Breaking Dawn Come True 2 - Der OneShot

Breaking Dawn Come True 2
Das Leben mit den Zwillingen Edward und Bella


Es war ein schöner, sonniger Tag. Vögel zwitscherten, der Himmel strahlte – ein perfekter Tag für einen Familienausflug.
Die Kühlbox mit Getränken und Naschereien stand schon im Türeingang bereit. Die kleine braunhaarige Frau wartete nur noch auf ihren Mann und ihre beiden Kinder.
„Rob, was macht ihr denn so lange?“, fragte Kristen und wippte ungeduldig mit ihrem Fuß auf und ab. Normalerweise war sie nicht so ungeduldig, aber die Freude über die Sonne lockte sie nach draußen und ausgerechnet heute trödelte ihr Mann, der sonst immer auf sie warten musste.
„Wir sind fertig“, rief Robert und kam, huckepack mit seiner Tochter, die Treppe runter.
Sein Sohn flitzte an ihm vorbei und rief „Erster, erster, ich bin schneller.“
Kristen beäugte skeptisch die Szenerie. Ihr Mund klappte auf, dann wieder zu. Robert lächelte wieder.
„Komm schon, Liebes, was liegt dir auf der Zunge?“, hakte er nach.
Kristen fasste einen Entschluss und machte einen Schritt auf ihren Mann zu.
„Du verwöhnst sie viel zu sehr. Sie kann doch auch laufen. Warum trägst du sie wieder?“
„Sie ist heute beim Zähneputzen vom Hocker gefallen und Bella sagt ihr tut der Fuß weh“, erklärte er.
„Oh“, sagte Kristen überrascht.
Es war immer wieder die selbe Diskussion: Bella lief nicht gerne und wollte lieber getragen werden. Schon von klein auf an schrie sie so lange, bis sie ihren Willen bekam und ihr Vater sie trug. Kristen fand es nicht gut, dass Robert sie so verwöhnte und ihr jeden Willen gab, doch diesmal schien es ja ganz anders zu sein.
„Tut es noch sehr weh, mein Schatz?“, fragte sie ihre Tochter, die beide Arme um den Hals ihres Vaters geschlungen, und die leidende Miene einer Kämpferin aufgesetzt hatte.
„Nur wenn ich auftrete“, antwortete die Kleine.
Kristen lächelte sie aufmunternd an. „Du hast ja einen starken Daddy, der dich tragen kann.“ Sie küsste ihren Mann.
„Ich will auch mal wieder getragen werden“, meldete sich Edward zu Wort und zwängte sich zwischen seine Eltern. „Immer nur Bella, ich will auch mal“, quengelte er.
„Keine Sorge, auf dem Rückweg trag ich dich auch mal, okay, mein Sohn?“, fragte Robert und zauste ihm die Haare. Edward wich zurück und glättete seine Haare.
„Du sollst das nicht tun, Daddy“, maulte er und zupfte an seinen Haaren. Er hatte dunkelblonde Haare, die denen seinen Vaters sehr ähnlich waren und ebenfalls kreuz und quer in alle Richtungen abstanden. Eigentlich war er immer mit seiner Frisur zufrieden gewesen, bis ihm ein Mädchen aus seiner Klasse, dass er süß fand, sagte, er sähe aus wie ein Zottelmonster. Kristen und Robert konnten ihren Sohn gerade noch davon abhalten sich selbst mit einem Rasierer die Haare abzuschneiden.
„Du siehst gut aus, Eddie“, sagte Kristen. „Genau wie dein Vater und hinter ihm waren alle Frauen her –“
„Kristen, bitte“, fiel ihr Robert dazwischen.
„Aber ich habe ihn bekommen“, sagte Kristen und küsste ihn erneut. „Also lass dir eins von mir sagen, Edward“ Sie hockte sich vor ihren Sohn und strich ihm sanft durch die Haare. „Hinter dir werden die Mädchen auch mal scharenweise her sein“ sie zwinkerte ihm zu.
„Echt?“, wollte Edward stirnrunzelnd wissen.
„Na klar“, sagte Robert. „Aber wenn du auch das von mir hast, dann wird es dich eher stören, als dir schmeicheln.“
Edward guckte ängstlich. „Dann will ich das nicht“, sagte er prompt.
Kristen lachte auf. „Gutaussehende Männer haben es immer schwer.“
„Und ich?“, schaltete sich Bella nun dazwischen.
Robert drehte seinen Kopf zu ihr.
„Du bist auch wunderschön, Kleines“, sagte er. Bella schien zufrieden.
„Und wann gehen wir endlich?“, fragte sie nun ungeduldig.
Robert lachte und lief schnurstracks zur Tür. Kristen und Edward folgten ihnen. Endlich konnte der Familientag beginnen.

Kristen lag auf ihrer Decke und genoss die tanzenden Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht während sie ihren Mann und ihren Sohn beim Badminton spielen beobachtete. Solche Familientage waren in letzter Zeit deutlich zu kurz gekommen, aber nun, da Robert und Kristen beide keine Drehtermine hatten, konnte man das Versäumte endlich nachholen.
„Menno, ich will auch spielen“, jammerte Bella und betastete sich ihren Knöchel.
„Na komm, Schatz, lass uns doch was anderes spielen“, munterte Kristen ihre Tochter auf. Sie zog die kleine Tasche zu sich und wühlte ein wenig darin herum.
„Möchtest du Mensch ärger dich nicht spielen, Bella?“ Die Kleine schüttelte ihren Kopf. „Oder dein Lieblingsspiel, Memory?“ Wieder schüttelte Bella den Kopf.
„Ich will Federball spielen – gegen Edward“, sagte sie, fast schon trotzig und sah sehnsüchtig zu ihrem Bruder hin.
„Aber Schätzchen, dein Fuß –“, sagte Kristen. Sie dachte kurz nach, dann lächelte sie, stand auf und sagte „Warte einen Moment, Bella. Ich komme sofort wieder.“
„Aber Mommy –“ Bella wollte aufstehen, aber ihr verletzter Fuß machte ihr einen Strich durch die Rechnung.
Kristen ging zu Robert und Edward und flüsterte ihrem Mann was ins Ohr. Begeistert nickend kam sie zurück.
„Du möchtest Federball spielen, Bella?“, fragte Robert seine Tochter, die lebhaft nickte, dann aber traurig auf ihren Fuß schaute. Ein paar Tränchen füllten sich in ihren Augen und sie senkte den Blick.
„Gut, kein Problem“, strahlte Robert und setzte sich zu seiner Tochter. „Nicht weinen, meine Große.“ Er wischte ihr die Tränchen weg. „Schau mich mal an, Isabella.“ Langsam hob sie den Kopf.
„Wir machen es so –“ Robert senkte seinen Mund an ihr Ohr und flüsterte ihr etwas zu. Ein Strahlen trat in Bellas Gesicht.
„Okay, so machen wir’s“, rief sie begeistert und streckte fordernd ihre Arme aus. Robert nahm sie auf die Schulter und drückte ihr einen Schläger in die Hand. Kristen lächelte.
„Edward, spielen wir?“, fragte Bella ihren Bruder.
„Aber du kannst so doch gar nicht spielen“, erwiderte er.
„Doch“, strahlte die Kleine. „Mit Daddy zusammen.“ Sie zauste ihm durchs Haar. Edward schaute nur verständnislos zu seiner Mutter.
„Ihr beide gegen mich?“, fragte er und in seiner Stimme war ein leicht beleidigter Ton zu hören. „Das ist unfair, da spiel ich nicht mit.“ Stur hockte er sich auf die Decke und legte sich auf den Bauch.
Bellas Blick wurde wieder traurig.
„Aber Bruderherz –“ Sie war wieder den Tränen nahe. „Lass mich mal kurz runter, Daddy“, forderte sie und Robert setzte sie sofort ab. Bella hockte sich direkt neben Edward.
„Edward, bitte, ich kann nicht selbstständig stehen und laufen auch nicht, bitte Bruderherz, bitte spiel mit mir. Du weißt wie gerne ich Federball spiele.“
Edward drehte sich langsam zu seiner Schwester.
„Weinst du etwa?“, wollte er wissen. Als er ihre Tränen sah, nahm er sie sofort in den Arm. „Okay, dann lass uns spielen“, sagte er entschlossen. Bella sah ihn verdutzt an.
„Jetzt doch?“, fragte sie.
„Na klar, ich kann meine eigene Schwester doch nicht zum weinen bringen. Jetzt muss ich es auch wiedergutmachen.“
„Du musst?“
„Nein“, erwiderte Edward. „Ich will!“ Er zog seine Schwester hoch und stützte sie. „Daddy, hier möchte jemand huckepack genommen werden“, sagte er zu seinem Vater.
Robert lächelte, gab seiner Frau einen Kuss und nahm dann seine Tochter hoch. Kristen ging zu ihrem Sohn und flüsterte „Ich bin stolz auf dich“ in sein Ohr. Edward wurde rot, schnappte sich einen Schläger und rannte seinem Vater und seiner Schwester hinterher.
„Dann los“, rief er. „Aber wundert euch nicht, wenn ihr verliert. Ich bin topmotiviert“, sagte er selbstbewusst.

Das Spiel ging los und Kristen grinste über beide Backen. Bella lenkte ihren Vater, der durch den schweren Sand lief und scheinbar keinerlei Probleme zu haben schien, so perfekt, dass Edward keinerlei Chance bekam auch nur einen Punkt zu machen. Einmal stolperte Robert, fiel auf den Rücken und fing seine Tochter auf, die anfing ihn für seine Tollpatschigkeit auszukitzeln. Das Badmintonspiel war schnell nur noch Nebensache.

„Ich hab Hunger“, rief Edward und ließ seinen Schläger zu Boden fallen. Völlig erschöpft ließ er sich auf die Decke sinken. „Ich bin völlig kaputt“, stöhnte er. Kristen reichte ihm einen Becher mit Wasser.
„Wir haben gewonnen, wir haben gewonnen“, sang Bella und schaute ihre Mutter stolz an. „Du hast dich aber gut geschlagen, Bruderherz.“
„Warte ab, dass nächste Mal gewinne ich“, antwortete Edward und lächelte. „Wenn dein Fuß wieder heile ist, fordere ich dich zu einer Revanche auf!“
Bella lachte. „Dann musst du mich erst mal besiegen“, stichelte sie.
Kristen legte sich in Roberts Arme. „Wir haben schon tolle Kinder“, sagte sie.
„Ja“, stimmte er zu.
„Aber wir sollten wirklich aufbrechen. Ich habe auch tierischen Hunger“, sie reckte sich. „Wer hat Lust auf selbstgemachte Pizza?“, fragte sie und Bella und Edward jubelten begeistert auf.
„Dann los“, sagte Robert und stand auf.
„Daddy?“ Edward schaute zu seinem Vater auf.
„Ja, Edward?“
„Du hast ja versprochen mich huckepack zu nehmen“, sagte er.
„Stimmt. Dann komm mal rauf“, sagte Robert und bückte sich.
„Nein, nein“, wehrte Edward ab. „Bella kann doch nicht laufen und deshalb verzichte ich freiwillig, solange Bella heile nach Hause kommt.“ Edward grinste.
„Okay“, sagte Robert etwas sprachlos. „Komm, Bella“
Sie kletterte auf und die vierköpfige Familie machte sich auf den Weg zur nächsten Schlacht: Pizza machen!

„Ich will Schinken“, schrie Edward und rannte sofort in die Küche.
„Ich will Salami“, sagte Bella.
Robert ließ Bella runter und setzte sie auf einen Küchenhocker.
„Bekommt ihr“, versprach Kristen. „Aber erst geht ihr mit Daddy ins Bad und macht euch sauber.“
„Mommy“, stöhnte Edward. „Wir sind acht Jahre alt!“
„Ich weiß“, lächelte Kristen. „Aber wir wollen doch nicht, dass dir das selbe passiert wie Bella heute Morgen, oder?“, fragte sie ihren Sohn. Er schüttelte den Kopf. „Siehst du“, erwiderte Kristen. „Und genau deshalb begleitet Daddy euch, während ich den Pizzateig vorbeireite, den ihr dann nur noch belegen müsst.“
Edward gab sich geschlagen und rannte nach oben ins Bad. Robert trug Bella hoch und Kristen machte sich an den Pizzateig.

Einmal in der Woche wurde Pizza selbst gemacht. Bella und Edward hatten großen Spaß beim belegen. Kristen hinterher beim saubermachen weniger, aber ihren Kindern zu liebe und der Beschäftigung wegen, war es einfach ein Muss. Der Abend verlief immer wieder gleich: Pizza selbst machen und anschließend gemütlich im Wohnzimmer sitzen und einen Film nach Auswahl der Zwillinge schauen.
„Da sind wir wieder. Frisch gewaschen und bereit uns wieder schmutzig zu machen“, brüllte Edward und kam in die Küche gerannt. „Ich will jetzt meine Pizzaecke belegen.“
„Nicht so hastig, junger Mann, ich muss erst noch den Teig ausrollen“, bremste Kristen. „Sucht ihr zwei - “ sie deutete auf ihre Kinder „- schon mal einen Film aus.“ Sofort zischte Edward ab und Bella humpelte hinterher.
„Na mein Schatz“, raunte Robert seiner Frau ins Ohr. „Ich liebe dich“ Er küsste ihr Ohrläppchen. „Wir sollten mal wieder Zeit für uns alleine einplanen, das kam in letzter Zeit viel zu kurz.“
„Oh ja“, stimmte Kristen zu, drehte sich um und küsste Robert mit aller Leidenschaft. Seine Hand wanderte zu ihrem Po.
„Rob, bitte, die Kinder“, erinnerte Kristen ihn.
„Schade. Dass ist der Nachteil nicht mehr alleine zu sein.“ Er seufzte. „Andererseits ist es wundervoll so tolle Kinder zu haben.“ Er küsste sie erneut und sie legte ihren Kopf an seine Brust.
„Ja, keinen Zweifel. Das sind Mommy und Daddy“, sagte Bella und unterbrach somit die Zweisamkeit ihrer Eltern. Sie hielt eine DVD hoch und schaute von ihren Eltern zurück auf die DVD und wieder zu ihren Eltern.
„Tatsächlich“, sagte Edward überrascht. „Mommy! Daddy! Ihr seit hier auf diesem Bild drauf.“ Er zeigte seinen Eltern die DVD. Kristen lächelte. Ihr Sohn hatte nun doch die Twilight DVD gefunden. Robert und Kristen hatten sich schon länger gefragt, wann der Tag endlich kommen würde.
Bisher wussten die Kinder nicht woher sie ihre Namen hatten, aber Kristen und Robert wollten es ihnen auf jeden Fall sagen. Warum also nicht heute?
„Ja, das sind euer Daddy und ich“, stimmte Kristen zu und nahm ihm die DVD aus der Hand. „Wir werden euch dazu gleich alles erklären, aber erst wird die Pizza gemacht.“ Sie deutete auf den halbausgerollten Teig. Robert holte alle Zutaten aus dem Kühlschrank und Bella und Edward hockten sich auf die Anrichte und bewaffneten sich mit Salami und Schinken.

Als die Pizza belegt war, ging die kleine Familie ins Wohnzimmer. Die DVD lag auf dem Tisch. Kristen blickte kurz zu Robert, der ihr zu verstehen gab, dass sie erzählen sollte.
Bella und Edward hockten nebeneinander auf dem Sofa und schauten neugierig von einem Elternteil zum anderen.
„Ihr wisst ja, dass wir Schauspieler sind und ihr wisst ja auch was das bedeutet, schließlich wart ihr schon mal mit am Set dabei.“ Unwillkürlich musste Kristen lächeln, als sie an die Situation dachte, wo sie Robert zum Dreh seines neuen Films begleitet hatten und er während der Dreharbeiten eine andere Frau küssten musste. Bella war sofort dazwischen gestürmt und hatte ihren Vater empört angeschrieen, dass er keine andere Frau küssen durfte.
Bella und Edward nickten.
„Nun, euer Daddy und ich haben uns bei den Dreharbeiten zu diesem Film - “ sie hielt die Twilight DVD hoch „ - kennen gelernt, aber erst beim vierten Film haben wir uns ineinander verliebt und sind zusammengekommen. Kurze Zeit später kamt ihr in unser Leben.“ Sie lächelte ihre Zwillinge an.
„In der Geschichte spiele ich ein Mädchen namens Bella, was sich unsterblich in den Vampir Edward verliebt.“
Die Zwillinge schauten ihre Mutter verständnislos an.
„Ich bin kein Vampir“, sagte Edward prompt.
Robert lachte. „Nein, mein Sohn“, sagte er. „Es ist eine erfundene Geschichte und in dieser Geschichte habe ich die Rolle des Vampirs Edward verkörpert und daher habt ihr beide eure Namen.“
Kristen nickte zustimmend.
„Wir haben uns so kennen und lieben gelernt. Die Geschichte war unser Anfang und als wir euch bekamen war sofort klar, dass ihr diese Namen bekommen sollt, denn mit Edward und Bella fing alles an und es war ein schöner Gedanke durch euch beide diese Magie festhalten zu können.“
Die Zwillinge schauten sich an.
„Wenn ich kein Vampir sein muss, dann will ich auch weiterhin so heißen“, sagte Edward. Kristen und Robert lachten.
„Keine Sorge“, sagte Kristen. „Du musst kein Vampir werden“ Sie zwinkerte ihm zu.
„Dann wollen wir jetzt den Film gucken“, sagte Bella und deutete auf die DVD.
„Mommy und Daddy sind im Fernsehen“, trällerte sie und Robert schob lachend die DVD in den Player, startete den Film und zog Kristen in seine Arme. Bella legte ihren Kopf an Roberts Schulter und Edward setzte sich auf den Schoß seiner Mutter und kuschelte sich an sie.

Ein Abend wie jeder andere – mit einem Unterschied: Die Magie, die Kristen und Robert zusammengebracht hatte flammte glühend auf und mit ihren Kindern ganz nah bei sich war es ein verzaubernder Moment.

Stephenie Meyer sei Dank!

© 2009 by Blutmädchen

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Huhu Ihr Lieben Mitschwimmer :)

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Als Dank habe ich immer ne Packung Celebrations und ne fette Keksdose für Euch bereit stehen. Bedient Euch und kommt ruhig öfter zum rumkrümmeln vorbei ♥

Klickernde Grüße,
Tascha