist erbärmlich.“
„Hört auf damit, das bringt uns jetzt nicht weiter. Wir müssen Bella diese Kugel entfernen.“
„Bin ich denn etwa im Unrecht, Carlisle?“
„Nein, Edward, aber das zählt jetzt nicht. Bella braucht Hilfe und die kann ich ihr geben. Vorher beruhigen wir uns hier aber alle, okay?“
„Dieser Mistkerl wollte mich kalt machen!“
„Ja, Edward, aber Bellas Leben ist jetzt erst einmal wichtiger, oder?“
„Jasper? Emmett? Schafft mir diesen Nichtsnutz vom Hals bevor ich mich vergesse.“
„Sie ist meine Tochter und ich bleibe bei ihr!“
„Den Teufel wirst du. All das ist nur deine Schuld!“
„Meine Schuld? Du bist der dreckige Vampir, nicht ich! Fass sie nie wieder an!“
„Du bist der letzte der mich daran hindert, Charlie Swan!“

Charlie? Langsam regte sich mein Bewusstsein. Ich war zu Hause? Bei Charlie? Oh Gott. Nein, ich musste hier weg. Dieser tödliche Kerl war Edward und mir garantiert schon längst auf den Fersen. Er durfte nicht auch noch in Charlies Nähe kommen.
Meine Sinne tasteten die Umgebung ab, aber nichts kam mir vertraut vor. Alles war schwarz. Ich versuchte meine Finger auszustrecken, aber ich fühlte nichts. Kein Kribbeln, kein ziehen, absolut nichts.
Kein Gefühl zu haben war das schrecklichste, was ich je erlebt hatte. Es fühlte sich so endlos nach dem Nichts an. Ich wünschte meine Augen zu öffnen, etwas Vertrautes zu sehen, Edward zu sehen, nach dem ich rufen wollte, aber nur ein leises Murmeln verließ meine Lippen. Nichts, was man hätte verstehen können.
Ich war wie betäubt, aber es war keine normale Taubheit. So wie meine Muskeln sich verzogen und die Glieder schmerzten, fühlte ich mich zerrissen. Zwischen dem endlosen Nichts und dem Schwarz. Das Nichts, war das, was schlagartig das Zentrum meines Denkens eingenommen hatte. Das Schwarz war die Angst und Panik. Angst um Edward und Panik wegen Charlie.
Nichts zu fühlen und gleichzeitig tausend Tode zu sterben war die schlimmste Zerrissenheit meines gesamten Daseins.
Dann schlug mich ein neuer Schmerz zu Boden. Er war an meinem Bauch und drückte in meinen Magen, zerfetzte ihn fast.
„Alice, du assistierst mir. Ich muss diese Kugel entfernen.“ Es war eine erst seit kurzem vertraute Stimme und ich fragte mich, wo sie plötzlich herkam und wem sie gehörte. Noch konnte ich sie keiner Person zuordnen. Das Schwarze wirbelte um mich herum und lockte mich mit einem Versprechen von Schmerzlosigkeit immer näher an den Abgrund.
Nein, dachte ich reflexartig. Edward...
„Wissen Sie was Sie da tun?“ Gott, dass war Charlies Stimme.
„Ich habe keine Ahnung warum Sie uns hassen, aber seien Sie versichert, dass ich für Bella das absolute Gegenteil empfinde und sie gut behandeln werde. Sie ist ein Teil meiner Familie geworden und ich beschütze meine Familie.“ Die fremde Stimme klang ernst, aber nicht bedrohlich, strahlte aber eine klare Haltung aus. Wem gehörte diese Stimme nur?
Zu gerne hätte ich jetzt die Augen aufgeschlagen, alle angesehen, gefragt was los war, aber ich spürte instinktiv, dass ich keine Zeit mehr dazu haben würde.
Kaum drang diese Erkenntnis in mein Bewusstsein, galoppierte mein Herz immer schneller seinem Ende entgegen.


Charlies POV

Dieser Anblick, Bella in den Armen dieses Monsters. Bella so nah an dieser blutgierigen Gefahr. Dieses Wesen so nah an ihren Lippen, dass ich kaum noch denken konnte.
Ich war verflucht. Seit drei Jahren war ich verflucht, aber Bella hatte nie etwas davon geahnt. Mir war es immer gelungen mein unschuldiges Mädchen aus diesem Krieg rauszuhalten, aber ich wusste, dass es jetzt zu spät war.
Als ich dieses Wesen das erste Mal sah, wusste ich nicht, was es war, bis Quasin es mir sagte. Sein Spott war ekelerregend gewesen und hatte meine Sorge um Bella ins Unermessliche wachsen lassen. Quasin, dieser machthungrige sadistische Dreckssack, hatte dem Meister längst bescheid gegeben. Und jetzt war auch Bella in Gefahr. Einzig und allein aus dem Grund, weil sie mit diesem Etwas zusammen gesehen worden war...
Es war diese Tatsache, die mich nicht nachdenken ließ, die mich einfach abdrücken ließ...
Und dann sah ich wie in Zeitlupe, wie Bella zusammensackte, getroffen von meiner Kugel, nur weil sie sich vor mein Ziel geworfen hatte.
Bella hatte gar nicht lange überlegt. Ich verstand sie nicht... Welche Verbindung hatte sie zu diesem Monster? Diesem Vampir... Wusste Bella davon? Wusste Bella, dass sie sich auf einen Vampir eingelassen hatte?
„Sie weiß alles“, hörte ich dieses Monster sagen und blickte ihm in seine hasserfüllten Augen. „Ich wünschte ich könnte ihr die Entscheidung ersparen, die du ihr gerade aufgezwungen hast.“
„Was für eine Entscheidung?“
Dieses Monster starrte mich unverwandt an. „Bella muss sich entscheiden. Vampir, oder Vampirjäger.“

© 2009 by Blutmädchen

zum 23. Kapitel

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