[Rezension] "Eiskalt" von Chandler McGrew


Autor: Chandler McGrew
Originaltitel: Cold Heart
Genre: Thriller
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
Seiten: 459
ISBN: 3426622955
Erschienen: 09/2004
Preis: 8,90 € [D]




Klappentext:
12.00 Uhr: Das Grauen beginnt - In einem abgelegenen Dorf in Alaska tötet ein psychopathischer Killer sein erstes Opfer. Und er ist entschlossen, alle Bewohner der kleinen Ortschaft hinzurichten. Nur Micky könnte ihn aufhalten, die Ex-Polizistin, die sich eigentlich in die Abgeschiedenheit Alaskas zurückgezogen hat, um den Geistern ihrer Vergangenheit zu entkommen. Sie hat keine Waffe, keinen Kontakt zur Außenwelt, keine Hilfe. Hat sie eine Chance?



Bewegungslos kauert die 16-jährige Micky in ihrem Versteck. Sie versucht, so leise wie möglich zu atmen, kein Geräusch zu verursachen. Aber die Schritte kommen immer näher. Beinahe hat der Mörder ihrer Eltern sie entdeckt, da schreckt ihn ein Geräusch auf, und er flieht.
15 Jahre später: Micky hat sich in ein abgelegenes Dorf in Alaska zurückgezogen, um den Geistern der Vergangenheit zu entkommen. Hier glaubt sie sich in Sicherheit. Doch sie irrt sich ...

Heute vermische ich Inhaltsangabe und Rezension mal, denn das Buch ist alles in allem ziemlich durcheinander strukturiert.
Der Prolog beginnt mit zwei Polizisten, Micky und ihrem Freund, die von einem gnadenlosen Killer gejagt werden. Ihr Auto wird dabei schwer beschädigt und nur Micky kann lebend, aber schwer verletzt, entkommen. Die Jagd ist damit aber noch nicht vorbei.

Der Handlungsspielraum der Protagonisten ist sehr dünn, die Gewaltszenen sehr schnell abgehandelt und auch wichtige tote Personen werden gar nicht weiter erwähnt. Schade ist, dass die Motive des Psychopathen absolut im dunkeln bleiben und unantastbar sind.
Die Geschichte sieht aus als wären die einzelnden Handlungen einfach aneinenader geklatscht worden. Einige wichtige Punkte, wie z.B. der Grund warum Micky nach Alaska geht, hätten mehr thematisiert werden müssen.

Die ersten Seiten sind ein Rausch an Zeit, die so schnell vergeht. Auf den restlichen knappen 400 Seiten kommt es zu einem Szenenwechsel nach dem nächsten, wo die Metzelei beschrieben wird.

"Eiskalt" ist kein Buch womit ich mich anfreunden konnte. Zu sprunghaft und kaum informativ. Der schlechteste "Thriller" den ich je gelesen habe...


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