A (Vampire) Dream Come True - 18. Kapitel

A (Vampire) Dream Come True
18. Kapitel: Zur selben Zeit


Der große breite Mann sah finster in die Runde. Seine Mitstreiter saßen in einem engen Kreis um ihn herum und blickten ihn ganz ehrfurchtsvoll an. Er war ihr Meister und der mächtigste Mann, dem man einfach zu Füßen liegen musste. Er hatte viele Vampire getötet und nie Annerkennung gefordert. Doch seit dem Tod des obersten Kriegsführers der Vampirjäger, musste jemand die Kontrolle übernehmen und wieder für Ordnung sorgen, die Jäger auf ihre Mission vorbereiten und ihnen klar machen, wie wenig es ihn störte erfolglose Jäger einfach abzuschlachten und als Vampirköder zu benutzen. Er hatte sich Respekt verdient und keiner wagte es ihm auch nur zu widersprechen. Er genoss die Macht, die er hatte.
Als die Tür leise knarrend aufging, blickte er nicht einmal auf.
„Du bist zu spät“, sagte er in einem ruhigem Ton.
Der Mann, der vor ihm zum Stehen kam, zitterte am ganzen Leib und wagte es nicht dem Meister in die Augen zu blicken. An seiner Seite waren zwei grobe Männer, die ihr Gesicht hinter schwarzen Masken verbargen und Schwerter in den Händen trugen. Sie zerrten ihn vor den Meister und drückten ihn zu Boden.
„Sieh mich an“, fauchte der Meister.
Der Mann tat wie geheißen und musste sich spürbar zusammen reißen. Man spürte, wie seine Beine bebten und stumm flehten weglaufen zu können, doch sein Fuß steckte in einer Fessel, die ihm die Flucht unmöglich machte. Und selbst wenn er es versuchte: Alle anwesenden fünfundvierzig Vampirjäger würden sich sofort auf ihn stürzen und ihn erledigen.
„Wie ich hörte hast du weitere Vampire ausfindig machen können“, sagte der Meister wieder in sanftem Ton. Der Mann vor ihm nickte kurz. „Und wie ich hörte wolltest du uns nicht daran teil haben lassen.“
„Nein, dass ist eine Lüge“, brüllte der Mann. „Das ist eine Lüge. Ich wollte es euch sagen.“
„Schweig“, fuhr ihn der Meister an. Seine langen gekrümmten Finger streckten sich. „Quasin. Komm her.“ Ein schmächtiger Mann richtete sich links neben dem Meister auf und kniete vor ihm nieder.
„Meister?“
„Du wirst dich persönlich um diesen Burschen hier kümmern. Du wirst dafür sorgen, dass er die Vampire zu uns bringt. Ich will mit eigenen Augen sehen, wie er diese Bestien tötet. Und nur er wird es tun, hast du mich verstanden, Quasin? Du wirst die stinkigen Blutsauger nicht anrühren.“
Quasin nickte. „Ja, mein Meister. So wie es Euer Wille ist, so werde ich es tun.“
„Gut.“ Der Mund des Meisters kräuselte sich zu einem fiesen Lächeln. „Und jetzt geht.“
Quasin packte den anderen Mann am Kragen und zerrte ihn hinter sich her.
Die letzten Geräusche, die man vernehmen konnte, waren die über den Boden schleifende Kugel am Bein des Mannes und das laute Lachen des Meisters..

© 2009 by Blutmädchen

zum 19. Kapitel

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